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	<title>Weitere Informationen von Interesse | Dr. med. Christoph Bauer Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe</title>
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	<item>
		<title>Familiärer Brust- und Eierstockkrebs</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/familiaerer-brust-und-eierstockkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
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<div class="text-inner">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<div><span class="fs11lh1-15">Kurz nachdem  Angelina Julie im Mai 2013 ihre Entscheidung zur<span> </span></span><span class="fs11lh1-15">beidseitigen  Brustdrüsenentfernung als Konsequenz aus einem  Mutationsnachweis im  Brustkrebs-Gen (BRCA1) publik gemacht hatte, rückte diese Thematik in  den Mittelpunkt des medialen Interesses.</span></div>
<div>Vor allem eine Zahl machte  die Runde durch die Presse: 80 – 85 % – so hoch sei das Risiko der  Schauspielerin im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken, das  Risiko eines Eierstockkrebses wurde mit 60 % berechnet.<br />Der   darauffolgende Entschluss zur prophylaktischen Entfernung des   Brustdrüsengewebes sollte jedoch keineswegs als Beispiel für alle  Frauen gelten, die eine Mutation im Brustkrebs-Gen (BRCA1, BRCA2)  haben.</div>
<div></div>
<div>Obwohl Brustkrebs in der  mitteleuropäischen Bevölkerung die häufigste Krebserkrankung bei Frauen  darstellt, treten die meisten dieser Erkrankungen sporadisch, d.h. als  Einzelfall in der Familie auf. Nur in  etwa 5 – 10 % der Fälle liegt  eine Tumorerkrankung auf Grundlageeiner ererbten Veranlagung vor. Ob  eine genetische Untersuchung der BRCA-Gene sinnvoll ist oder nicht,  kann nach Beantwortung der folgenden Fragen besser eingeschätzt werden:</div>
<div><span class="imUl fs11lh1-15"><b>Welche   Familienkonstellationen sind charakteristisch für familiären Brust-  und  Eierstockkrebs („Risikofamilien“, Verwandtschaft 1. und 2. Grades)</b></span></div>
<div>
<ul>
<li>Ist die Patientin selbst erkrankt und war sie bei Erkrankungsbeginn jünger als 31 Jahre?</li>
<li>Sind in der Familie drei Frauen mit Brustkrebs erkrankt, unabhängig vom Alter?</li>
<li>Sind in der Familie zwei Frauen mit Brustkrebs erkrankt, davon eine vor dem 51. Lebensjahr?</li>
<li>Ist eine Frau an Brustkrebs vor dem 36. Lebensjahr erkrankt?</li>
<li>Ist in der Familie eine Frau mit beidseitigem Brustkrebs vor dem 41. Lebensjahr erkrankt?</li>
<li>Sind in der Familie eine Frau mit Brustkrebs und eine Frau mit Eierstockkrebs erkrankt, unabhängig vom Alter?</li>
<li>Sind in der Familie zwei Frauen mit Eierstockkrebs erkrankt, unabhängig vom Alter?</li>
<li>Ist in der Familie ein Mann mit Brustkrebs erkrankt?</li>
<li>Ist bei Familienangehörigen eine Mutation in einem BRCA-Gen diagnostiziert worden?</li>
</ul>
<p></p>
<ul></ul>
</div>
<div>Wurde  mindestens eine dieser Fragen mit „ja“ beantwortet, kann eine   Untersuchung der BRCA-Gene in Erwägung gezogen werden. Die Durchführung einer genetischen Beratung ist zu empfehlen.</div>
<div></div>
<div>Wenn „nein“:<br />Nach  derzeitigem Kenntnisstand ist eine genetische  Untersuchung der  BRCA-Gene nicht angezeigt. Sollten noch Fragen zu  diesem Thema  bestehen, kann selbstverständlich eine genetische Beratung  in Anspruch  genommen werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Was kann die Genetische Beratung leisten?</strong></div>
<div></div>
<div>Die  Genetische Beratung kann anhand der persönlichen Anamnese und der   Familienvorgeschichte klären, ob im Einzelfall eine Risikofamilie   vorliegt. Bevor eine Untersuchung der BRCA-Gene veranlasst wird,  sollten  die besonderen Konsequenzen dieser Entscheidung sorgfältig  abgewogen  werden.<br />Das Lebenszeitrisiko einer BRCA1 –Trägerin liege  laut aktuellen Zahlen aus Großbritannien im Durchschnitt bei 60 %.   Grundsätzlich sollte man bei der Beratung aber nicht das   Lebenszeitrisiko in den Vordergrund stellen, sondern das individuelle   Risiko in den nächsten Jahren.<br />Erste Ergebnisse aus einem   Früherkennungsprogramm mit 4.500 Risikopatientinnen zeigen, dass die   mittelfristigen Erkrankungsraten niedriger sind als gedacht. So waren   nach fünf Jahren rund 12 % der BRCA-Mutationsträgerinnen erkrankt. Bei   20 – 30 jährigen Frauen mit einer BRCA1 Mutation liegt die   Erkrankungsrate bei etwa 8 pro 1.000 Frauenjahre; das ist nur wenig  mehr  als das Risiko in der Allgemeinbevölkerung. Bis zu einem Alter von  etwa  60 Jahren steigt das Risiko, danach sinkt es wieder. So kann bei  einer BRCA-Mutationsträgerin, die schon Mitte 50 geworden ist, von  einer  prophylaktischen Operation durchaus Abstand genommen werden.<br />Wie  bei  jeder anderen genetischen Diagnostik wird empfohlen,  Möglichkeiten, Einschränkungen und den klinischen Handlungsbedarf einer  solchen Analyse  im Rahmen einer genetischen Beratung zu besprechen,  damit bei einem eventuell erhöhten Risiko die daraus abgeleiteten  Maßnahmen nicht mehr Schaden als Nutzen anrichten. Dies entspricht dem  Vorgehen, wie es das  Gendiagnostikgesetz regelt. Eine genetische  Beratung erfolgt durch einen  spezialisierten Facharzt, der / die  detailliert über die Diagnostik und  deren Konsequenzen Auskunft gibt.  Dies ermöglicht, eine informierte  Entscheidung für oder gegen die  Durchführung einer BRCA-Diagnostik zu  treffen.<br />Unter Einbeziehung  der vorgenannten Risikokonstellationen kann individuell abgeschätzt  werden, wie groß die Wahrscheinlichkeit  einer genetischen Ursache für  die Brustkrebserkrankung ist. Betroffene  haben dann die Wahl, an einem  intensivierten Früherkennungsprogramm teilzunehmen, oder eine  beidseitige Brust- und / oder  Eierstockentfernung durchführen zu  lassen. Doch wie entscheidet man richtig?<br />Der Kurzschluss, aus einem  erhöhten Erkrankungsrisiko unmittelbar einen klinischen  Handlungsbedarf abzuleiten, kann falsch und  potenziell gefährlich sein.  Die Entscheidung, welche präventiven Maßnahmen die Trägerin einer  Mutation in Anspruch nimmt, liegt ganz im persönlichen Ermessen. Durch  die intensivierte Früherkennung wird in 85 Prozent der Fälle Brustkrebs  zeitig erkannt, das heißt in einem  heilbaren Stadium. Diese stellt für  viele Frauen somit eine gute  Alternative zur prophylaktischen  Brustdrüsenentfernung dar.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Präventive Maßnahmen bei nachgewiesener Veränderung in den BRCA-Genen</strong></div>
<div></div>
<div>Sollte  sich eine Veränderung in einem der BRCA-Gene finden, lassen  sich  Schritte zur Früherkennung einleiten, die das Risiko eines   fortgeschrittenen Krankheitsstadiums reduzieren.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Zu diesen Maßnahmen zählen:</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="imCell_99" class="">
<div id="imCellStyleGraphics_99"></div>
<div id="imCellStyleBorders_99"></div>
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<table data-minrequestedwidth="814" data-computedwidth="814">
<tbody>
<tr>
<td class="imVc">
<div><b class="fs11lh1-5"><span class="fs11lh1-5">Alter</span></b></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><b><span class="fs11lh1-5">Untersuchung</span></b></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">ab dem</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><b><span class="fs11lh1-5">25. Lebensjahr</span></b><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><span class="fs11lh1-5">(bzw. 5 Jahre vor dem frühesten Erkrankungsalter in der Familie)</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Selbstuntersuchung der Brust (monatlich), Tastuntersuchung durch Frauenarzt (jährlich), Brustultraschall (halbjährlich)</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">ab dem</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><b><span class="fs11lh1-5">30. Lebensjahr</span></b><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><span class="fs11lh1-5">(oder ab dem 35. Lebensjahr, abhängig von der Brustdrüsendichte)</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Mammographie (jährlich)</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">ab dem</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><b><span class="fs11lh1-5">40. Lebensjahr</span></b></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">eventuell Brustultraschall (jährlich), Mammographie in 2 Ebenen (jährlich)</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">zwischen dem</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><b><span class="fs11lh1-5">25. und 50. Lebensjahr</span></b><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><span class="fs11lh1-5">bei Mitgliedern von</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><b><span class="fs11lh1-5">Hochrisikofamilien</span></b><span class="fs11lh1-5"><span> </span></span><span class="fs11lh1-5">oder bei unklaren Ultraschall- /Mammografie-Befunden</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT) (jährlich)</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div id="imCellStyleGraphics_100"></div>
<div id="imCellStyleBorders_100"></div>
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<div class="text-inner">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<div><b class="fs11lh1-15">Lebensstil</b></div>
<div>Dem  Lebensstil scheint ebenfalls eine hohe Bedeutung  zuzukommen. Es liegen  mittlerweile Daten vor, die den Nutzen eines gesundheitsfördernden Lebensstils hinsichtlich der Reduktion des  Krebsrisikos insbesondere  für Hochrisiko-Patientinnen nachweisen. Dabei  stehen eine ausgewogene,  fettarme Ernährung und der gemäßigte Ausdauersport im Mittelpunkt. Fettreiche Ernährung und Alkoholgenuss  waren konstant mit einer  Risikoerhöhung assoziiert. Eine Kalorienrestriktion kann zur  Verminderung des Erkrankungsrisikos bei  BRCA-Mutation führen.</div>
<div>Bezüglich  sportlicher Aktivitäten zeigte die  Studienlage für alle  Brustkrebspatientinnen auch im Krankheitsfall eine Verbesserung  therapiebedingter Beschwerden sowie einen prognostisch günstigeren Verlauf. Eine Untersuchung des Einflusses sportlicher  Aktivität und  Ernährung bei vorhandener Mutation wird an Zentren des  Deutschen  Konsortiums in Kürze beginnen.</div>
<div></div>
<div><span class="imUl">Vorteile und Grenzen genetischer Diagnostik bei Brust- / Eierstockkrebs</span></div>
<div></div>
<div><strong>Vorteile</strong></div>
<div>
<ul>
<li>individuelle Abschätzung der Wahrscheinlichkeit an Brust- / Eierstockkrebs zu erkranken</li>
<li>bei Nachweis einer genetischen Veränderung:
<ul>
<li>Einleitung  von Vorsorgemaßnahmen, die eine frühzeitige Diagnose und  Therapie einer Krebserkrankung ermöglichen und mit einer deutlichen verbesserten Überlebensprognose einhergehen</li>
<li>Ermöglichung der Risikoabschätzung für Familienangehörige und ggf. Durchführung einer molekularen Diagnostik</li>
</ul>
</li>
<li>der Nachwies einer nicht vorhandenen genetischen Veränderung kann entlasten</li>
</ul>
</div>
<div><strong>Grenzen</strong></div>
<div>
<ul>
<li>ausschließliche Analyse der Gene BRCA1 oder BRCA2.<br />Andere genetische Ursachen werden nicht erfasst.</li>
<li>Die durchschnittliche Auffindungsrate von Veränderungen in den beiden Hochrisikogenen</li>
</ul>
</div>
<div>BRCA1 und BRCA2 in belasteten Familien beträgt circa 25 Prozent.<br />Wird keine Veränderung in einem der bisher bekannten Brustkrebsgene gefunden, kann<br />betroffenen Frauen keine endgültige „Entwarnung“ gegeben werden, denn BRCA1/2 sind<br />nur für etwa 50 Prozent der erblich bedingten Mammakarzinome verantwortlich.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Bitte sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben.</strong></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Verhütung</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/verhuetung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 20:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
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<div class="text-inner">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<div><b>Pubertät- Veränderungen</b><br />Im Allgemeinen beginnt die Pubertät, also die Phase der Geschlechtsreife um das 8. Lebensjahr herum. Meist ist sie mit 16 Jahren abgeschlossen. Die sich anschließende Phase der Adoleszenz, also des „Heranwachsens“ bezeichnet die Entwicklung zur vollen körperlichen und intellektuellen Reife und zur eigentlichen Geschlechtsreife. Während der Pubertät kommt es zum Wachstum der Brust, sowie zur Ausbildung der Scham- und Achselbehaarung. Körperbau und Körperform verändern sich, die Haut wird „unrein“ und reagiert damit auf die ansteigende Hormonproduktion. Eierstöcke und Gebärmutter beginnen zu wachsen, schließlich setzt der erste Monatszyklus ein, es kommt zum Eisprung und zur Blutung</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Hormone</b><br />Auslöser   für die Pubertät sind also die Sexualhormone, die wie Botenstoffe   funktionieren und Veränderungen innerhalb des Körpers in Gang setzen.   Der hormonelle Regelkreis der Frau bestimmt den sogenannten Zyklus. Die   natürliche Abfolge eines hormonellen Gleichgewichts wiederholt sich  von  der Pubertät bis zu den Wechseljahren in ähnlichen Abständen. Der  Zyklus  wird von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gesteuert. Sie bildet  die  Hormone FSH und LH, die sie über das Blut zum Eierstock schickt. In  den  Eierstöcken werden auf Befehl vom Gehirn die Geschlechtshormone  Östrogen  und Gestagen gebildet. Sie beeinflussen auch andere  Körperteile, zum  Beispiel die Brust und die Gebärmutter. Dort baut sich  unter dem Einfluß  der Östrogene die Schleimhaut auf, die sich durch  die Gestagene  umwandelt und schließlich abgestoßen wird. Es kommt zur  Blutung, auch  Regel oder Menstruation genannt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Der Zyklus</b><br />Der monatliche Zyklus, die regelmäßigen Hormonveränderungen mit ihrer Wirkung auf Eierstöcke und Gebärmutter, pendelt sich nach und nach ein. Damit wird ein Mädchen fruchtbar und kann schwanger werden. Bei den meisten Mädchen tritt die erste Regel zwischen dem 9. und 15.  Lebensjahr ein. Wird die Frau während eines Zyklus nicht schwanger,  setzt am Ende die Menstruation ein.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Zellreifung: in der ersten Hälfte des Zyklus reift im Eierstock eine Eizelle heran.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Eisprung: ist die Eizelle reif genug, wird sie vom Eileiter aufgefangen, nachdem das Eibläschen geplatzt ist.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Fruchtbare  Tage: der  Weg der Eizelle durch den Eileiter in die Gebärmutter dauert  etwa 4  Tage. Auf diesem Weg kann sie von der Samenzelle befruchtet  werden. Wenn  dies geschieht, nistet sie sich in der Gebärmutter ein. Wenn Ei- und  Samenzelle miteinander verschmelzen, beginnen sie sich  unaufhörlich zu  teilen und es entsteht ein neuer Mensch.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Blutung:  wenn die  Eizelle unbefruchtet geblieben ist, löst sie sich auf und es  kommt zur  Blutung. Dies geschieht etwa zehn bis vierzehn Tage nach dem  Eisprung.  Die dick ausgepolsterte Schleimhaut in der Gebärmutter wird  mit der  Menstruation abgestoßen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Eine  Blutung dauert normalerweise zwischen vier und sechs Tage. Es  werden  in dieser Zeit etwa 60 bis 80 Milliliter Blut ausgeschieden. Der Eisprung findet bei den meisten jungen Mädchen nur unregelmäßig statt. Auch die Zeiten zwischen den Blutungen können noch stark schwanken. Die   Dauer ist von Frau zu Frau, aber auch von mal zu mal unterschiedlich.  Erst etwa zwei bis drei Jahre nach der ersten Regel hat sich ein individueller Rhythmus herausgebildet, der zwischen 25 und 32 Tagen liegt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Richtig Verhüten</b><br />Es gibt eine ganze Reihe von Verhütungsmethoden. Jede hat Ihre Vor- und Nachteile und nicht jede ist für jedes Mädchen oder jede Frau auch geeignet. Hier steht die Sicherheit der Verhütung und der Schutz vor ansteckenden Erkrankungen selbstverständlich an erster Stelle.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="imCell_101" class="">
<div id="imCellStyleGraphics_101"></div>
<div id="imCellStyleBorders_101"></div>
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<div class="text-inner">
<table data-minrequestedwidth="812" data-computedwidth="812">
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" rowspan="1" class="imVc">
<div>
<header><strong>Kontrazeptive Sicherheit verschiedener Verhütungsmethoden</strong></header>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><strong>Methode</strong></div>
</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">
<div class="imTACenter">
<div class="imTALeft"><strong><span class="fs11lh1-5">Pearl-Index*</span></strong></div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Anti-Baby-Pille (Mikropille)</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,1 – 0,9</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Drei-Monats-Spritze</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Anti-Baby-Pille (Minipille)</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,4 – 4,3</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Spirale (kupferhaltig)</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,8 – 6,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Spirale (hormonhaltig)</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,14</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Sterilisation   </td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,05 – 0,3</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Messung der Basaltemparatur  </td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">1,0 – 3,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Scheiden-Diaphragma  </td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">2,0 – 25</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Kondom   </td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">3,0 – 28</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Chemische Verhütungsmittel</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">5,0 – 42</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Coitus interruptus</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">10 – 38</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Pille danach</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">0,1 – 2,6</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="imCell_102" class="">
<div id="imCellStyleGraphics_102"></div>
<div id="imCellStyleBorders_102"></div>
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<div class="text-inner">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<div>*  Der Pearl-Index ist ein Maß für die Zuverlässigkeit einer   empfängnisverhütenden Methode und gibt die Zahl der Schwangerschaften   pro 100 Frauen an, die über ein Jahr eine bestimmte Methode angewandt   haben.</div>
<div>    </div>
<div><b>Die Anti- Baby- Pille</b></div>
<div></div>
<div>Die Pille besteht aus den beiden weiblichen Hormonen Östrogen und Gestagen und wirkt auf dreifache Weise:</div>
<div>
<ul>
<li>die  Hormone hemmen den Einfluß der Hirnanhangsdrüse auf die  Eierstöcke: Es  reifen keine Eizellen mehr heran, der Eisprung wird  unterdrückt. So  kann es nicht zu einer Befruchtung kommen</li>
<li>außerdem  wird der Schleim am Gebärmuttermund so verfestigt, dass die  männlichen  Samenzellen nicht in die Gebärmutter gelangen können</li>
<li>auch die Schleimhaut der Gebärmutter wird so verändert, dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten kann.</li>
</ul>
</div>
<div>Die  Pille ist ein hochwirksames Medikament, bei dem es in sehr  seltenen  Fällen zu Nebenwirkungen kommen kann. Es gibt Gründe, die Pille   überhaupt nicht oder nur eingeschränkt zu empfehlen. Wichtige   Informationen zu dieser Frage ergeben sich aus der eigenen  Vorgeschichte  und derjenigen, der eigenen Familie.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="imCell_99" class="">
<div id="imCellStyleGraphics_99"></div>
<div id="imCellStyleBorders_99"></div>
<div id="imTableObject_30_99">
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<div class="text-inner">
<table data-minrequestedwidth="812" data-computedwidth="812">
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" rowspan="1" class="imVc">
<div>
<header><strong>Familienanamnese</strong></header>
</div>
</td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" rowspan="1" class="imVc">Erkrankungen bei Verwandten 1. Grades bis zum 50. Lebensjahr</td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Thrombembolie</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc">
<div class="imTACenter"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></div>
</td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Hypertonie</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Herzinfarkt</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Schlaganfall</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Diabetes</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Fettstoffwechselstörungen</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc"><strong>Allgemeinanamnese</strong></td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Rauchen</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Adipositas</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Migräne</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Thrombembolie</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Hochdruck  </td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox9" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Herzerkrankungen</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox52" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Fettstoffwechselstörungen</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox52" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Diabetes mellitus</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox52" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Lebererkrankungen</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox52" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">Medikamente</td>
<td colspan="2" rowspan="1" class="imVc"><input type="checkbox" name="checkbox52" value="checkbox" /></td>
<td rowspan="1" class="imVc"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="imCell_100" class="">
<div id="imCellStyleGraphics_100"></div>
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<div class="text-inner">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<header><span class="fs11lh1-15">Die  Verhütung mit der Pille ist ein sehr zuverlässiger Schutz vor  einer  Schwangerschaft und sehr einfach anzuwenden. In der ersten Zeit  der  Einnahme muß sich der Körper an die Pille gewöhnen. Wegen der niedrigen Hormonmenge kann es anfangs zu Zwischenblutungen kommen. Sie   verschwinden nach ein paar Monaten wieder und haben keinen Einfluß auf die Sicherheit. Krampfartige Beschwerden während der Menstruation oder überdurchschnittlich starke Periodenblutungen werden durch die Einnahme   der Pille meist gelindert.</span></header>
<div>Für Mädchen ab 16 Jahren spricht in  Bezug  auf die körperliche Entwicklung medizinisch nichts gegen die   Pilleneinnahme. Ab dem 40. Lebensjahr sollte bei weiterem  Einnahmewunsch eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen und  gegebenenfalls  anderen Verhütungsmethoden der Vorzug gegeben werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Das Kondom</b><br />…ist zur Zeit noch die einzige Verhütungsmethode für den Mann. Bei richtiger Anwendung besteht eine sehr hohe Sicherheit. Daneben bietet es den effektivsten Schutz vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b><span class="imUl">Langzeitverhütung</span></b><br /><strong>Drei-Monats-Verhütung mit der Pille</strong><br />Meinungsumfragen   kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass etwa 40% aller Frauen im   Alter zwischen 15 und 49 Jahren keine Menstruation mehr wollen. Dies   gilt sowohl für die spontan auftretende Periode als auch für die   Entzugsblutungen während der Anwendung der Pille. Als Gründe für die   Ablehnung von Entzugsblutungen werden vor allem menstruationsabhängige   Beschwerden, verbesserte Hygiene und bessere Lebensqualität genannt. Zu   den häufigsten zyklusabhängigen Symptomen, von denen ein Drittel der   Frauen in starkem Maß betroffen ist, zählen Brustschmerzen,   Wassereinlagerungen, Blähungen, Gewichtszunahme, Rücken-, Bauch- und   Kopfschmerzen, Hautveränderungen, Müdigkeit, Reizbarkeit und depressive   Stimmung.</div>
<div></div>
<div>In vielen Fällen lassen  sich zyklusabhängige Beschwerden bereits  durch die Einnamhe von oralen  Kontrazeptiva nach dem vorgeschriebenen  Schema bessern oder vermeiden.  Steigern lässt sich die günstige Wirkung  der Pille durch das Auslassen  der 1-wöchigen Pillenpause. Am besten wird  ein Drei-Monats-Schema  akzeptiert, d. h. die ununterbrochene Einnahme  eines monophasischen  niedrig dosierten Kombinationspräparats über 9 oder  12 Wochen (3 oder 4  Packungen ohne Pause), der ein 7-tägiges  hormonfreies Intervall folgt.  Dabei kommt es normalerweise zu einer  relativ schwachen  Entzugsblutung. Dieses Schema funktioniert nur mit  Einphasenpräparaten.  Zu beachten ist auch bei diesem Schema, dass das  hormonfreie Intervall  niemals länger als 7 Tage dauert.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Drei-Monats-Spritze</b></div>
<div></div>
<div>…  ist eine sehr zuverlässige Verhütungsmethode mit lang anhaltender   Wirkung. Die Substanz wird in den Gesäßmuskel injiziert und der   Wirkstoff langsam und gleichmäßig in den Blutkreislauf abgegeben.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Wirkungsweise:</strong><br />Der  Eisprung wird unterdrückt. Der  Schleim am Gebärmuttermund wird so  verfestigt, dass die Spermien nicht  in die Gebärmutter gelangen können.  Die Gebärmutterschleimhaut wird so  umgewandelt, dass sich ein  eventuell befruchtetes Ei nicht einnisten  kann.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Die Drei-Monats-Spritze eignet sich besonders, wenn:</strong></div>
<div>
<ul>
<li>östogenhaltige Präparate Nebenwirkungen auslösen oder überhaupt nicht eingenommen werden sollen</li>
<li>maximale kontrazeptive Sicherheit erforderlich ist</li>
<li>Einnahmefehler von Pille oder Minipille bei unregelmäßigem Tagesablauf vermieden werden sollen</li>
<li>bei jeder Menstruation erhebliche Beschwerden auftreten</li>
<li>die Zeit der Menstruation in Folge von Migräneanfällen zur Qual wird</li>
<li>In absehbarer Zeit kein Kinderwunsch besteht</li>
<li>keine  gefühlsbedingten Einwände gegen eine längerfristige  Blutungsfreiheit  bestehen bzw. auf Regelblutungen sogar gerne verzichtet  wird.</li>
<li>gerade eine Entbindung vorausgegangen ist</li>
</ul>
<p></p>
<ul></ul>
</div>
<div><b>Hormonspirale-Sterilisation-Hormonstäbchen-Kupferspirale</b></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div id="imCellStyleGraphics_107"></div>
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<div class="text-inner">
<table data-minrequestedwidth="811" data-computedwidth="811">
<tbody>
<tr>
<td colspan="5" rowspan="1" class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">4 Methoden im Vergleich:</span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><strong></strong></div>
</td>
<td class="imVc">
<div>
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Hormonspirale</span></b></strong></div>
</div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><strong></strong></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Sterilisation</span></b></strong></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Hormonstäbchen</span></b></strong></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><strong></strong></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Kupferspirale</span></b></strong></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Wirkung</span></b></strong></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Da die Hormone direkt in die Gebärmutter abgegeben wedren, ist nur eine  geringe Hormondosis notwendig. Der natürliche Zyklus (Eisprung) bleibt  erhalten. Die Hormone in der Gebärmutter bewirken folgendes:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Schleimpfropf im  Gebärmutterhals  bildet eine Barriere</span><br /><span class="fs11lh1-5">– Spermienbewegung  in der Gebärmutter  wird verhindert</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Aufbau der Gebär-  mutterschleimhaut wird vermindert</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Die  Serilisation ist eine mechanische oder chirurgische Unterbrechung der  Eileiter</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Hier werden die Hormone direkt in das Blut abgegeben. Dadurch  wird folgendes ausgelöst:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Verhinderung des  Eisprungs</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird vermindert</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Schleimpfropf im  Gebärmutterhals bildet eine Barriere</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Spermienbewegung in der Gebärmutter wird verhindert</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Aufbau der  Gebärmutterschleim-  haut wird vermindert.</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Bei dieser</span><br /><span class="fs11lh1-5">Methode werden Kupferanteile in die Gebärmutter abgegeben.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">Dadurch wird folgendes ausgelöst:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– lokale Entzündungs-  reaktion</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">– Spermien werden  unbeweglich</span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Anwendungs</span></b></strong><strong class="fs11lh1-5"><b><span class="fs11lh1-5">art</span></b></strong></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Die Hormonspirale<span> </span></span><span class="fs11lh1-5">wird in die Gebärmutter eingelegt.</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Operation unter</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">Narkose.</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Hier ist ein</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span>Schnitt mit lokaler Betäubung am Oberarm nötig. Eine Narbe ist  eventuell sichtbar, das Stäbchen selbst ist fühl- und sichtbar.</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">Die  Kupferspirale</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">wird in die Gebärmutter eingelegt.  </span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Anwendungs</span></b></strong></div>
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">dauer</span></b></strong></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">bis zu 5 Jahre</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">unbegrenzt</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">2-3 Jahre</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">2-3 Jahre</span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Verhütungs</span></b></strong></div>
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">sicherheit</span></b></strong></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">1-2 Geburten</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">bei 1000 Frauen innerhalb eines Jahres</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">1-4 Geburten</span></div>
<div><span class="fs11lh1-5">auf 1000 Frauen innerhalb eines Jahres (abhängig von der<span> </span></span><span class="fs11lh1-5">operativen Methode)</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">In klinischen</span><span class="fs11lh1-5"><span> </span>Studien keine Geburt, bislang nur wenig Erfahrung außerhalb klinischer Studien.</span></div>
</td>
<td class="imVt">
<div><span class="fs11lh1-5">10 Geburten auf 1000 Frauen innerhalb eines Jahres</span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Zusätzliche</span></b></strong></div>
<div><strong><b><span class="fs11lh1-5">Vorteile</span></b></strong></div>
<div><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVt"><p>Die Monatsblutung wird reduziert:</p>
<div>Sie wird schwächer, kürzer und weniger schmerzhaft</div>
</td>
<td class="imVt">keine</td>
<td class="imVt">Meist wird die Stärke der Monatsblutung reduziert.</td>
<td class="imVt">keine</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt"><strong>Möglichkeit<span> </span></strong><strong>der Schwanger</strong><strong>schaft nach<span> </span></strong><strong>Anwendung</strong></td>
<td class="imVt">Die Hormonspirale kann problemlos gezogen werden. Eine Schwangerschaft ist sofort nach dem Entfernen möglich.</td>
<td class="imVt">
<div>Hier muss durch eine Operation unter Narkose die Durchgängigkeit der Eileiter wieder hergestellt werden;</div>
<div>die Erfolgsrate liegt bei 40-90%. Eventuell wird eine künstliche Befruchtung notwendig.</div>
</td>
<td class="imVt">Durch einen Schnitt unter lokaler Betäubung wird das Hormonstäbchen aus dem Oberarm entfernt. Eine Schwangerschaft kann 1-3 Monate nach dem Entfernen eintreten.</td>
<td class="imVt">Die Kupferspirale kann problemlos gezogen werden. Eine Schwangerschaft ist sofort nach dem Entfernen möglich.</td>
</tr>
<tr>
<td class="imVt">
<div><b><span class="fs11lh1-5">Nebenwirkungen</span></b></div>
</td>
<td class="imVt">In den ersten 3 – 6 Monaten: Zwischenblutungen, Akne bei ca. 3%, Brustspannen bei ca. 3%, Kopfschmerzen bei ca. 3% der Anwenderinnen; danach liegen alle genannten Neben-wirkungen unter 1%.</td>
<td class="imVt">Zuweilen: Vorzeitiger Eintritt in die Wechseljahre, Blutungsprobleme, psychische Probleme .</td>
<td class="imVt"><p>Zwischenblutungen über den gesammten Anwendungszeitraum sind möglich;</p>
<div>Akne bei ca. 16%, Brustspannen bei ca. 11%, Kopf-schmerzen bei ca.7% und Gewichts-zunahme bei ca. 7% der Anwenderinnen.</div>
</td>
<td class="imVt">Eventuell längere und stärkere Regelblutungen, erhöhte Infektionsgefahr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-inner">
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<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<header><b class="fs11lh1-15">Natürliche Familienplanung</b></header>
<div>Die   zeitliche Abstimmung des Sexualverkehrs auf die fruchtbare und   unfruchtbare Phase im Menstruationszyklus der Frau ist kein neues   Konzept. In vielen traditionellen Kulturen wurde sie angewandt, meist  um  die Empfängniskeitswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Erst im 20.   Jahrhundert wurde die periodische Enthaltsamkeit dann in größerem  Ausmaß  zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Die NFP ist eine  „symptho-thermale“  Methode, die sich auf die Beobachtung verschiedener  Körperzeichen  stützt, nämlich auf die Veränderung von Muttermundschleim  und  Muttermundöffnung(=symptho), sowie auf die Veränderung der   Körpertemperatur (=thermal). Die fruchtbaren Tage im Zyklus können  damit  bestimmt werden, zudem eröffnet diese Methode Frauen jeden Alters  einen  Einblick in die Vorgänge des eigenen Körpers.<br />Sie ist frei  von  gesundheitlichen Nebenwirkungen und bietet – wenn die Regeln  beachtet  werden – ein hohes Maß an Verhütungssicherheit.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/moeglichkeiten-der-praenatalen-diagnostik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 20:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wp.christophbauer.com/?p=141</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Für viele werdende  Eltern gewinnt bald nach der freudigen Nachricht  über eine bestehende  Schwangerschaft das Thema Gesundheit ihres noch  ungeborenen Kindes an  Bedeutung. Die meisten vorgeburtlichen Untersuchungen ergeben keine  Auffälligkeiten, was zum Abbau von Ängsten  und zu einem glücklichen  Schwangerschaftsverlauf beiträgt. Sie selbst  können dabei bestimmen,  welche der heute angebotenen diagnostischen Möglichkeiten sie nutzen  möchten, oder ob sie auch ganz auf spezielle  vorgeburtliche  Untersuchungen verzichten wollen.</span></div>
<div></div>
<div></div>
<div>Grundsätzlich sind<span> </span><strong>invasive</strong><span> </span>(Amniozentese, Chorionzottenbiopsie) von<span> </span><strong>nicht-invasiven</strong><span> </span>(„Nackenfalte“, „NIPT“-Pränataltest) Untersuchungen zu unterscheiden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Ganz  allgemein besteht bei jeder Schwangerschaft ein Basisrisiko von 2  – 4 %  für irgendeine körperliche oder geistige Fehlentwicklung des  Kindes.  Entwicklungsstörungen der fetalen Organe können durch eine  eingehende  Ultraschalluntersuchung in der 20. / 21. Woche weitgehend  abgeklärt  werden. Zu diesem Schwangerschaftszeitpunkt lassen sich bei 50  – 70 %  der Feten mit Trisomie 21 Auffälligkeiten erkennen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Im  Rahmen des Ersttrimester-Screenings (inklusive „Nackenfalte“)  –  bis  zum Abschluss der 13. Schwangerschaftswoche – sollte die Bedeutung   eines auffälligen Befundes auch im Hinblick auf Entscheidungsfindung,   Unterstützung bei pathologischen Befund, sowie psychischer Belastung   durch das Ergebnis besprochen werden.<br />Im Vordergrund steht die  Symptomatik der Trisomien 13, 18 und 21, sowie  die Bedeutung einer  Veränderung der Anzahl der Geschlechtschromosomen.</div>
<div> Prinzipiell kann das Ersttrimester-Screening in einem bestimmten   Zeitfenster (12. – 14. Schwangerschaftswoche) als Entscheidungshilfe  für  oder gegen eine invasive Diagnostik angeboten werden.</div>
<div></div>
<div>70  – 80 % aller Embryos mit Down-Syndrom zeigen eine erhöhte   Nackentransparenz. Durch zusätzliche Bestimmung von zwei Blutwerten   (PAPP-A und freies ß-HCG) können ca. 90 % der Embryos mit Down-Syndrom   erkannt werden. Unter Berücksichtigung Ihres Alters und der genannten   Messwerte wird dann ein individuelles Risiko für oben genannte  Trisomien  berechnet. Ab einem Gesamtrisiko von &gt; 1:300 sollte eine  Abklärung  durch eine weiterführende Diagnostik erfolgen.<br />Dieses  Screening kann durch das Präeklampsie-Screening (Entwicklung  einer  „Schwangerschaftsvergiftung“) durch eine weitere Blutanalyse und   Doppler-Ultraschall der Gebärmutterarterien ergänzt werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Ein  weitestgehender Ausschluss zahlenmäßiger und struktureller   Chromosomen-Anomalien ist nur durch eine invasive Diagnostik   (Chorionzottenbiopsie / Fruchtwasserpunktion) möglich, die mit einem  nur  sehr geringen Fehlgeburtsrisiko von etwa 0,3 % verbunden ist.</div>
<div> Kleinste strukturelle Auffälligkeiten können mit der konventionellen   Chromosomen-Analyse nicht erkannt werden. In diesen Situationen kann   eine Array-CGH – Analyse eine ca. 100-fach höhere „Auflösung“ erreichen   und damit zusätzlich eine vielzahl klinisch relevanter Syndrome   feststellen. Der diagnostische Zugewinn durch diese Analyse im Rahmen   eines auffälligen Ersttrimester-Screenings beträgt ca. 1,5 %.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Eine  Diagnostik von Erkrankungen, die durch Veränderung eines  einzelnen  Gens verursacht werden (z.B. Mukoviszidose), können weder mit  der  Chromosomen-Analyse noch mit der Array-CGH erkannt werden. Dazu wäre  im  Einzelfall eine gezielte molekulargenetische Diagnostik  erforderlich.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Durch  eine invasive Diagnostik können über die oben genannten  Trisomien  hinaus weitere Chromosomen-Störungen erkannt werden, die etwa  30 %  aller Chromosomen-Pathologien ausmachen. Eine fetale   Chromosomen-Störung lässt sich durch eine Ultraschalluntersuchung   alleine zu keinem Zeitpunkt der Schwangerschaft ausschließen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Die  klassische Fruchtwasserpunktion findet normalerweise in der 16.   Schwangerschaftswoche statt und kommt nur noch in speziellen  Situationen  zur Anwendung. In der Routine-Diagnostik wird heute die   Chorionzottenbiopsie (CVS) eingesetzt, welche bereits vier Wochen  früher  durchgeführt werden kann und deren Ergebnis bereits nach zwei  Tagen  vorliegt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Neben  den verschiedenen Möglichkeiten der diagnostischen Punktionen  und  nicht-invasiven Screening-Methoden, ist auch das Verfahren des   „non-invasiven pränatal testing“ (NIPT) mittlerweile etabliert.  Trisomie  13, 18 und 21 können hierbei mit hoher Wahrscheinlichkeit im  Blut der  Mutter erkannt werden (z.B. Praena-Test, Harmony Praenatal  Test).  Optional kann dabei auch die Anzahl der Geschlechtschromosomen  ermittelt  werden. Aufgrund einer erhöhten falsch-positiv-Rate muss  jeder  auffällige NIPT-Befund mittels invasiver Diagnostik   (Chorionzottenbiopsie) bestätigt werden. Strukturelle   Chromosomenveränderungen (sowie sog. „Chromosomenmosaike“), welche mit   erheblichen Beeinträchtigungen der mentalen Entwicklung verbunden sein   können, sind bisher mittels NIPT nicht zu diagnostizieren.<span> </span><span class="fs11lh1-15 cf1">Die Kosten dieses Tests werden von den Krankenkassen erstattet, sofern dies &#8222;in der persönlichen Situation der Schwangeren notwendig&#8220; erscheint.</span></div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Ultraschall/ Farbdoppler- Sonographie<br /></strong>Durch<span> </span><strong>Ultraschall</strong><span> </span> kann das Kind im Mutterleib  bildlich dargestellt und mögliche  Erkrankungen bzw. Fehlbildungen  diagnostiziert werden. Auch bei  wiederholten Ultraschalluntersuchungen  besteht weder für die Mutter  noch für das Kind eine Gefährdung, da die  ausgesandten Schallwellen  nicht schädlich sind. In mehr als zwanzig  Jahren Erfahrung mit dieser  Technik wurden jedenfalls bisher keine  negativen Auswirkungen  festgestellt. Schon zu Beginn der Schwangerschaft  stellt für viele  werdende Eltern die Ultraschalluntersuchung eine  besondere Gelegenheit  dar, mit ihrem Kind „bildlich“ Kontakt  aufzunehmen, es als wirklich  vorhanden zu begreifen. In der Folge kann  die Entwicklung des Kindes  bis zur Geburt mitverfolgt werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Die ausführlichste Untersuchung, der sogenannte „Mißbildungsausschluß“ findet etwa in der 20. Schwangerschaftswoche statt. Die<span> </span><strong>Farbdoppler-Sonografie</strong><span> </span>  ist eine besondere Methode der Ultraschalluntersuchung. Mit ihrer  Hilfe  kann vor allem der Blutfluß in den Gefäßen und Organen und damit  die  aktuelle Versorgung des Kindes besser beurteilt werden.</div>
<div></div>
<div>Bei folgenden  Situationen, sollte die Dopplersonografie unbedingt durchgeführt werden:</div>
<div>
<ul>
<li>Unterschied der Kindsgröße zwischen errechneter Schwangerschaftswoche und den sonographischen Meßwerten</li>
</ul>
<ul>
<li>Präeklampsie  („Gestose“ mit erhöhtem Blutdruck, Wassereinlagerungen  und vermehrter  Eiweißausscheidung) bei bestehender oder vorausgegangener   Schwangerschaft</li>
</ul>
<ul>
<li>Verdacht auf Herzfehler oder Fehlbildungen anderer Organe<br /> Die Doppler-Untersuchung wird, genauso wie eine normale Ultraschall   Untersuchung über die Bauchdecke durchgeführt, allerdings in der Regel   erst nach der 20.Schwangerschaftswoche.</li>
</ul>
</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwangerschaft</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/schwangerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 20:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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<div data-line-height="1.15" class="lh1-15 imTALeft">
<div data-line-height="1.15" class="lh1-15">
<div><span class="fs11lh1-15">Wenn der  Kinderwunsch erwacht- lernen sie ihren Zyklus kennen. Der  weibliche  Zyklus beginnt am 1. Tag der Regelblutung(Menstruation) und  endet am  Tag vor der nächsten Menstruation.</span></div>
<div></div>
<div>Ein typischer Zyklus verläuft folgendermaßen:</div>
<div>Während  der  Regelblutung (meist 3-5 Tage) wird die Gebärmutterschleimhaut   abgestoßen. In der ersten Zyklushälfte baut sich die   Gebärmutterschleimhaut wieder neu auf und bereitet sich so darauf vor   einen Embryo aufzunehmen. Während dieser Phase steigt die   Östrogenkonzentration im Blut kontinuierlich an. Darauf folgt der  steile  kurzfristige Anstieg des Hirnanhangsdrüsenhormons LH  (luteinisierendes  Hormon) der ca. 24-36 Stunden später den Eisprung  (Ovulation) auslöst:  Die reife Eizelle gelangt aus dem Eierstock in den  Eileiter und wird  dort befruchtet. Der Eisprung findet typischerweise  ca. 12-14 Tage vor  der nächsten Menstruation statt. Während der  Muttermundschleim an den  meisten Zyklustagen zäh ist und den Muttermund  verschließt, verflüssigt  er sich kurz vor dem Eisprung und ermöglicht  so den Samenzellen den Weg  in die Gebärmutter. Dort können die  Samenzellen einige Tage überleben  und „auf die Eizelle warten“. Die  Eizelle selbst kann nur innerhalb  eines Tages nach dem Eisprung  befruchtet werden. Mit anderen Worten: Nur  an wenigen Tagen vor und  nach dem Eisprung können Sie schwanger werden.  Wenn keine  Schwangerschaft eintritt, unterbleibt der weitere Aufbau der   Gebärmutterschleimhaut und ein neuer Zyklus beginnt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Ein Kind entsteht  1. Monat (1.- 4.Woche)</strong><br />Bei   der Befruchtung bilden die Eizelle und die Samenzelle eine neue Zelle.   Sie teilt sich wiederholt und bildet schließlich eine Zellkugel. Diese   Zellkugel wandert innerhalb einer Woche durch den Eileiter in die   Gebärmutter und nistet sich dort wenig später ein. Die Zellkugel teilt   sich in den Embryo und die Plazenta (Mutterkuchen), die das Kind mit   allem versorgt, was es für seine Entwicklung benötigt. Umgeben ist der   Embryo vom schützenden Fruchtwasser. Am Ende des ersten Monats, d.h.   ungefähr 14 Tage nach der Befruchtung, ist er etwa 10 Millimeter groß.<br />In   der dritten Schwangerschaftswoche – gerechnet vom ersten Tag der   letzten Periode – , also wenn sich die befruchtete Eizelle noch auf dem   Weg zur Gebärmutter befindet, beginnt der Prozess der Organogenese,  der  Organentwicklung, der bis zur 14. Woche abgeschlossen ist. Schon  jetzt  sind bestimmte Eigenschaften des Kindes festgelegt,  beispielsweise  Körperform, Geschlecht, Augen- und Haarfarbe. Während  dieser Phase kann  es vermehrt zu Abgängen kommen. Vielleicht haben Sie  das Gefühl oder die  Gewissheit, dass eine Befruchtung stattgefunden  haben könnte, und sind  nicht weiter überrascht, dass die Monatsblutung  ausbleibt. Wenn Sie eine  Temperaturkurve führen, sehen Sie den  typischen Temperaturanstieg zur  Zeit des Eisprungs. Bleibt die  Temperatur auf dem höheren Niveau stehen,  ist dies ein Hinweis auf eine  stattgefundene Befruchtung.</div>
<div></div>
<div>Bereits  zwei bis drei Tage nach Ausbleiben der Periode können Sie  einen  Schwangerschaftstest durchführen. Ab dem 16. Tag nach der  Befruchtung  kann im Ultraschall das Fruchtbläschen sichtbar sein.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>2. Monat (5.- 8.Woche)</strong><br />Der   Blutkreislauf setzt ein, das Herz wird ausgebildet und beginnt zu   schlagen. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Arme und Beine   wachsen. Am Ende des zweiten Monats bilden sich Wirbel um das  Rückenmark  – die Wirbelsäule entsteht. Der Embryo ist auf 17 bis 22  Millimeter  gewachsen und wiegt etwa eineinhalb Gramm. Eine  Ultraschalluntersuchung  wird durchgeführt, um eine  Eileiterschwangerschaft auszuschliessen. Der  Geburtstermin wird  bestimmt. Morgens besteht häufig Übelkeit, oft bis  zur 12 Woche  wiederkehrend. Geringere Nahrungsaufnahme und sogar  Gewichtsverlust  stellen keine Gefahr für die Entwicklung der  Schwangerschaft dar.  Entsprechend der „Verunsicherungsphase“, in der Sie  sich befinden,  können Ängste, Unwohlsein oder andere psychosomatische  Beschwerden  auftreten. Häufig wird diese Zeit als sehr stressbelastet  erlebt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>3. Monat (9.-12.Woche)</strong><br />Das  Baby übt  jetzt erste Bewegungen. Die Geschlechtsorgane bilden sich  aus. Es ist  schon auf neun Zentimeter gewachsen und wiegt 45 Gramm. Sie  fühlen sich  möglicherweise oft müde. Gönnen Sie sich häufiger eine  Ruhepause. Die  Messung der Nackenhautdicke wird per Ultraschall  durchgeführt. Sie ist  wichtig, um Hinweise auf eine mögliche Trisomie  zu erhalten. Ab der  zehnten Woche ist, zum Beispiel wenn erblich  bedingte Risiken vorliegen,  eine Chorionzottenbiopsie möglich. Die  Ergebnisse der Untersuchung  liegen nach wenigen Tagen vor und geben  Auskunft über tatsächliche,  chromosomenbedingte Risiken.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>4. Monat (13.- 16.Woche)</strong><br />Das   Baby bewegt sich immer häufiger, Sie können es aber noch nicht spüren.   Organe und Körpersysteme sind weitgehend ausgebildet. Der Embryo wird   nun Fötus genannt; der lateinische Begriff bedeutet „das Junge“. Das   zentrale Nervensystem des Kindes beginnt seine Bewegungsabläufe zu   steuern. Nach Ende des vierten Monats ist das Kind 14 cm lang und wiegt   110 Gramm. Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind bzw. beim Vorliegen  erblich  bedingter Risiken kann jetzt die Amniozentese durchgeführt  werden. Auch  dabei ist es mit bestimmten Untersuchungstechniken  möglich, das  Ergebnis nach 2-3 Tagen zu erhalten.<br />In dieser Phase  der  Schwangerschaft ist es auch möglich, aus Ihrem Blut den sogenannten   „Triple-Test“ durchzuführen. Ihr Bauchumfang beginnt sichtbar zu   wachsen. Sie verspüren häufig Müdigkeit. Die Entscheidung für die   Schwangerschaft und das Kind, die Planung für die Zukunft und die   überschaubare Zeit bis zur Entbindung führen in aller Regel zu einer   Phase steigenden Wohlbefindens.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>5. Monat (17.- 20.Woche)</strong><br />Jetzt   können Sie die ersten Bewegungen des Kindes bemerken. Dies kann jedoch   auch erheblich später erfolgen (21.-22. SSW), besonders, wenn Sie zum   ersten Mal schwanger sind und diese Berührungen eines Kindes noch nicht   richtig kennen. Die Sinnesorgane bilden sich aus: Das Kind kann hören   und auf Geräusche mit Strampeln reagieren. Das Kind wiegt am Ende des   fünften Monats etwa 200 Gramm und ist 19 cm lang. Ihr Bauch wölbt sich.   Manche Kleidungsstücke werden zu eng. Häufiges Schwitzen ist normal;  es  hängt mit dem Anstieg der Körpertemperatur während der  Schwangerschaft  zusammen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><p><strong>6. Monat (21. -24.Woche)</strong><br />Bewegung   und Ruhe des Kindes wechseln sich ab. Der Schlaf-Wach-Rhythmus stellt   sich ein. Die Käseschmiere, die das Kind schützt und das Gleiten  während  der Geburt erleichtert, wird ausgebildet. Zum Ende des sechsten  Monats  erreicht die Gebärmutter die Nabelhöhe. Das Kind ist inzwischen  etwa 28  bis 30 cm lang und wiegt 500 bis 700 Gramm. Es wird nun der  „große  Ultraschall“ durchgeführt. Diese Ultraschall-Feindiagnostik  erlaubt eine  zusätzliche Fehlbildungsabklärung. Es sind jedoch nicht  alle  Erkrankungen im Ultraschall erkennbar und nicht jede Fehlbildung  ist zu  jeder Zeit sonographisch darstellbar.<br />Mit der Wahrnehmung der  ersten  Kindsbewegungen beginnt die „Konkretisierungsphase“. Sie spüren  das Kind  täglich ohne die Hilfe technisch-diagnostischer Verfahren.  Nahezu alle  Schwangeren empfinden die Beziehung als schön, und es  kommen Freude und  Erleichterung auf. Die Konkretisierungsphase zeichnet  sich gegenüber den  anderen Phasen durch das geringste Maß an negativen  Gefühlen, Ängsten  und Unsicherheiten aus. Sie bekommen mehr Vertrauen,  alles wird  konkreter. Auch der zukünftige Vater kann jetzt mehr  einbezogen werden;  seine Hand auf dem Bauch kann beruhigend auf das  Kind wirken. Gespräche,  Planung und Handlungen sind noch viel stärker  auf die Geburt und das  zukünftige Kind konzentriert.  (Schwangerschaftsgymnastik,  Geburtsvorbereitungskurse, Namensfindung,  Einrichtung des  Kinderzimmers). Sie sind auch als aktive Maßnahmen zur  Gestaltung der  neuen Lebenssituation zu verstehen und verstärken die  Gewissheit, sie  bestehen zu können. Ab der 20.-21. Woche kann es zu   Gebärmutterkontraktionen kommen; der Bauch wird manchmal hart.</p>
</div>
<div>Durch das Wachstum des Kindes können folgende Beschwerden auftreten:</div>
<div>
<ul>
<li>Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung</li>
<li>Rücken- und Kreuzschmerzen</li>
<li>Harndrang</li>
<li>Wadenkrämpfe – sie können durch Magnesiummangel verursacht sein</li>
<li>Hämorriden</li>
<li>Krampfadern, Ödeme</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Hautjucken</li>
<li>Kreislaufprobleme</li>
</ul>
<p></p>
<ul></ul>
</div>
<div><b>Erste Kontaktaufnahme mir der Hebamme, auch zur Planung des Geburtsvorbereitungskurses</b></div>
<div><b> </b></div>
<div></div>
<div><strong>7. Monat (25.- 28.Woche)</strong><br />Ein   unverwechselbares Gesicht (Gesichtsphysiognomie) wird ausgebildet. Das   Baby kann Schluckauf bekommen, am Ende des siebten Monats die Augen   öffnen und hell und dunkel unterscheiden.Von diesem Monat an wachsen  die  Überlebenschancen für ein Frühgeborenes. Dennoch weisen viele  Kinder,  die jetzt schon geboren werden, gesundheitliche  Beeinträchtigungen auf.  Das Kind ist jetzt etwa 34 cm lang und wiegt  900 bis 1100 Gramm. Neben  den bereits beschriebenen Beschwerden spüren  Sie ab jetzt häufiger  Atemnot. Ihre eigenen Organe werden durch das  Baby aus ihrer normalen  Lage verdrängt. Auch Harndrang kann jetzt  wieder verstärkt auftreten.  Das Kind belastet Ihre Wirbelsäule;  versuchen Sie diese zu schonen.  Schlaflosigkeit kann auftreten – wenn  Sie ruhen wollen ist Ihr Kind  besonders aktiv! Ab jetzt werden in  2-wöchigen Abständen Kontrollen der  kindlichen Herztöne und möglicher  frühzeitiger Wehen (=CTG)  durchgeführt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>8. Monat (29.- 32.Woche)</strong><br />Das  Kind  wächst und nimmt kontinuierlich zu. Der Geschmackssinn bildet  sich aus.  Die Bewegungen nehmen zu und werden kräftiger. Am Ende des  achten Monats  kann Ihr Kind schon 40 cm groß sein und 1600 bis 1800  Gramm wiegen.  Doppler-Ultraschall der Nabelschnur zur Überprüfung der  ausreichenden  Versorgung des Kindes. CTG-Kontrollen in 2-wöchigen  Abständen. Manchmal  Atemnot, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Minderung der  Belastbarkeit vor  allem bei erhöhter Gewichtszunahme. Vorbereitend auf  die Geburt kann  sich die Gebärmutter zusammenziehen (erste Wehen).</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>9. Monat (33.- 36.Woche)</strong><br />Ab  der 33.  Woche nimmt das Kind pro Woche etwa um 200 Gramm zu. Am Ende  des neunten  Monats ist es etwa 45 cm lang und wiegt 2400 bis 2750  Gramm. Neun von  zehn Kindern liegen bereits im neunten Monat mit dem  Kopf nach unten,  das heißt in der richtigen Geburtsposition. Die  Vorsorgeuntersuchungen  werden nun alle 14 Tage durchgeführt. Vier  Wochen vor dem errechneten  Geburtstermin sollten Sie Ihre Tasche für  die Klinikentbindung packen.<br />Beginn  der Vorbereitungsphase. Etwa  vier bis sechs Wochen vor der Geburt senkt  sich der Bauch, das Kind  rutscht mit dem Kopf ins Becken. Der Harndrang  wird häufiger. Es kann  auch zu unregelmäßigen Vorwehen kommen. Die  körperlichen Veränderungen  sind nun besonders beschwerlich. Die  Beweglichkeit ist deutlich  eingeschränkt, und zahlreiche  körperlich-seelische Beschwerden treten  auf oder nehmen in ihrer  Häufigkeit noch zu.</div>
<div>Dies führt zu negativen Gefühlsreaktionen.</div>
<div>
<ul>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Übelkeit</li>
<li>Kreislaufprobleme</li>
<li>Schlafstörungen</li>
</ul>
</div>
<div>Bewusst  setzten sich die Schwangeren nunmehr häufig praktisch und  psychisch  mit der körperlichen Trennung von ihrem Kind auseinander. Mit  34 (+0)  Wochen beginnt der Mutterschutz. Er dauert bis 8 Wochen nach der  Geburt  des Kindes (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12 Wochen). Ab der  36.  Schwangerschaftswoche wöchentliche CTG Kontrollen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>10. Monat (31.- 40.Woche)</strong><br />Das  Kind  produziert das Hormon Kortison, das seine Lungen für den  Zeitpunkt, wenn  es den Körper der Mutter verlässt, auf die eigene  Atmung vorbereitet.  Die Entwicklung des Kindes ist damit abgeschlossen,  es ist reif für die  Geburt. Das reife Kind ist im Durchschnitt 50 bis  54 cm lang und 3000  bis 3800 Gramm schwer. Zum Ende der Schwangerschaft  können die  Bewegungen des Kindes nachlassen; das Baby hat keinen Platz  mehr zum  Strampeln. Nur weniger als fünf Prozent aller Kinder liegen  in der  Steißlage, also mit den Füßen oder dem Po nach unten.</div>
<div></div>
<div>Sie  sehen deutlich, dass Sie selbst in viel stärkerem Maße zunehmen,  als  das Kind schwerer wird. Dies liegt daran, dass nicht nur das Kind   wächst, sondern dass auch andere Körperanteile und Flüssigkeiten   zunehmen. Die durchschnittlich 12 Kilogramm Gewichtszunahme setzen sich   wie folgt zusammen:</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div id="imCellStyleGraphics_100"></div>
<div id="imCellStyleBorders_100"></div>
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<table data-minrequestedwidth="811" data-computedwidth="811">
<tbody>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Gewicht des Kindes</span><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">3 400 Gramm</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Plazenta</span><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">600 Gramm  </span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Fruchtwasser   </span><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">1 000 Gramm</span><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Gebärmutter    </span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">1 000 Gramm</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Brust   </span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">500 Gramm</span><span class="fs11lh1-5"></span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Blut</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">1 500 Gramm   </span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Fett</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">1 750 Gramm   </span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Wasser</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">2 250 Gramm  </span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
<tr>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">Summe</span></div>
</td>
<td class="imVc">
<div><span class="fs11lh1-5">12 000 Gramm</span></div>
</td>
<td class="imVc"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div>
<header>
<div class="imHeading2">Schwangerschaft</div>
</header>
<div><span class="fs11lh1-15">Wenn der Kinderwunsch erwacht- lernen sie ihren Zyklus kennen. Der  weibliche Zyklus beginnt am 1. Tag der Regelblutung(Menstruation) und  endet am Tag vor der nächsten Menstruation.</span></div>
<div></div>
<div>Ein typischer Zyklus verläuft folgendermaßen:</div>
<div>Während der  Regelblutung (meist 3-5 Tage) wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. In der ersten Zyklushälfte baut sich die Gebärmutterschleimhaut wieder neu auf und bereitet sich so darauf vor einen Embryo aufzunehmen. Während dieser Phase steigt die Östrogenkonzentration im Blut kontinuierlich an. Darauf folgt der steile  kurzfristige Anstieg des Hirnanhangsdrüsenhormons LH (luteinisierendes  Hormon) der ca. 24-36 Stunden später den Eisprung (Ovulation) auslöst:  Die reife Eizelle gelangt aus dem Eierstock in den Eileiter und wird  dort befruchtet. Der Eisprung findet typischerweise ca. 12-14 Tage vor  der nächsten Menstruation statt. Während der Muttermundschleim an den  meisten Zyklustagen zäh ist und den Muttermund verschließt, verflüssigt  er sich kurz vor dem Eisprung und ermöglicht so den Samenzellen den Weg  in die Gebärmutter. Dort können die Samenzellen einige Tage überleben  und „auf die Eizelle warten“. Die Eizelle selbst kann nur innerhalb  eines Tages nach dem Eisprung befruchtet werden. Mit anderen Worten: Nur  an wenigen Tagen vor und nach dem Eisprung können Sie schwanger werden.  Wenn keine Schwangerschaft eintritt, unterbleibt der weitere Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und ein neuer Zyklus beginnt.</div>
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<div></div>
<div><strong>Ein Kind entsteht  1. Monat (1.- 4.Woche)</strong><br />Bei  der Befruchtung bilden die Eizelle und die Samenzelle eine neue Zelle.  Sie teilt sich wiederholt und bildet schließlich eine Zellkugel. Diese  Zellkugel wandert innerhalb einer Woche durch den Eileiter in die Gebärmutter und nistet sich dort wenig später ein. Die Zellkugel teilt sich in den Embryo und die Plazenta (Mutterkuchen), die das Kind mit allem versorgt, was es für seine Entwicklung benötigt. Umgeben ist der Embryo vom schützenden Fruchtwasser. Am Ende des ersten Monats, d.h. ungefähr 14 Tage nach der Befruchtung, ist er etwa 10 Millimeter groß.<br />In  der dritten Schwangerschaftswoche – gerechnet vom ersten Tag der letzten Periode – , also wenn sich die befruchtete Eizelle noch auf dem  Weg zur Gebärmutter befindet, beginnt der Prozess der Organogenese, der  Organentwicklung, der bis zur 14. Woche abgeschlossen ist. Schon jetzt  sind bestimmte Eigenschaften des Kindes festgelegt, beispielsweise  Körperform, Geschlecht, Augen- und Haarfarbe. Während dieser Phase kann  es vermehrt zu Abgängen kommen. Vielleicht haben Sie das Gefühl oder die  Gewissheit, dass eine Befruchtung stattgefunden haben könnte, und sind  nicht weiter überrascht, dass die Monatsblutung ausbleibt. Wenn Sie eine  Temperaturkurve führen, sehen Sie den typischen Temperaturanstieg zur  Zeit des Eisprungs. Bleibt die Temperatur auf dem höheren Niveau stehen,  ist dies ein Hinweis auf eine stattgefundene Befruchtung.</div>
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<div>Bereits zwei bis drei Tage nach Ausbleiben der Periode können Sie  einen Schwangerschaftstest durchführen. Ab dem 16. Tag nach der  Befruchtung kann im Ultraschall das Fruchtbläschen sichtbar sein.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>2. Monat (5.- 8.Woche)</strong><br />Der  Blutkreislauf setzt ein, das Herz wird ausgebildet und beginnt zu schlagen. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Arme und Beine wachsen. Am Ende des zweiten Monats bilden sich Wirbel um das Rückenmark  – die Wirbelsäule entsteht. Der Embryo ist auf 17 bis 22 Millimeter  gewachsen und wiegt etwa eineinhalb Gramm. Eine Ultraschalluntersuchung  wird durchgeführt, um eine Eileiterschwangerschaft auszuschliessen. Der  Geburtstermin wird bestimmt. Morgens besteht häufig Übelkeit, oft bis  zur 12 Woche wiederkehrend. Geringere Nahrungsaufnahme und sogar  Gewichtsverlust stellen keine Gefahr für die Entwicklung der  Schwangerschaft dar. Entsprechend der „Verunsicherungsphase“, in der Sie  sich befinden, können Ängste, Unwohlsein oder andere psychosomatische  Beschwerden auftreten. Häufig wird diese Zeit als sehr stressbelastet  erlebt.</div>
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<div></div>
<div><strong>3. Monat (9.-12.Woche)</strong><br />Das Baby übt  jetzt erste Bewegungen. Die Geschlechtsorgane bilden sich aus. Es ist  schon auf neun Zentimeter gewachsen und wiegt 45 Gramm. Sie fühlen sich  möglicherweise oft müde. Gönnen Sie sich häufiger eine Ruhepause. Die  Messung der Nackenhautdicke wird per Ultraschall durchgeführt. Sie ist  wichtig, um Hinweise auf eine mögliche Trisomie zu erhalten. Ab der  zehnten Woche ist, zum Beispiel wenn erblich bedingte Risiken vorliegen,  eine Chorionzottenbiopsie möglich. Die Ergebnisse der Untersuchung  liegen nach wenigen Tagen vor und geben Auskunft über tatsächliche,  chromosomenbedingte Risiken.</div>
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<div><strong>4. Monat (13.- 16.Woche)</strong><br />Das  Baby bewegt sich immer häufiger, Sie können es aber noch nicht spüren.  Organe und Körpersysteme sind weitgehend ausgebildet. Der Embryo wird nun Fötus genannt; der lateinische Begriff bedeutet „das Junge“. Das zentrale Nervensystem des Kindes beginnt seine Bewegungsabläufe zu steuern. Nach Ende des vierten Monats ist das Kind 14 cm lang und wiegt  110 Gramm. Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind bzw. beim Vorliegen erblich  bedingter Risiken kann jetzt die Amniozentese durchgeführt werden. Auch  dabei ist es mit bestimmten Untersuchungstechniken möglich, das  Ergebnis nach 2-3 Tagen zu erhalten.<br />In dieser Phase der  Schwangerschaft ist es auch möglich, aus Ihrem Blut den sogenannten  „Triple-Test“ durchzuführen. Ihr Bauchumfang beginnt sichtbar zu wachsen. Sie verspüren häufig Müdigkeit. Die Entscheidung für die Schwangerschaft und das Kind, die Planung für die Zukunft und die überschaubare Zeit bis zur Entbindung führen in aller Regel zu einer Phase steigenden Wohlbefindens.</div>
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<div><strong>5. Monat (17.- 20.Woche)</strong><br />Jetzt  können Sie die ersten Bewegungen des Kindes bemerken. Dies kann jedoch  auch erheblich später erfolgen (21.-22. SSW), besonders, wenn Sie zum ersten Mal schwanger sind und diese Berührungen eines Kindes noch nicht  richtig kennen. Die Sinnesorgane bilden sich aus: Das Kind kann hören und auf Geräusche mit Strampeln reagieren. Das Kind wiegt am Ende des fünften Monats etwa 200 Gramm und ist 19 cm lang. Ihr Bauch wölbt sich.  Manche Kleidungsstücke werden zu eng. Häufiges Schwitzen ist normal; es  hängt mit dem Anstieg der Körpertemperatur während der Schwangerschaft  zusammen.</div>
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<div><p><strong>6. Monat (21. -24.Woche)</strong><br />Bewegung  und Ruhe des Kindes wechseln sich ab. Der Schlaf-Wach-Rhythmus stellt sich ein. Die Käseschmiere, die das Kind schützt und das Gleiten während  der Geburt erleichtert, wird ausgebildet. Zum Ende des sechsten Monats  erreicht die Gebärmutter die Nabelhöhe. Das Kind ist inzwischen etwa 28  bis 30 cm lang und wiegt 500 bis 700 Gramm. Es wird nun der „große  Ultraschall“ durchgeführt. Diese Ultraschall-Feindiagnostik erlaubt eine  zusätzliche Fehlbildungsabklärung. Es sind jedoch nicht alle  Erkrankungen im Ultraschall erkennbar und nicht jede Fehlbildung ist zu  jeder Zeit sonographisch darstellbar.<br />Mit der Wahrnehmung der ersten  Kindsbewegungen beginnt die „Konkretisierungsphase“. Sie spüren das Kind  täglich ohne die Hilfe technisch-diagnostischer Verfahren. Nahezu alle  Schwangeren empfinden die Beziehung als schön, und es kommen Freude und  Erleichterung auf. Die Konkretisierungsphase zeichnet sich gegenüber den  anderen Phasen durch das geringste Maß an negativen Gefühlen, Ängsten  und Unsicherheiten aus. Sie bekommen mehr Vertrauen, alles wird  konkreter. Auch der zukünftige Vater kann jetzt mehr einbezogen werden;  seine Hand auf dem Bauch kann beruhigend auf das Kind wirken. Gespräche,  Planung und Handlungen sind noch viel stärker auf die Geburt und das  zukünftige Kind konzentriert. (Schwangerschaftsgymnastik,  Geburtsvorbereitungskurse, Namensfindung, Einrichtung des  Kinderzimmers). Sie sind auch als aktive Maßnahmen zur Gestaltung der  neuen Lebenssituation zu verstehen und verstärken die Gewissheit, sie  bestehen zu können. Ab der 20.-21. Woche kann es zu Gebärmutterkontraktionen kommen; der Bauch wird manchmal hart.</p>
</div>
<div>Durch das Wachstum des Kindes können folgende Beschwerden auftreten:</div>
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<ul>
<li>Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung</li>
<li>Rücken- und Kreuzschmerzen</li>
<li>Harndrang</li>
<li>Wadenkrämpfe – sie können durch Magnesiummangel verursacht sein</li>
<li>Hämorriden</li>
<li>Krampfadern, Ödeme</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Hautjucken</li>
<li>Kreislaufprobleme</li>
</ul>
<p></p>
<ul></ul>
</div>
<div><b>Erste Kontaktaufnahme mir der Hebamme, auch zur Planung des Geburtsvorbereitungskurses</b></div>
<div><b> </b></div>
<div></div>
<div><strong>7. Monat (25.- 28.Woche)</strong><br />Ein  unverwechselbares Gesicht (Gesichtsphysiognomie) wird ausgebildet. Das  Baby kann Schluckauf bekommen, am Ende des siebten Monats die Augen öffnen und hell und dunkel unterscheiden.Von diesem Monat an wachsen die  Überlebenschancen für ein Frühgeborenes. Dennoch weisen viele Kinder,  die jetzt schon geboren werden, gesundheitliche Beeinträchtigungen auf.  Das Kind ist jetzt etwa 34 cm lang und wiegt 900 bis 1100 Gramm. Neben  den bereits beschriebenen Beschwerden spüren Sie ab jetzt häufiger  Atemnot. Ihre eigenen Organe werden durch das Baby aus ihrer normalen  Lage verdrängt. Auch Harndrang kann jetzt wieder verstärkt auftreten.  Das Kind belastet Ihre Wirbelsäule; versuchen Sie diese zu schonen.  Schlaflosigkeit kann auftreten – wenn Sie ruhen wollen ist Ihr Kind  besonders aktiv! Ab jetzt werden in 2-wöchigen Abständen Kontrollen der  kindlichen Herztöne und möglicher frühzeitiger Wehen (=CTG)  durchgeführt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>8. Monat (29.- 32.Woche)</strong><br />Das Kind  wächst und nimmt kontinuierlich zu. Der Geschmackssinn bildet sich aus.  Die Bewegungen nehmen zu und werden kräftiger. Am Ende des achten Monats  kann Ihr Kind schon 40 cm groß sein und 1600 bis 1800 Gramm wiegen.  Doppler-Ultraschall der Nabelschnur zur Überprüfung der ausreichenden  Versorgung des Kindes. CTG-Kontrollen in 2-wöchigen Abständen. Manchmal  Atemnot, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Minderung der Belastbarkeit vor  allem bei erhöhter Gewichtszunahme. Vorbereitend auf die Geburt kann  sich die Gebärmutter zusammenziehen (erste Wehen).</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>9. Monat (33.- 36.Woche)</strong><br />Ab der 33.  Woche nimmt das Kind pro Woche etwa um 200 Gramm zu. Am Ende des neunten  Monats ist es etwa 45 cm lang und wiegt 2400 bis 2750 Gramm. Neun von  zehn Kindern liegen bereits im neunten Monat mit dem Kopf nach unten,  das heißt in der richtigen Geburtsposition. Die Vorsorgeuntersuchungen  werden nun alle 14 Tage durchgeführt. Vier Wochen vor dem errechneten  Geburtstermin sollten Sie Ihre Tasche für die Klinikentbindung packen.<br />Beginn  der Vorbereitungsphase. Etwa vier bis sechs Wochen vor der Geburt senkt  sich der Bauch, das Kind rutscht mit dem Kopf ins Becken. Der Harndrang  wird häufiger. Es kann auch zu unregelmäßigen Vorwehen kommen. Die  körperlichen Veränderungen sind nun besonders beschwerlich. Die  Beweglichkeit ist deutlich eingeschränkt, und zahlreiche  körperlich-seelische Beschwerden treten auf oder nehmen in ihrer  Häufigkeit noch zu.</div>
<div>Dies führt zu negativen Gefühlsreaktionen.</div>
<div>
<ul>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Übelkeit</li>
<li>Kreislaufprobleme</li>
<li>Schlafstörungen</li>
</ul>
</div>
<div>Bewusst setzten sich die Schwangeren nunmehr häufig praktisch und  psychisch mit der körperlichen Trennung von ihrem Kind auseinander. Mit  34 (+0) Wochen beginnt der Mutterschutz. Er dauert bis 8 Wochen nach der  Geburt des Kindes (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12 Wochen). Ab der  36. Schwangerschaftswoche wöchentliche CTG Kontrollen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>10. Monat (31.- 40.Woche)</strong><br />Das Kind  produziert das Hormon Kortison, das seine Lungen für den Zeitpunkt, wenn  es den Körper der Mutter verlässt, auf die eigene Atmung vorbereitet.  Die Entwicklung des Kindes ist damit abgeschlossen, es ist reif für die  Geburt. Das reife Kind ist im Durchschnitt 50 bis 54 cm lang und 3000  bis 3800 Gramm schwer. Zum Ende der Schwangerschaft können die  Bewegungen des Kindes nachlassen; das Baby hat keinen Platz mehr zum  Strampeln. Nur weniger als fünf Prozent aller Kinder liegen in der  Steißlage, also mit den Füßen oder dem Po nach unten.</div>
<div></div>
<div>Sie sehen deutlich, dass Sie selbst in viel stärkerem Maße zunehmen,  als das Kind schwerer wird. Dies liegt daran, dass nicht nur das Kind wächst, sondern dass auch andere Körperanteile und Flüssigkeiten zunehmen. Die durchschnittlich 12 Kilogramm Gewichtszunahme setzen sich  wie folgt zusammen:</div>
<div></div>
<div>Gewicht des Kindes 3 400 Gramm   </div>
<div>Plazenta 600 Gramm  </div>
<div>Fruchtwasser 1 000 Gramm   </div>
<div>Gebärmutter 1 000 Gramm   </div>
<div>Brust 500 Gramm   </div>
<div>Blut 1 500 Gramm   </div>
<div>Fett 1 750 Gramm   </div>
<div>Wasser 2 250 Gramm  </div>
<div>Summe 12 000 Gramm   </div>
<div></div>
<div>Zunehmende Ungeduld und Nervosität sind normal. Der Geburtsbeginn  kündigt sich durch die Zunahme der Wehentätigkeit, den Abgang von  Schleim und Blut und eventuell einen Blasensprung an. Wenn Sie über  einen Zeitraum von einer Stunde regelmäßig im Abstand von zehn Minuten  Wehen haben, Ihre Fruchtblase platzt oder Sie eine leichte Blutung  feststellen, sollten Sie in die Klinik begeben. Die Geburt des Kindes  kann sich aber auch ganz normal verzögern. Ist der Geburtstermin  überschritten wird die Überwachung des Kindes mittels CTG und  Ultraschall engmaschiger. Je nach Befinden wird die Geburt gelegentlich  auch eingeleitet.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Gesunde Ernährung</strong><br /><strong>Haben Sie sich bislang Gedanken über Ihre Ernährung gemacht?</strong><br />Früher  sagte man, jede Schwangerschaft kostet eine Zahn. Uns stehen heute reichlich Lebensmittel zur Verfügung; eine ausgewogene Ernährung ist möglich und für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder besonders wichtig. Aber bereits vor der Schwangerschaft können Sie durch eine gesunde Lebensweise Ihren Körper vorbereiten. Sie brauchen kein „Mehr“ an Nahrung, Sie sollten aber auch nicht Diät halten um abzunehmen. Auf die Ausgewogenheit der Zusammensetzung kommt es an. Im Grunde ist eine gesunde Ernährung ganz einfach:</div>
<div></div>
<div>Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, nach Möglichkeit verteilt  auf fünf kleine Mahlzeiten am Tag. Stärkehaltige Kost, wie z.B. Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Müsli sollten in Verbindung mit Gemüse den  Hauptbestandteil jeder Mahlzeit bilden. Greifen Sie bevorzugt zu Vollkornprodukten mit Ballaststoffen. Mageres Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Bohnen und Linsen sind wichtige Eiweißlieferanten und enthalten auch eine Reihe Vitamine und Mineralien. Diese Gruppe von Nahrungsmitteln sollte täglich auf den Speiseplan stehen. Schließen Sie  rohes Fleisch und Leber wegen möglicher Krankheitserreger aber völlig aus. Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark liefern zahlreiche wichtige Nährstoffe, dabei besonders viel Calcium, das für den Knochenaufbau von größter Bedeutung ist. Bevorzugen Sie hierbei fettarme  Produkte. Verringern Sie den Konsum von Zucker und Süßigkeiten, dazu  gehören auch zuckerhaltige Erfrischungsgetränke. Fohlsäure nehmen Sie  mit Blattgemüse, Broccoli, Hefe und Milch zu sich. In der  Schwangerschaft ist der Bedarf an Fohlsäure und Jod erhöht. Deshalb wird  den meisten Schwangeren auch bei ausgewogener und gesunder Ernährung  Jod als Nahrungsergänzung zugegeben.</div>
<div></div>
<div>Schon in der Planungsphase einer Schwangerschaft ist es zur  Risikominderung eines Neuralrohrdefekts („offener Rücken“) ratsam, mit  der Ergänzung von 0,4 mg Fohlsäure täglich zu beginnen und diese bis zur  12. Schwangerschaftswoche fortzuführen.</div>
<div></div>
<div>Sport während der Schwangerschaft und nach der Geburt<br />Die  Veränderungen der Schwangerschaft können die Formen körperlicher Aktivität beeinflussen. Die Gesundheit einer Schwangeren einschließlich  ihrer geburtshilflichen und gynäkologischen Risiken muss in Betracht gezogen werden, ehe ein Programm körperlicher Aktivität angeordnet wird.  Grundsätzlich ist die Teilnahme an Freizeitaktivitäten während der  Schwangerschaft ohne Gefahr. Jedoch sollte jede Sportart hinsichtlich  ihres individuellen Risikos und möglicher Gefahren beurteilt werden.  Aktivitäten, die mit der Gefahr eines Sturzes oder eines Bauchtraumas  verbunden sind, sollten in der Schwangerschaft vermieden werden. Auf  Tiefseetauchen muss während der gesamten Schwangerschaft verzichtet  werden, weil der Fet einem erhöhten Dekompressions-Risiko ausgesetzt  ist. Sofern keine medizinischen oder geburtshilflichen Komplikationen  vorliegen, sind dreißig Minuten oder länger einer mäßigen körperlichen  Aktivität täglich und wöchentlich empfehlenswert.<br />Körperliche  Aktivitäten sind auch zur primären Vorbeugung einer  Schwangerschaftsdiabetes nützlich, vor allem wenn durch alleinige Diät  keine Normalisierung des Blutzuckerspiegels erreicht werden kann. Ab dem  2. Drittel der Schwangerschaft führt das Liegen auf dem Rücken zu einer  Verminderung des Blutrückstroms zum Herzen, eventuell auch zu  Kreislaufschwäche. Rückenlage und längeres bewegungsloses Stehen sollten  deswegen auch beim Sport soweit als möglich vermieden werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Warnsymptome, bei den die sportliche Aktivität beendet werden muss:</strong></div>
<div>
<ul>
<li>Vaginale Blutung</li>
<li>Kurzatmigkeit vor der Übung</li>
<li>Schwindelgefühl</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Brustschmerzen</li>
<li>Muskelschwäche</li>
<li>Schmerzen oder Schwellung im Unterschenkel</li>
<li>Vorzeitige Wehentätigkeit</li>
<li>Abnahme der Kindsbewegungen</li>
<li>Abgang von Fruchtwasser</li>
</ul>
<p></p>
<ul></ul>
<p><strong>Empfohlen</strong><span> </span> </div>
<div>Schwimmen</div>
<div>Wandern, längere Spaziergänge</div>
<div></div>
<div>Radfahren</div>
<div></div>
<div>Leichtes Laufen</div>
<div></div>
<div>Atemgymnastik</div>
<div></div>
<div>Muskeltraining (leicht)</div>
<div></div>
<div>Entspannungsübungen</div>
<div></div>
<div>Yoga, Tai-Chi, Chi-Gong</div>
<div></div>
<div>Skilanglauf</div>
<div></div>
<div>Tanzen</div>
<div></div>
<div><strong>Bedingt geeignet</strong></div>
<div>Anstrengendes Laufen</div>
<div>Schnorcheln</div>
<div></div>
<div>Sauna (nur kurzfristig, nicht in den ersten Wochen)</div>
<div></div>
<div>Aerobic</div>
<div></div>
<div>Sport in großer Höhe (2000 m und höher sind nicht zu empfehlen)</div>
<div></div>
<div>Rudern</div>
<div></div>
<div>Bodenturnen</div>
<div></div>
<div>Segeln</div>
<div></div>
<div>Tischtennis</div>
<div></div>
<div><strong>Nicht zu empfehlen</strong></div>
<div>Sport mit harten Stößen und schnellen Beschleunigungen</div>
<div>Squash (für Ungeübte)</div>
<div></div>
<div>Tennis (für Ungeübte)</div>
<div></div>
<div>Tauchen (strengstens verboten)</div>
<div></div>
<div>Reiten (für Ungeübte)</div>
<div></div>
<div>Handball</div>
<div></div>
<div>Fußball</div>
<div></div>
<div>Kampfsport</div>
<div></div>
<div>Kraftsport</div>
<div></div>
<div>Fallschirmspringen, Drachenfliegen</div>
<div></div>
<div>Surfen</div>
<div></div>
<div>Alpinski (für Ungeübte)</div>
<div></div>
<div>Bodybuilding</div>
<div>    </div>
<div><strong>Stammzellen<br /></strong>Es wird zunehmend die  Frage gestellt, ob es sinnvoll ist, bei der Geburt des Kindes  Nabelschnurblut für den Eigengebrauch einfrieren zu lassen.</div>
<div></div>
<div>Die Gewinnung von Stammzellen aus der Nabelschnur ist in zweifacher Hinsicht von besonderer Bedeutung: Das Nabelschnurblut-Transplantat kann  zum einen als gerichtete Spende verwendet werden, also gezielt für ein  erkranktes Familienmitglied (unter 40 kg) und dies mit gutem klinischen  Erfolg. Zum anderen als ungerichtete Spende für die Behandlung Dritter.  In beiden Fällen handelt es sich um ein allogenes Nabelschnur-Transplantat. Mehrere tausend Transplantationen von allogenem Nabelschnurblut haben bereits weltweit stattgefunden.<br />Das Nabelschnur-Transplantat für den eigenen Bedarf ( autologes NS-Transplantat) einzulagern – was Eltern von entsprechenden privatwirtschaftlichen Firmen seit einigen Jahren besonders nahe gelegt  wird – ist unter Experten kritisch beurteilt. Die Kosten für diesen Service belaufen sich je nach Dauer der Einlagerung auf 1.300,- bis 3.300,- Euro. Eine medizinische Notwendigkeit für diese Vorgehen erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gegeben. Dies trifft selbst für die Leukämie zu, bei welcher eigene, möglicherweise erkrankte  Zellen verwendet werden. Bei kindlicher Leukämie werden vorzugsweise  fremde Transplantate eingesetzt.</div>
<div></div>
<div>Für die Behandlung von Erwachsenen reicht die Zahl der Stammzellen im Nabelschnurblut meist nicht aus. Doch zeichnen sich Entwicklungen für zukünftigen Therapien ab, welche die Einlagerung von NS-Blut auch rechtfertigen mögen. Hier können keine exakten Prognosen gegeben werden.  Vielleicht lassen sich in der Zukunft Stammzellen mit ihrer Möglichkeit  sich in ganz verschiedene Gewebe des Körpers zu entwickeln, tatsächlich  gegen Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes und andere Krankheiten  einsetzen. Durch Forschung und den Austausch von Daten wird die zur Zeit  noch bestehende, unklare Situation letztlich zu eindeutigen Ergebnissen  kommen. Schon jetzt kann man sagen, dass Frauen, die sich entschließen,  das bei ihrer Geburt vorhandenen Nabelschnurblut einzulagern und nicht  zu entsorgen, am vorhandenen und zukünftigen wissenschaftlichen  Fortschritt teilhaben werden.</div>
<div></div>
<div>Schwangerschaftsstreifen<br />Bereits in der Pubertät  läuft ein Viertel aller Mädchen Gefahr, Dehnungsstreifen zu bekommen.  Übergewicht, gewisse hormonell bedingte Krankheiten und die langfristige  Behandlung mit Kortison sind einige der Ursachen. Am häufigsten treten  Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft auf – in dieser Zeit entstehen  bei manchen Frauen am Bauch, an den Oberschenkeln, Hüften und manchmal  auch an den Brüsten so viele Streifen, dass sie aus kosmetischer Sicht  ein Problem darstellen. Je jünger die Frau und je höher ihr Gewicht zu  Begin der Schwangerschaft, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass  Streifen auftreten. Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle.</div>
<div>Über die<span> </span><strong>Entstehung von Dehnungsstreifen</strong><span> </span>während der Schwangerschaft ist heute folgendes bekannt:</div>
<div>
<ul>
<li>Der Körper der werdenden Mutter wird von weiblichem Hormonen  regelrecht überschwemmt. Gleichzeitig kommt es zu einem Anstieg des  Hormons Kortison, welches die Aktivität der Zellen in der Lederhaut  (Dermis) bremst. Die Folge: Diese Zellen (Fribroblasten) produzieren  weniger Collagen- und Elastinfasern, die ihrerseits für die Elastizität  und Spannung der Haut unentbehrlich sind. Die Haut wird anfälliger für  die Bildung von Schwangerschaftsstreifen.</li>
<li>Das Hormon Kortison aktiviert außerdem Enzyme, die die Collagen- und Elastinfasern zerstören und die zuvor durch eine Entzündung bislang unbekannter Ursache stimuliert werden.</li>
<li>Die mechanische Spannung, der die Haut durch die  schwangerschaftsbedingte Dehnung ausgesetzt ist, bedeutet Stress für  Friboblasten und führt wiederum dazu dass sie ihre Aktivität reduzieren.</li>
<li>All dies hat zur Folge, dass die Collagen- und Elastinfasern nicht  mehr wie normal über Kreuz angeordnet sind, um die Haut optimal zu  schützen. Statt dessen richten sich die Fasern nun parallel aus – in  Richtung der Dehnung der Haut. Das Stützgeweben reißt dabei jedoch  nicht.
</li>
</ul>
</div>
<div><strong>Die Streifen verblassen nach und nach</strong><br />Mit der  Zeit lassen Entzündung und Rötung nach, und die Fibroblasten stellen  neuen Fasern her, um den entstandenen leeren Raum aufzufüllen. Einige  Monate später nehmen alte Dehnungsstreifen eine perlmuttweiße Färbung an  und ähneln Narben – weil sie dieselben Entstehungsschritte durchlaufen  wie jene Narben, die sich nach einer äußerlichen Verletzung der Haut  bilden.<br />Vorbeugend sollen Sie häufige Massagen bis in die tieferen  Hautschichten am Bauch, Gesäß und Oberschenkeln mit Substanzen  durchführen, die die Hautfunktion anregen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Gymnastik: Schnell wieder in Form</b><br />Je intensiver Sie  die körperlichen Rückbildungsvorgänge durch gezielte gymnastische  Übungen unterstützen, desto rascher werden Sie sich wieder fit fühlen  und die Figur in Form bringen. Doch nicht nur kosmetische Gründe wie  eine schöne, straffe Bauchdecke sprechen für die Gymnastik. Mit den  Übungen, die den Beckenboden straffen, kann auch einer Gebärmutter-senkung vorgebeugt werden. Und dies ist besonders wichtig, um Folgeprobleme zu vermeiden: Wenn sich durch den gedehnten Beckenboden  und die erschlaffte Muskulatur in diesem Bereich die Gebärmutter nach  unten senkt, verschiebt sie auch den Blasenausgang ein wenig. Außerdem  kann noch eine Schwäche des Balsenschließmuskels auftreten, wodurch die  sehr unangenehme Harninkontinenz entsteht:<br />Beim Bücken, Husten und  Heben geht unwillkürlich Urin ab. Es wird geschätzt, dass über die  Hälfte aller Frauen, die entbunden haben, zumindest vorrübergehend an  dem Problem der Inkontinenz leiden. Bei zehn bis zwanzig Prozent bleiben  die Beschwerden über längere Zeit bestehen. In solchen Fällen kann  manchmal nur noch eine Operation Abhilfe schaffen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Nach dem Motto „Vorbeugen ist besser  als heilen“ können Sie mit Beckenboden-Übungen eine ideale  Wochenbett-Gymnastik durchführen.</b></div>
<div><b> </b></div>
<div></div>
<div>Sofern die Geburt komplikationslos verlaufen ist und Sie sich wohl  fühlen, ist es durchaus möglich, mit dem Training schon einen Tag nach  der Geburt anzufangen. Bei einem Kaiserschnitt kann es sein, dass Sie  noch eine Weile abwarten müssen. Für die Kurse zur  Rückenbildungsgymnastik können Sie sich bei den Hebammen anmelden.</div>
<div></div>
<div>Übungen, die Sie im Rückbildungskurs lernen, sollten Sie dann zu  Hause konsequent fortsetzen – zehn Minuten täglich sind das Minimum.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><b>Verhütung nach der Geburt</b><br />Der Zeitpunkt der ersten  Menstruation nach einer Schwangerschaft ist individuell sehr  unterschiedlich. Die erste Regelblutung tritt zwischen der 6. und der  24. Woche nach der Geburt ein. Davor ist ein Eisprung zwar selten, aber  nicht ausgeschlossen. Die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht also  auch in dieser Phase.<br />In der Stillperiode findet im allgemeinen kein  Eisprung statt, die erste Menstruation tritt erst gegen Ende der  Stillzeit ein. Der Empfängnisschutz in dieser Phase hängt von der  Häufigkeit und der Dauer ab, mit der das Kind gestillt wird.</div>
<div></div>
<div>Die stillende Mutter ist also nicht völlig vor einer erneuten Schwangerschaft geschützt, da – ebenso wie bei der nicht stillenden Frau  – vor der ersten Menstruation eine Eisprung erfolgen kann. Während der  Stillzeit gelten besondere Regeln, was die Wahl der Verhütungsmittel  anbelangt.<br />Kondom oder Diaphragma kommen für die meisten Paare wegen  der Handhabung und der gegenüber anderen Verhütungsmitteln geringeren  Zuverlässigkeit meist nur als vorübergehende Lösung in Betracht. Hat  sich die Gebärmutter innerhalb von ca. 8 Wochen nach der Geburt wieder  zurückgebildet, können Kupfer- oder „Hormon“-Spirale eingesetzt werden.  Die Kombinationspille („Mikropille“) sollte in der Stillphase nicht  angewandt werden, da die enthaltenen Östrogene die Menge und  Zusammensetzung der Muttermilch beeinflussen können.</div>
<div></div>
<div>Methoden, die nur Gelbkörperhormon in niedriger Dosierung enthalten  („Minipille“, „Dreimonatsspritze“) sind zuverlässige und  nebenwirkungsfreie Möglichkeiten der Verhütung. Bei endgültig  abgeschlossener Familienplanung sollte eine Sterilisation wegen der  höheren Sicherheit besser erst nach vollständiger Rückbildung der  Gebärmutter (8 Wochen) als unmittelbar im Wochenbett durchgeführt  werden.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anti-Aging</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/anti-aging/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 20:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Aging]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><strong class="fs11lh1-15">Was ist Anti-Aging?</strong></div>
<div>Dieser Begriff bezeichnet das Zusammenwirken aller medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse und modernen Behandlungsmethoden, die geeignet sind den Alterungsprozeß des Menschen  zu verzögern, aufzuhalten und sogar wieder rückgängig zu machen. Anti-Aging hat nichts mit „Wundermedizin“ oder Lebensverlängerung um jeden Preis zu tun, vielmehr soll der mit dem Alter einhergehende Zeitabschnitt von Krankheit und Pflegebedürftigkeit auf ein Minimum reduziert werden.</div>
<div></div>
<div><strong>Warum altern wir überhaupt?</strong><br />Neben den allseits bekannten Ursachen – falsche Ernährung, Übergewicht,  Mißbrauch von Alkohl und Nikton, sowie Bewegungsmangel – hat die Forschung auf dem Gebiet der Molekular-Biologie völlig neue Erkenntnisse  über den Alterungsprozess gewonnen. Es wurde dabei nachgewiesen, dass  mit zunehmendem Lebensalter zahlreiche Hormone abfallen. Das  Gleichgewicht zwischen Hormonen, Mineral-und Vitaminhaushalt wird damit  empfindlich gestört. Dies begünstigt die Zellalterung und damit das  Fortschreiten des Alterungsprozesses insgesamt.</div>
<div></div>
<div><strong>Die Telomerase-Theorie<br /></strong>Forscher vermuten  schon lange, dass in den Zellen unseres Körpers eine Art biologische Uhr  tickt. So wurde beobachtet, dass sich menschliche Zellen im Reagenzglas  nicht unendlich oft, sonder nur begrenzt teilen. Der Grund: Bei jeder  Zellteilung teilt sich auch der Chromosomenstrang. Dabei verliert er  jedes Mal ein kleines Stück seiner Endkappen, der sog. „Telomere“.  Unterschreiten die Telomere schließlich eine Mindestgröße, so finden  keine weiteren Zellteilungen mehr statt und die Körperzelle stirbt ab.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Die Radikal-Theorie<br /></strong>Nach der Radikal-Theorie  ist das Altern die Folge einer Überproduktion sog. „Freier Radikale“.  Dabei handelt es sich um hoch aggressive Sauerstoffmoleküle, die im  Körper bei der lebensnotwendigen Energiegewinnung ständig anfallen.  Freien Radikalen fehlt in ihrer Atomhülle ein Elektron. Im Bestreben,  dieses Teilchen zu ersetzen, entreißen sie ganz einfach andren Molekülen  ein Elektron. Dabei lösen sie einen Oxidationsprozess aus und schädigen  völlig gesunde Zellstrukturen. Der Organismus produziert die  Killermoleküle bei jedem Stoffwechselvorgang. Aber er verfügt auch über  bestimmte Schutzstoffe, sog.“Antioxidantien“, womit er Freie Radikale  zumindest zum Teil unschädlich machen kann. Dazu zählen körpereigene  Enzyme und bestimmte, über die Nahrung aufgenommene Vitalstoffe wie zum  Beispiel die Vitamine C und E. Diese Mikrosubstanzen geben den Freien  Radikalen ein Elektron ab und neutralisieren sie auf diese Weise.</div>
<div></div>
<div>Zusätzlich bombardiert uns jedoch die Außenwelt mit Freien Radikalen –  durch UV-Licht, Ozon, Umweltschadstoffe, Nahrungsgifte, Medikamente,  Alkohol und Nikotin. So werden die Schutzmechanismen des Körpers mit der Belastung ganze einfach nicht mehr fertig: Der Körper altert. Freie Radikale hinterlassen in allen Geweben des Körpers ihre Spuren. Sie zerstören Nerven, schwächen des Immunsystem, schädigen das Bindegewebe und lassen dadurch die Haut schneller altern. Hinzu kommt die nachlassende Produktion der Hormone. So nehmen Leistungsfähigkeit und Vitalität ständig ab, während die Anfälligkeit für Krankheiten zunehmend  größer wird.</div>
<div></div>
<div><strong>Älter werden – mit Vergüngen</strong><br />Viele Menschen empfinden das Altern als Bedrohung. Sie leiden und dem Gefühl, dass die persönliche Lebensgestaltung von ihrem Körper – früher  oder später – sabotiert wird. Was man dagegen tun kann? Hormone, Vitamine und Mineralien auf natürliche Weise richtig eingesetzt, verzögern Ihren biologischen Alterungsprozess. Die Stärkung des Immunsystems ist dadurch genauso möglich, wie die Erhaltung Ihrer gesunden Leistungsbereitschaft. Die Einhaltung einfacher Ernährungsregeln sorgt zusammen mit entsprechender körperlicher Bewegung  für einen ausgeglichenen Stoffwechsel und schafft damit die Voraussetzung für Ihr Wohlbefinden. Sie können Ihre Lebensqualität für die späteren Jahre selbst bestimmen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Wann brauchen Sie persönlich das Anti-Aging-Konzept?</strong></div>
<div></div>
<div>Wenn eins oder mehrere der folgenden Körpersignale auf Sie zutrifft:</div>
<div>
<ul>
<li>Erschöpfungszustände</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Blutdurcksteigerung</li>
<li>Gereiztheit</li>
<li>Konzentrationsschwäche, Depressione</li>
<li>Infektanfälligkeit</li>
<li>Osteoporose</li>
<li>Muskel-,Gelenk oder Rückenschmerzen</li>
<li>Diabetes</li>
<li>nachlassende Gedächtnisleistung</li>
<li>Abnahme der Libido</li>
<li>Elastizitätsverlust und Falten der Haut</li>
<li>verändertes Aussehen</li>
<li>Haarausfall</li>
<li>Cellulite</li>
<li>Zunahme von Körperfett (Bauch und Taile)
</li>
</ul>
</div>
<div><strong>Die drei Säulen des Anti-Aging</strong></div>
<div></div>
<div>Gesunde Lebensweise, Äußerliche Imagekorrektur:<br /><b>Essensgewohnheiten, Körpertraining, Faltenglättung, Cellulitetherapie</b><br />Nahrungsergänzung:<br /><b>Vitamine, Mineralstoffe, Anitoxydantien</b><br />Hormonersatz:<br /><b>Gezielter Ausgleich der nachlassenden Hormonproduktion</b></div>
<div><b> </b></div>
<div></div>
<div>Voraussetzung für die erfolgreiche Vorbeugung und nachhaltige  Normalisierung gestörter Befindlichkeit ist die möglichst frühzeitige  Erkennung altersbedingter Veränderungen und deren Beseitigung. So erhöht  sich auch die Lebenserwartung und die Chance einer krankheitsfreien  Zeit bis zum Lebensende. Dies gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Untersuchungen und Analysen</strong></div>
<div>
<ul>
<li>Gründliche Untersuchung und Beratung</li>
<li>Bestimmung des biologischen Alters mittels Computeranalyse</li>
<li>Test der Organfunktionen</li>
<li>Prüfung der sensitiven Reaktionen</li>
<li>Ernährungsverhalten  usw.</li>
<li>Bestimmung des Muskel – Fett – Wassergehalts im Körper als Verlaufskontrolle bei Gewichtsreduktion und Muskelaufbau</li>
<li>Knochendichtungsmessung mit Ultraschall</li>
<li>Hormonstatus</li>
<li>Weitere Blutanalysen:</li>
</ul>
</div>
<div>Oxydativier Stress (freie Radikale)<br />Immunstatus<br />Umweltgifte<br />Tumormarker</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Behandlungskonzept</strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div></div>
<div><b>Hormonersatztherapie</b></div>
<div><b><br /></b><b>Östrogene, Gestagene</b><br />Bei Wechseljahrsbeschwerden, als Schutz vor Osteoporose und Gewäßverkalkung, zur Prophylaxe von Herz-<br />Kreislauferkrankungen und Alzheimer<br /><b>DEHA</b><br />„Jungbrunnen-Hormon“. Erhöhte Stresstoleranz, Stärkung des Immunsystems, Schutz von Herz und Kreislauf<br /><b>Androstanolon</b><br />Fettreduktion (Bauch und Taille), Muskelaufbau, Steigerung der Libido<br /><b>Pregnenolon</b><br />Steigerung der Gehirnleistung, gegen Depressionen und Angstzustände<br /><b>Wachstumshormon</b><br />Steigerung von Vitalität und Energie, Muskelaufbau, Fettreduktion</div>
<div></div>
<div>Behandlung mit Vitaminen und Anti-Oxidantien, Cellulitetherapie, Falten- und Hautstraffung<br />Gewichtsreduktion und Ernährungsumstellung<br />Anleitung zu sportlicher Betätigung<br />Meditatives und mentales Training</div>
<div></div>
<div>Voraussetzung für jede Behandlung ist die vorherige komplexe Auswertung aller hier angezeigten Untersuchungen.<br />Danach wird für Sie eine inidviduelle Anti-Aging-Strategie entwickelt, die gesundheitliche Risiken ausschließt und die Verbesserung von Leistungsfähigkeit und Aussehen ermöglicht.<br />Bei Ihrer Behandlung werden nur solche „Vitalstoffe“ (Hormone, Vitamine,  Mineralien) verwendet, die bei Ihnen verlorengegangen sind und ersetzt  werden müssen. Ein „zu viel“ wird dadurch mit Sicherheit vermieden.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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		<title>Aktuelles zur Hormontherapie mit naturidentischem Östrogen und Gelbkörperhormon (=Gestagen)</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/aktuelles-zur-hormontherapie-mit-naturidentischem-oestrogen-und-gelbkoerperhormon-gestagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 10:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><strong class="fs11lh1-15">So viel wie nötig, so wenig wie möglich</strong></div>
<div></div>
<div>Studien,  die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden (Women’s  Health  Initiative WHI 2002, Million-Women-Study MWS 2003) haben gezeigt,  dass  Hormonpräparate auch Nebenwirkungen haben können. Diese Studien  haben  zu einer ausufernden und unkritischen Diskussion in den Medien  geführt.  Die betroffenen Frauen selbst können die Fakten nicht mehr von   emotionalen Vorurteilen oder aber Lobpreisung unterscheiden. Sie werden   mit ihren Fragen zum Nutzen-Risiko-Verhältnis an ihre Frauenärztinnen   und Frauenärzte verwiesen, die wiederum von der Presse kritisiert   werden.<br />Die folgenden, aktualisierten Informationen sollen Sie über  die neueste  Datenlage und die momentanen Anwendungsempfehlungen anhand  der letzten  Studienergebnisse informieren.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Günstigere Bewertung der Hormonersatztherapie (HRT)</strong></div>
<div></div>
<div>In  den neuen Anwendungsempfehlungen wird die HRT wieder wesentlich   günstiger bewertet. Die nach den ersten Ergebnissen der Women’s Health   Initiative erfolgten starken Einschränkungen erscheinen nach der   heutigen Datenlage nicht mehr gerechtfertigt. Insbesondere bei   Berücksichtigung der bestehenden Möglichkeiten einer differenzierten,   individualisierten Hormonersatz-Therapie (HRT) überwiegt bei frühem   Beginn zumeist der Nutzen gegenüber den Risiken. Als Prinzip sollte   gelten, die Dosis so gering wie möglich und so hoch wie nötig zu  wählen.  Die Anwendung über die Haut ist dabei eindeutig zu bevorzugen.</div>
<div></div>
<div>Basierend  auf den bisherigen Konsensusempfehlungen der Dt.  Gesellschaft f.  Gynäkologie und Geburtshilfe (2004) wurden als  Konsequenz aus neuen  Studienergebnissen zur HRT – unter anderem der  letzten Auswertungen aus  der Women’s Health Initiative (WHI) – neue  Anwendungsempfehlungen  herausgegeben, die nun von den sechs maßgebenden  deutschen  frauenärztlichen Vereinigungen gemeinsam getragen werden (Dt.  Menopause  Gesellschaft, Dt. Gesellschaft für Gynäkologische  Endokrinologie etc.)  Die wesendlichen Empfehlungen lassen sich wie folgt  zusammenfassen:</div>
<div></div>
<div>Hinsichtlich  der Nutzenbewertung bleibt die HRT mit bioidentischen  Hormonen die  wirksamste Behandlungsform klimakterischer Symptome.  Pflanzliche  Präparate sind keine kausale Alternative. Nutzen und Risiken  lassen  sich derzeit nicht ausreichend bewerten. Durch eine HRT kann  eine  wirksame Primärprävention der Osteoporose durchgeführt werden. Zur   Sekundärprävention gibt es bessere Alternativen. Bei frühem   Behandlungsbeginn ist eine Risikoreduktion für Herzinfarkte   nachgewiesen. Dies ist jedoch kein medizinischer Grund, um eine HRT zu   beginnen, sollte jedoch in einer individuellen Nutzen/Risiko-Analyse   berücksichtigt werden. Auch für eine Verringerung von  Dickdarmkarzinomen  existieren Hinweise; demgegenüber ist die mögliche  Primärprävention der  Alzheimerkrankheit weniger gut belegt.<br /> Hinsichtlich der Risiken ist neben dem bekannten Risiko venöser   Thrombosen auch das erhöhte Risiko für Schlaganfälle zu beachten,   insbesondere bei Prädisposition (u.a. Bluthochdruck). Unter   Langzeittherapie ist ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs nicht   auszuschließen; für die Kombination mit einigen speziellen, nicht   natur-identischen Gestagenen ist dies für eine mehr als fünfjährige   Behandlungsdauer nachgewiesen.<br />In jedem Fall soll zunächst eine  Nutzen/Risiko-Abwägung zusammen mit der  Patientin erfolgen. Dies sollte  mindestens jährlich überprüft werden.  Wichtig ist die Entscheidung, ob  ein früher Hormonersatz indiziert ist –  bei Beginn unter ca. 60  Jahren, also möglichst zeitnah nach Einsetzen  der Menopause überwiegt  meist der Nutzen einer HRT gegenüber den  Risiken, besonders unter  angepasster, differenzierter HRT.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Einschränkungen waren nur bedingt berechtigt</strong></div>
<div></div>
<div>Seit  40 Jahren ist die HRT zur Behandlung klimakterischer und  urogenitaler  Beschwerden sowie seit 20 Jahren zur Prävention der  Osteoporose  zugelassen. Der Nutzen der HRT für diese klassischen  Indikationen ist  nie angezweifelt worden. Innerhalb der letzten Jahre  sind jedoch  Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der HRT zur  Durchführung einer  Langzeittherapie aufgetreten. Diese beruhen vorrangig  auf den ersten  Auswertungen der Women’s Health Initiative (WHI, 2002),  zum Teil auch  auf den Ergebnissen der Million Women Study (MWS, 2003).</div>
<div></div>
<div>Für  alle geprüften Präparate wurde ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko   beobachtet, ca. 50% der Fälle bereits nach einem Jahr, jedoch nicht  mehr  nach kurzfristigem Absetzen der HRT. Dies ist biologisch nicht   plausibel; auch andere Ergebnisse sind dies nicht, wie etwa das höhere   Brustkrebs-Risiko für prämenopausale gegenüber postmenopausalen Frauen.   Mittlerweile wurden die starken methodischen Mängel der MWS weltweit   anerkannt und auch Fehler hinsichtlich von Behandlungszeiten,   Auswertungen nach Dosisgruppen u.a. entdeckt – die hohe Fallzahl von   einer Million ist gut für die Medien, garantiert aber keine Qualität   bzw. ist für die Fragestellungen auch nicht notwendig. Der Studie wird   von internationalen Expertengruppen kein größeres Gewicht mehr   zugemessen. Entsprechend hat sie auch in den jetzigen Empfehlungen kein   relevantes Gewicht.<br />Demgegenüber wurde in HERS (Herz und  Östrogen-Ersatz-Studie 1998),  sicher nachgewiesen, dass unter  vierjähriger HRT für Frauen nach  Herzinfarkt keine Sekundärprävention  erreicht werden kann. Dies war  jedoch zu erwarten, da die HRT nicht  mehr kardiovaskulär präventiv  wirksam werden kann, wenn bereits  manifeste arteriosklerotische  Erkrankungen vorliegen. Es sind dann  sogar erhöhte Risiken möglich, etwa  ein erhöhtes Risiko für  Schlaganfälle durch Destabilisierung von  arteriellen Verkalkungen oder  Gestagen-bedingten gefäßverengenden  Wirkungen. Wie in den bisherigen  Empfehlungen so wird auch im neuen  Konsensus darauf verwiesen, dass bei  Vorliegen von koronaren  Herzerkrankungen nicht mit einem Nutzeffekt zu  rechnen ist (im Gegensatz  zu der Möglichkeit einer Primärprävention).  Noch deutlich als bisher  wird auf das Risiko eines Schlaganfalles  verwiesen, speziell bei  vorbestehendem Bluthochdruck als wichtigstem  Risikofaktor für  Schlaganfälle.<br />Von Bedeutung für die bisherige wie  aktuelle Bewertung der HRT sind vor  allem die Ergebnisse aus der WHI,  welche allerdings nicht den üblichen  praktischen Bedingungen einer HRT  entsprechen: Das mittlere Alter der  Frauen lag während der 5-7 jährigen  Studie bereits bei 67 Jahren, und  über 50 % waren mit schwerwiegenden  kardiovaskulären Risikofaktoren und  10 % mit manifesten kardialen  Vorerkrankungen belastet. In diesem  Kollektiv wurden erhöhte Risiken  für Schlaganfälle und Venenthrombosen  beobachtet! Des Weiteren zeigte  sich für die kombinierte HRT ab dem 5.  Jahr ein erhöhtes  Brustkrebsrisiko, allerdings nur für die bereits vor  der Studie mit  einer HRT behandelten Frauen. Auch ein erhöhtes Risiko  für Herzinfarkte  wurde festgestellt, jedoch nur bei Beginn der HRT  später als 20 Jahre  nach der Menopause.<br />Da im Alter über ca. 70 Jahre nur ausnahmsweise  eine HRT begonnen werden  dürfte, erscheint letzteres Risiko weniger  relevant, sollte allerdings  bei Hinweisen auf Vorbestehende  arteriosklerotische Veränderungen  beachtet werden. Die  thromboembolischen Risiken, letzteres mit der Folge  eines  Schlaganfalles, sollten für prädisponierte ältere Patientinnen  stets  beachtet werden, obwohl die WHI – Studie nur mit einem speziellen,   nicht bio-identischen Präparat und nur in einer hohen Dosis bei im   Mittel ca. 65-jährigen Frauen durchgeführt wurde. Es gibt allerdings   eindeutige experimentelle und klinische Hinweise, dass sich diese   Risiken durch eine differenzierte Wahl der HRT reduzieren lassen. So   wurde im direkten Vergleich nur für die orale nicht für eine   transdermale HRT (Pflaster, Gel) ein venöses Thromboserisiko beobachtet   (obwohl es auch für die transdermale HRT nicht völlig auszuschließen   ist).</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Hoher, auch präventiver Nutzen bei frühem Behandlungsbeginn</strong></div>
<div></div>
<div>Nie  bezweifelt wurde die hohe Wirksamkeit einer HRT hinsichtlich   klimakterischer Beschwerden. Gesichert war stets auch die   Primärprävention der Osteoporose, bestätigt auch in der WHI mit einer   30-40%igen Reduktion osteoporotischer Frakturen. Mit der WHI ergab sich   aber die Diskussion, inwieweit bei einer Langzeittherapie nicht die   Risiken überwiegen könnten. Daher ist derzeit die Osteoporoseprävention   noch insofern gesetzlich eingeschränkt, als dass primär Alternativen  mit  scheinbar günstigerer Nutzen/Risiko-Relation eingesetzt werden  sollen.  Es wurde bislang jedoch nicht berücksichtigt, dass eine   Osteoporoseprävention mit sehr geringen Östrogendosen möglich ist,   wodurch auch Risiken, die sämtlich dosisabhängig sind, minimiert  werden.<br />Des Weiteren existiert für Frauen in den frühen  Wechseljahren keine  wirksamere Alternative, wie unter anderem die  Internationale Menopause  Gesellschaft in einer offiziellen  Stellungnahme feststellt, und im  Nutzen/Risiko-Profil ist zu  berücksichtigen, dass auch eine Reduktion  des Risikos für  Kolonkarzinome und nach neuesten Studienergebnissen bei  frühem Beginn  mit HRT auch ein Schutz des Herz-Kreislaufsystems erwartet  werden kann.  Kolonkarzinome sind die zweithäufigsten Karzinome der Frau  mit höherer  Sterblichkeit als das Mammakarzinom. Die Risikoreduktion  durch HRT ist  außer durch die WHI noch in mindestens 20 anderen Studien  belegt.  Speziell aber Risikoveränderungen für kardiovaskuläre  Erkrankungen  haben das bei weitem höchste Gewicht und sollten daher in  jede  Therapieendscheidung mit einbezogen werden.<br />So zeigt die bekannte  Nurses Health Studie, die seit 30 Jahren mit ca.  100 000  Krankenschwestern läuft, in den letzen Auswertungen bei Beginn  der HRT  innerhalb von 5 Jahren nach der Menopause signifikante   Risikoreduktionen für Herzinfarkte zwischen 30 bis 50%, sowohl ohne als   auch mit Gestagenzusatz, auch für Frauen mit Risikofaktoren wie   Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Diabetes mellitus, Adipositas,   Zigarettenkonsum oder familiäre Anamnese.<br />Auch nach den jüngsten  Auswertungen aus der viel diskutierten WHI wird  eindeutig ersichtlich,  dass bei frühem Beginn mit Hormonen für die  meisten Patientinnen der  Nutzen überwiegt. Bei Vermeidung eines  langjährigen Östrogendefizits  können die östrogenabhängigen Organe noch  auf die günstigen  Östrogenwirkungen reagieren, bzw. ungünstige  Gelbkörperhormonwirkungen  können adäquat ausgeglichen werden.<br />Besonders offensichtlich ist der  Nutzen bei einem alleinigen  Östrogenersatz ohne Gestagene, wie sie für  Frauen deren Gebärmutter  entfernt wurde möglich ist, aber auch für  Frauen mit Gebärmutter zum  Beispiel durch Einlage der  Gelbkörperhormon-Spirale. So zeigt sich in  der WHI für Frauen unter 60  Jahren unter Östrogenen nur das bekannte  Risiko für Venenthrombosen;  die Risiken für Herzinfarkte, kolorektale  Karzinome, Osteoporose und  selbst Brustkrebs waren bis 40% reduziert!</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Neue Ergebnisse zum Brustkrebs-Risiko bei Frauen, welche in der WHI-Studie nur Östrogene alleine angewandt hatten</strong></div>
<div></div>
<div>Besonders  auffallend ist die Risikoreduktion für Brustkrebs. Die  kürzlich  publizierte Endauswertung zeigt eine signifikante 33%ige   Risikoreduktion. Auch in mindestens fünf weiteren Analysen ergeben sich   signifikant weniger Mammakarzinome. Nach statistischen Regeln kann  dies  daher nicht mehr als Zufallsbefund gedeutet werden.<br /> Risikoreduktionen für Brustkrebs unter Östrogenen wurden auch schon in   anderen Studien beobachtet. Obwohl mit der WHI nun erstmals sicher   nachgewiesen, bedarf dies noch weiterer Untersuchungen. In den neuen   Anwendungsempfehlungen wurde aufgenommen, dass unter Langzeittherapie   auch mit Östrogenen allein ein Risiko nicht auszuschließen ist (In der   letzten Auswertung der Nurses Health Studie wurde ein signifikant   erhöhtes Risiko erstmals nach 15 bis 20 Jahren beobachtet). In  absoluten  Zahlen war dieses Risiko gering. Offensichtlich gibt es  jedoch  individuelle Konstellationen in denen die hormonbedingte  Umwandlung  vorhandener bösartiger Zellen (die wohl unter Östrogenen  auch erfolgen  kann) auf Dauer nicht abgewehrt werden kann – dies ist  Gegenstand  derzeitiger onkologischer Forschung.<br />Bezüglich des  Risikos von Brustkrebs unter einer kombinierten HRT  erscheinen  Unterschiede hinsichtlich Wahl der Gestagene sowie auch der   Applikationsform möglich: In einer französischen Studie (ca. 70 000   Frauen) ergab sich bei Kombination von transdermalem (=Anwendung auf  der  Haut) Estradiol (Pflaster oder Gel) mit naturidentischem  Progesteron,  welches aus der Yams Wurzel gewonnen wird kein erhöhtes   Brustkrebsrisiko. Im Gegensatz dazu steht die Kombination von oralen   oder transdermalen Östrogenen mit<span> </span><b>synthetischen</b><span> </span>Gelbkörperhormonen. Dabei wurden die synthetischen Gestagene<span> </span><b>oral</b><span> </span>eingenommen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Risikoreduktion durch differenzierte HRT</strong></div>
<div></div>
<div>Die  wohl wichtigsten Hinweise in den neuen Anwendungsempfehlungen   betreffen die Notwendigkeit und die Möglichkeit einer differenzierten,   individualisierten HRT, wodurch sich Risiken sicher reduzieren lassen.   Diese Hinweise beinhalten das Prinzip, die HRT nicht nur nach den   genannten neuen Studien zu bewerten, obwohl die wesentlichen Ergebnisse   speziell aus der WHI auch in die neuen Empfehlungen eingegangen sind.   Aber der bisherige Hinweis, dass „keine ausreichende Evidenz für die   Bevorzugung bestimmter für die Hormontherapie zugelassener Östrogene   oder Gestagene bzw. ihrer unterschiedlichen Darreichungsformen  besteht“,  sollte so nicht mehr gelten.<br />Daher wird in den neuen  Empfehlungen festgestellt, dass es sehr wohl  wichtige, relevante  Unterschiede zwischen den verschiedenen Präparaten  geben kann,  insbesondere betreffend Gelbkörperhormon und Anwendungsform,  die in der  Wahl der HRT individuell berücksichtigt werden sollten. Dies  bedarf  entsprechender Kenntnisse in der gynäkologischen Endokrinologie.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</div></p>
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		<title>Klimakterium</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/10/klimakterium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 10:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><b class="fs11lh1-15">Gesund und vital bis ins hohe Alter</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Ein französischer Dichter schrieb im 18. Jahrhundert: „Jedes Lebensalter hat seine Vorzüge, seine eigene Art der Weisheit, seine eigenen Wege.“ Heute würden viele Frauen über 50 diesem Satz wahrscheinlich zustimmen. Viele glauben jedoch immer noch nicht daran, dass die Wechseljahre der Schlüssel für noch viele glückliche Jahre in einem langen und erfüllten Leben sein können. Aber viele Frauen beginnen auch, dies anders zu sehen.<br />Die Wechseljahre sind kein Ende – sie sind ein Neubeginn. Die statistische Lebenserwartung einer heute 50-jährigen Frau beträgt 81 Jahre. Nach der Menopause haben Frauen also noch mehr als ein Drittel ihres Lebens vor sich. Das ist eine lange Lebensphase,  deren Qualität  nicht zuletzt von einer optimistischen Lebenseinstellung und einer aktiven Gesundheitsvorsorge abhängt.<br />Sie werden sich sicherlich schon einmal gefragt haben, was genau eigentlich während der Wechseljahre in ihrem Körper passiert:<br />Die wesentliche Veränderung besteht darin, dass in Ihren Eierstöcken  (Ovarien) nicht mehr so viel Östrogen produziert wird. Der so entstehende Östrogenmangel erhöht dabei Ihr Risiko für langfristige chronische Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt oder Osteoporose.<br />Jede Frau, ob sie sich in den Wechseljahren befindet oder in der Zeit  danach, verfügt über ganz persönliche gesundheitliche Voraussetzungen.  Ihr Lebensstil, Ihre Familiengeschichte, Ihr gegenwärtiger Gesundheitszustand, sowie auch Ihre alltägliche Einstellung zum Leben – all das beeinflusst Ihre Gesundheit nach der Menopause.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Sie selbst sind für Ihre Gesundheit verantwortlich</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Drei einfache Schritte</b><span> </span>können Ihnen helfen die Häufigkeit chronischer Erkrankungen nach den Wechseljahren zu vermindern</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Schritt 1:</b><span> </span>Werden Sie sich über den Einfluss, den die Wechseljahre auf Ihre langfristige Gesundheit haben, bewusst.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Schritt 2:</b><span> </span>Erkennen Sie Ihre persönlichen Lebenssituation als Grundlage für das Beratungsgespräch in der Praxis.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Schritt 3:</b><span> </span>Werden Sie heute aktiv, um künftigen Krankheiten vorzubeugen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Schritt 1</b></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Werden Sie sich über den Einfluss der Wechseljahre auf Ihre langfristige Gesundheit bewusst.</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Der Einfluss, den die Wechseljahre auf Ihre Gesundheit haben, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B.:</span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Genetische Veranlagung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Alter</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Typ/Persönlichkeit</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Anzahl der Kinder</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Sexuelle Aktivität</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><u class="fs11lh1-15">Die verschiedenen Phasen der Wechseljahre</u></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Bei den im Verlauf der „Wechseljahre“ auftretenden Veränderungen können verschiedene Phasen unterschieden werden:<br /><b>PRÄMENOPAUSE</b><span> </span>bezeichnet den Zeitraum vor der Menopause.  Meist völlig unbemerkt treten im Körper der Frau bereits ab etwa dem 40. Lebensjahr hormonelle Veränderungen auf.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><br /><b>PERIMENOPAUSE</b><span> </span>ist die Übergangsphase zwischen Prä- und Postmenopause. Es wird auch der Begriff „Klimakterium“ verwendet. Die Regelblutungen werden immer unregelmäßiger und bleiben schließlich ganz aus.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><br /><b>MENOPAUSE</b><span> </span>nennt man den Zeitpunkt der letzten Periodenblutung einer Frau. Wechseljahrssymptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können auftreten. Häufigkeit, Dauer und Schweregrad sind bei den einzelnen Frauen sehr unterschiedlich.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><br /><b>POSTMENOPAUSE</b><span> </span>Zwölf Monate nach der letzten Regelblutung (Menopause) beginnt die Zeit der Postmenopause, die sich wiederum in zwei Phasen aufteilt:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>1.</b><span> </span> Frühe Postmenopause: Die verminderten Östrogenspiegel führen zu unbemerkten Veränderungen im weiblichen Körper: Steigender Cholesterinspiegel, der Verlust von Knochenmasse und andere körperliche Veränderungen. Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen sind demgegenüber deutlich spürbare Symptome, die jedoch in der Regel in den ersten 1-2 Jahren der Postmenopause langsam verschwinden.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>2</b>.  Späte Postmenopause (etwa 5 Jahre nach der  Menopause): Die  unmerklichen Veränderungen im weiblichen Körper setzen  sich fort und  können zu Knochenkrankheiten (wie Osteoporose),   Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Angina pectoris oder Herzinfarkt),   Erkrankungen der Arterien ( wie Arteriosklerose) oder sonstigen   Erkrankungen führen. Daneben werden die Veränderungen im Bereich der   Schleimhäute ausgeprägter und können zu Beschwerden führen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"> </span></div>
<div><u class="fs11lh1-15">Ihr Körper verändert sich</u></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Wenn Sie sorgfältig die vielfältigen Veränderungen beobachten, die in Ihrem Körper während und nach den Wechseljahren stattfinden, werden Sie verstehen, warum gerade frühzeitiges Handeln so wichtig ist.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Unbemerkte Veränderungen, die zu ernsthaften chronischen Erkrankungen führen können:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Verlust an Knochenmasse &#8211;&gt;</b><span> </span>Osteoporose<b><span> </span>mit oder ohne Knochenbrüche</b><span> </span>  </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Hohe Cholesterinwerte und Arterienverkalkung &#8211;&gt;</b><span> </span>Herzinfarkt<b><span> </span>und Schlaganfall</b></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Veränderungen der Scheide und der Harnwege</b><span> </span>&#8212;<b>&gt;</b><span> </span><b>Trockenheit der Scheide, Entzündungen, Beschwerden beim Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr</b></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Obwohl sie nicht direkt mit den Wechseljahren in Verbindung stehen, müssen in diesem Zusammenhang auch Krebserkrankungen genannt werden, da ihre Häufigkeit ebenfalls mit zunehmendem Alter ansteigt. Brustkrebs ist dabei die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Hochrechnungen zeigen, dass etwa eine von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs   erkrankt. Was natürlich nicht bedeutet, dass diese Frau auch an   Brustkrebs sterben wird. Dennoch werden über die Hälfte aller   Brusttumore bei Frauen über 65 entdeckt. Auch das Auftreten von   Gebärmutterkrebs wird vermehrt bei Frauen über 40 beobachtet.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Schritt 2</b></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Erkennen Sie ihre individuelle Lebenssituation als Grundlage für das Beratungsgespräch in der Praxis.</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Um Ihnen dabei zu helfen, nehmen Sie sich doch ein paar Minuten Zeit, um den folgenden Fragebogen auszufüllen. Er stellt für Sie eine   Hilfestellung dar, um herauszufinden, wie Sie gegebenenfalls Ihre   persönliche Lebenssituation optimieren können.<br />Wenn Sie sich die  folgende Checkliste genau ansehen und möglicherweise für sich  ausgewertet haben, steht Ihnen damit gleichzeitig eine übersichtliche  Gesprächsgrundlage für den nächsten Besuch in der Praxis  zur Verfügung.  Sie können Ihren Fragebogen auch dazu benutzten, um Möglichkeiten zu ergreifen heute schon aktiv Entscheidungen für Ihre künftige Gesundheit zu treffen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><p><span class="fs11lh1-15"><u>Ihre persönliche Gesundheitscheckliste</u></p>
<p></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Tatsachen, die Sie beachten sollten:</b><span> </span><b>Ja, das trifft auf mich zu<span> </span></b><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Wechseljahre:  Haben Sie die Wechseljahre bereits hinter sich? In der Postmenopause steigt das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen. Vor den Wechseljahren waren Sie durch Ihren Östrogenspiegel geschützt. Sind   Ihre Wechseljahre (z.B. durch einen operativen Eingriff) besonders früh   eingetreten? Dies stellt einen Nachteil gegenüber Frauen mit „natürlichen“ Wechseljahren dar.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Bewegungsmangel:  Bewegen Sie sich körperlich wenig? Studien haben gezeigt, dass ein Mangel an körperlicher Bewegung mit einer Erhöhung für   Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Menschen, die sich wenig körperlich bewegen, leiden beinahe doppelt so häufig an   Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie sportlich aktive Menschen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Familiengeschichte:  Gibt oder gab es in Ihrer Familie Personen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder litten? Die Möglichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, wenn jemand in Ihrer Familie bereits daran erkrankt ist oder war.    </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Rauchen:  Sind Sie Raucherin? Rauchen ist bei Frauen ein erheblicher   Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es belastet das Herz, indem es zu Verengungen oder sogar zu den Verschlüssen in den Blutgefäßen führt. Auch führt Rauchen zu einer Erhöhung der Herzfrequenz, es   steigert den Blutdruck, verlangsamt den Blutdurchfluss und raubt dem   Herzen und auch anderen Organen den nötigen Sauerstoff.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Hoher Cholesterinspiegel: Sind Ihre Cholesterinwerte erhöht? Wenn Sie ein erhöhter Cholesterinspiegel haben, setzen sich Fett- oder Cholesterinablagerungen an den Arterienwänden fest und führen dort zu den Verengungen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Hoher Blutdruck: Leiden Sie unter zu hohem Blutdruck? Ist der Blutdruck über längerer Zeit erhöht, steigt das Risiko für Herzinfarkt und /oder Schlaganfall.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Hohe Triglyceridwerte: Sind Ihre Triglyceridwerte erhöht?</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Hohe Triglyceridwerte (das ist die chemische Form, in der das meiste Fett in   unserem Blut gelöst ist) werden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Stress:  Stehen Sie häufig unter Stress? Anspannungen, Ängste, Sorgen und mangelnde Fähigkeit zur Entspannung können bei Frauen mit einer Neigung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sein.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Gewicht:  Haben Sie starkes Übergewicht und besteht darüber hinaus ein Bewegungsmangel? Dann erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall aber auch Brustkrebs erheblich.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Alkohol:  Trinken Sie mehr als zwei Gläser Alkohol am Tag? Regelmäßig erhöhter Alkoholgenuss kann zu Funktionsstörungen der Leber und der FSW führen.  Auch das Risiko bestimmte Krebsarten ist durch dauerhaften übermäßigen Alkoholgenuss erhöht.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Diabetes: Leiden Sie an Diabetes? Dies geht mit einer Erhöhung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Osteoporose – Fakten, die Sie beachten sollten:</b><span> </span> J<b>a, das trifft auf mich zu<span> </span></b><input type="checkbox" name="checkbox4" value="checkbox" /></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Geschlecht: Als Frau erkranken Sie grundsätzlich häufiger an Osteoporose, da Sie schneller an Knochenmasse verlieren als Männer.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Wechseljahre:  Haben Sie die Wechseljahre bereits hinter sich? Sind Sie dabei vielleicht sogar sehr früh in die Wechseljahre gekommen? Nach der Menopause wird der Verlust an Knochenmasse durch den Östrogenmangel beschleunigt. Frauen, die sehr früh (vor dem 45 Lebensjahr) in die Wechseljahre gekommen sind haben deshalb ein größeres Osteoporoserisiko.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Monatsblutungen:  Haben Sie erst spät (nach dem 16 Lebensjahr) Ihre Blutungen bekommen?  Waren die Blutungen frührer häufig sehr unregelmäßig oder sind zeitweise ganz ausgeblieben? Auch Operationen an Eierstöcken oder Gebärmutter können zusätzlich Osteoporose begünstigen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Körperbau und Gewicht: Haben Sie einen zierlichen Körperbau? Sehr grazile oder auch dünne Frauen (10% unter Normalgewicht) erkranken öfter an Osteoporose.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Familiengeschichte:  Gibt oder gab es in Ihrer Familie Personen, die an Osteoporose erkrankt sind oder waren? Eine erbliche Häufung dieser Erkrankung ist bewiesen</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Lebensgewohnheiten:  Leben Sie ungesund?- Ernähren Sie sich  calciumarm (wenig  Milchprodukte)?- Rauchen Sie mehr als fünf Zigaretten  am Tag?- Trinken  Sie täglich mehr als 2 Gläser Alkohol?- Bewegen Sie  sich weniger als 3x wöchentlich auf eine sportliche Art und Weise?-  Waren Sie sehr lange  bettlägrig?</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><p><span class="fs11lh1-15">Gegenwärtige  Erkrankungen: Leiden Sie an:- Erkrankungen der  Nebenschilddrüse oder Schilddrüsenüberfunktion- Asthma- Störungen des  Hormonhaushaltes- Störungen des Magen-/Darmtraktes?</p>
<p>Mögliche Nebenwirkungen von  Medikamenten: Haben Sie über einen sehr langen Zeitraum z.B. eines der  folgenden Medikamente eingenommen?- Kortison- Hepanin- Mittel gegen  Epilepsie- Abführmittel    </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Krebs – Tatsachen, die Sie beachten sollten: Ja, das trifft auf mich zu</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><p><span class="fs11lh1-15">Familiengeschichte: Leiden oder litten Mutter, Vater, Schwester, Bruder an einer der folgenden Krebserkrankungen?</p>
<p></span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Brustkrebs</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Dickdarmkrebs</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Prostatakrebs</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Eierstockkrebs</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Gebärmutterhalskrebs</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Rauchen: Bei Krebs ist Rauchen einer der wesentlichen Risikofaktoren.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Gewicht:  Haben Sie starkes Übergewicht? Erhöhte Sterbezahlen bei Krebskranken mit Übergewicht weisen auf einen Zusammenhang hin.    </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Hormone:  Nehmen Sie Hormone ein oder haben Sie früher Hormone über eine längere Zeit eingenommen? Neben den positiven Wirkungen bei klimakterischen Beschwerden wird über ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko im Zusammenhang mit einer langjährigen oralen Hormonersatz-Therapie in höherer Dosis diskutiert.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Alkohol: Trinken Sie mehr als zwei Gläser Alkohol am Tag? Bei „Vieltrinkern“ wurden vermehrt Krebserkrankungen festgestellt.   </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Kinderlosigkeit:  Hatten Sie nie Kinder? Bei Frauen, die nie schwanger waren oder gestillt haben tritt Brust- und Eierstockkrebs in gering erhöhtem Maße auf.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Frühe Menarche/späte Menopause: Haben Sie früh (vor dem 12 Lebensjahr) Ihre Periode bekommen? Sind Sie spät in die Wechseljahre gekommen? Infektionen an den Geschlechtsorganen: Hatten Sie häufig wiederkehrende Unterleibsentzündungen? (hier sind jedoch<span> </span><u>nicht</u><span> </span>die so häufig vorkommenden Pilzinfektionen gemeint) chronischer Nachweis von HP-Viren können ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs sein.  </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"> </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Schritt 3</span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Werden Sie heute aktiv, um künftigen Krankheiten vorzubeugen.</b></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Warten Sie nicht, bis Sie Symptome dieser Krankheiten bei sich feststellen. Nehmen Sie selbst aktiv Ihre Zukunft in die Hand und ergreifen Sie die Initiative, um Ihre Gesundheit zu erhalten!<br />Die Krebsvorsorgeuntersuchung sollte ein selbstverständlicher Bestandteil Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge sein. Darüber hinaus sollten Sie folgende Präventionsmaßnahmen beachten:</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Osteoporose</b><span> </span> </span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Ausreichende Calciumzufuhr</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Gesunde Ernährung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Körperliche Betätigung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Einstellen des Rauchens</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Mäßigung des Alkoholgenusses</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Knochendichtemessung</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><b class="fs11lh1-15">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</b></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Mäßigung des Salzgebrauches</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Fett- und cholesterinarme Ernährung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Gewichtsreduktion</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Körperliche Betätigung/Sport</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Einstellen des Rauchens</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Vermeidung von Stress</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Regelmäßige Blutdruckmessung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Regelmäßige Bestimmung des Cholesterinspiegels</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><b>Krebs</b><span> </span>  </span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Einstellen des Rauchens</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Jährliche Krebsvorsorgeuntersuchungen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Regelmäßige Brustuntersuchung und Mammographie</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Vermeidung krebserregender Substanzen am Arbeitsplatz</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Vermeidung unnötiger Röntgenuntersuchungen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Vermeidung von zu starker Sonnenexposition</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Fettreduzierte Ernährung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Mäßigung des Alkoholgenusses</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Regelmäßige Gewichtskontrolle    </span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15"></span></div>
<div><u class="fs11lh1-15">Welche Möglichkeiten die Medizin bieten kann</u></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Es ist wichtig, sich die Veränderungen, die in Ihrem Körper stattfinden, bewusst zu machen, bevor sie sich zu ernsthaften Krankheiten entwickeln.<br />Es gibt, wie Sie sehen, viele Möglichkeiten, Gesundheit und Vitalität nach den Wechseljahren langfristig zu bewahren. Neben einer Veränderung der allgemeinen Lebensgewohnheiten existieren zusätzliche medizinische Maßnahmen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre langfristige Gesundheit und Vitalität zu erhalten.</span></div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hormone</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/02/29/48/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 14:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitere Informationen von Interesse]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15 cf1">Das Wort „hormae“ ist griechischen Ursprunges und bedeutet „Antrieb“.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Hormone sind chemische Substanzen, die in verschiedenen Drüsen des  Körpers produziert werden und für unzählige Stoffwechselvorgänge  verantwortlich sind. Über den Blutkreislauf werden diese Botenstoffe in  alle Organe verteilt und entfalten dort ihre Wirkungen. So erfüllen sie  lebenswichtige Aufgaben. Sie regulieren z.B. das Wachstum der Knochen,  den Wasserhaushalt des Körpers und den gesamten Stoffwechsel. Im  zentralen Nervensystem und der Psyche spielen sie eine entscheidende  Rolle. Sie beeinflussen den Blutdruck und sind auch verantwortlich für  die Entgiftung des Körpers, wirken entzündungshemmend und ermöglichen  unser Sexualleben. Früher glaubte man, dass die Hormonspiegel sinken,  weil wir altern. Heute weiß man, dass wir unter anderem deswegen altern,  weil unsere Hormonspiegel fallen. So sind vor allem jene Hormone von  Bedeutung, deren Menge und Funktion im Alter absinkt. Dazu gehören die  Geschlechtshormone (Östradiol bei der Frau, Testosteron beim Mann), das  Wachstumshormon, DHEA, Melatonin, die Hormone der Schilddrüse und andere  mehr. Die Spiegel der wichtigsten, auch am Alterungsprozess beteiligten  Hormone können durch einfache Blutuntersuchungen jederzeit bestimmt  werden. Bei festgestelltem Hormonmangel können die fehlenden Hormone gezielt wieder in den Normbereich angehoben werden.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">Östrogene</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Östrogene haben nicht nur eine essentielle Bedeutung für die  Fortpflanzung, sondern auch für den Stoffwechsel, das  Herz-Kreislauf-System und das körperliche und seelische Wohlbefinden.  Nach Ausfall der Eierstocksfunktion kann es daher als Folge des  Östrogendefizits zu Störungen im vegetativen und zentralen Nervensystem  bzw. der allgemeinen Befindlichkeit und Stoffwechselveränderungen mit  entsprechenden Folgeerkrankungen kommen (z.B. Osteoporose,  kardiovaskuläre Erkrankungen, Artheriosklerose, M. Alzheimer).  Vegetative Störungen, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche,  Schlafstörungen und Herzrasen lassen sich durch eine sachgerechte  Östrogengabe beheben. Gleichzeitig können auch andere Symptome (z.B.  Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, depressive Verstimmung) gebessert  werden. Östrogene fördern die Durchblutung und die Aufnahme von Wasser  in die Gewebe, Sie steigern die Bildung und Umsatz von Kollagen und  haben dadurch eine günstige Wirkung auf Muskeln und Gelenke. Darüber  hinaus haben sie vorteilhafte, regenerative Auswirkungen auf Haut und  Schleimhäute (Mund, Nase, Augen). Sie wirken  Vermännlichungserscheinungen (Akne, fette Haut, Haarausfall, übermäßiger  Haarwuchs) entgegen.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Der altersabhängige Anstieg des Körpergewichts wird durch Östrogene  nicht verstärkt. Degenerative Veränderungen des äußeren Genitale sowie  im Blasenbereich und deren Folgeerscheinungen (Scheidenentzündungen,  Ausfluss, schmerzhafter Geschlechtsverkehr, Blasenentzündungen, sowie  Harninkontinenz) werden durch Östrogene deutlich verbessert.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">Progesteron</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Das Gelbkörperhormon wird in den Eierstöcken von der Pubertät bis zur  Menopause in wechselnden Mengen produziert. Im fortpflanzungsfähigen  Alter besteht die primäre Aufgabe des Hormons darin, Monat für Monat die Gebärmutter für die Einnistung eines Embryos vorzubereiten: Wenn die  Eizelle nicht befruchtet wird, sinken die Progesteronspiegel ab und es  kommt zur Regelblutung. Daneben hat Progesteron noch viele andere  Aufgaben:</span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es fördert den Knochenaufbau und schützt gegen Osteoporose</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es wirkt als Gegenspieler von Östrogen und verhindert ein übermäßiges Gebärmutterschleimhautwachstum</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es wirkt als Vorläufer für andere Hormone (inkl. Östrogen und Testosteron)</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es wirkt entwässernd und hilft den Blutzuckerspiegel im Normbereich zu halten</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es wirkt als natürliches Antidepressivum und verlangsamt altersbedingte Hirnveränderungen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es unterstützt die Fettverbrennung zur Energiebereitstellung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es verengt die Venen und wirkt somit der Entstehung von Krampfadern entgegen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">es verlangsamt Hautalterung und Faltenbildung durch die Verhinderung des Kollagenabbaus</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Als Ergänzung zur Östrogentherapie sollte möglichst  reines Progesteron verabreicht werden. Bei Frauen mit  Gebärmutterentfernung kann auf den Gestagenzusatz im allgemeinen  verzichtet werden.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">DHEA</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Oft als „Jungbrunnenhormon“ bezeichnet wird DHEA in der Nebenniere von  Mann und Frau gebildet. Ab dem 40. Lebensjahr kommt es zu einem  deutlichen Abfall des Blutspiegels. DHEA galt in den Anfängen der  Anti-Aging-Medizin als eine der wichtigsten Substanzen. Trotz seiner im  Folgenden aufgeführten Wirkungsansätze zeigt die Erfahrung eine gewisse  Überbewertung dieses Hormons.</span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">DHEA wirkt durch Unterstützung des Abbau schädigender Stresshormone stressbekämpfend</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">stimuliert das Immunsystem</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">stabilisiert den Zuckerstoffwechsel und wirkt möglicherweise dem Altersdiabetes entgegen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">senkt den Cholesterinspiegel und damit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">führt zu Gewichtsreduktion durch Steigerung des Energieumsatzes und Reduktion der Fettablagerungen</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">steuert den Hormonstoffwechsel, vor allem von Östrogen und Testosteron</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15 cf1">erhöht die Libido</span></li>
</ul>
</div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Zur Einstellung sollte der Blutspiegel vor und während einer Therapie gemessen werden.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">Melatonin</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Melatonin hat sich ursprünglich zur Milderung von Jet-Lag-Symptomen bei Trans-Atlantik Flügen bewährt.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Es handelt sich um ein natürliches Hormon, das die biologische Uhr des  Menschen reguliert. Es wird in der Zirbeldrüse produziert, in einem  bestimmten Rhythmus zyklisch in geringen Mengen ins Blut abgegeben und „informiert“ so den gesamten Körper über die aktuellen circadianen  (tagesrhythmischen) Phasenlagen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Die Melatoninsekretion erfolgt hauptsächlich während der Dunkelheit.  Tagsüber wird kaum Melatonin gebildet, Aufgrund der unterschiedlichen  Lichtverhältnisse während der Jahreszeiten ergibt sich so neben der  täglichen auch eine jährliche Rhythmik. Im Winter wird Melatonin über  einen längeren Zeitraum produziert und ins Blut abgegeben als im Sommer.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Die am besten erforschte und dokumentierte Wirkung von Melatonin ist  die Beeinflussung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Es kann der Versuch  unternommen werden, Melatonin  sowohl bei Ein- als auch  Durchschlafstörungen einzusetzen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Ältere Menschen zeigen nachts nicht mehr so hohe Melatoninwerte wie  junge Menschen. Möglicherweise ist das auch der Grund für Schlafstörungen bei älteren Menschen. Bei jungen Menschen beobachtet man  einen etwa 12-fachen Anstieg der Melatoninwerte in der Nacht, während  der Anstieg beim alten Menschen nur etwa 3-fach ist.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">Ferner ist bekannt, dass Melatonin das Immunsystem stimuliert. Es ist  einer der Gegenspieler des Cortisols, welches unter negativem Stress in  großen Mengen ausgeschüttet wird und nachhaltige Schäden im Organismus  hervorrufen kann.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Melatonin ist das stärkste körpereigene Antioxidans und schützt die  Zellen vor den schädlichen „freien Radikalen“, die durch Oxidation zur Zellzerstörung führen. Dieser positiver Effekt wird durch Vitamin C,  Vitamin E und Beta-Carotin als Nahrungsergänzung unterstützt.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">Phytohormone</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Mehr als 1 Milliarde Menschen nimmt täglich Phytohormone über die  Nahrung zu sich. Dies geschieht teils unbewusst über die besonders  phytoöstrogenreiche Nahrung in Asien als auch in zunehmendem Maße über  Nahrungsergänzungsmittel, die Phytohormone beinhalten. Unter dem Begriff  Phytohormone kann man jene aus Pflanzen stammenden Verbindungen  zusammenfassen, die im menschlichen Organismus hormonähnliche Effekte  auslösen. Phytoöstrogene sind also keine Östrogene, sondern haben  lediglich eine den Östrogenen ähnliche chemische Struktur. Dadurch  binden sie auch am entsprechenden Hormonrezeptor.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Rotklee, Soja und Leinsamen sind besonders reich an Phytoöstrogenen wie  Isoflavonen, Lignanen und Coumestanen, die besonders im Frucht und  Blattanteil dieser Pflanzen vorkommen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15 cf1">In zahlreichen Studien wurde die Wirksamkeit der Phytoöstrogene zur  Behandlung menopausaler Beschwerden untersucht ohne dass hier ein  greifbarer Effekt nachgewiesen wurde. Zur Prävention von Osteoporose,  Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs scheinen Phytoöstrogene nicht  geeignet zu sein.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Daten aus Asien zeigen, dass eine phytoöstrogenreiche Ernährung zu einem  geringeren Vorkommen menopausaler Beschwerden sowie Brustkrebs führt.  Auch andere Krebsarten wie Darm-, Prostata-, Gebärmutter- und  Eierstockkrebs kommen in Asien und Osteuropa seltener vor, als in den  westlichen Ländern. Das Risiko erhöht sich auch nicht bei Menschen, die  in westliche Länder auswandern, sofern sie ihre traditionelle  Ernährungsweise beibehalten. Diese Beobachtungen lassen sich allerdings  nicht ohne Weiteres auf unsere westliche Welt übertragen und könnten  auch durch eine unterschiedliche genetische Situation erklärbar sein.</span></div>
<div></div>
<div><b><span class="fs12lh1-15 cf1">Somatotropin = Wachstumshormon = STH</span></b><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Das Wachstumshormon nimmt unter der Vielzahl von Hormonen im Hinblick  auf den Alterungsprozess eine herausragende Stellung ein. Untersuchungen  haben gezeigt, dass es eine breite Palette an Zeichen und Symptomen,  die mit dem Alterungsprozess zu tun haben, rückgängig machen kann. Die  Hauptaufgabe von STH ist es, die Gewebereparatur und die  Zellregeneration in den Knochen, Muskeln und den Organen zu fördern und das Immunsystem bei der Bekämpfung von Infektionen und Krankheiten zu  unterstützen. Es stimuliert den Muskelaufbau und den Fettabbau und  reguliert die Eiweißsynthese. Das Bauchfett wird vermindert, Osteoporose verhütet, Zahnfleischschwund gebremst und die altersbedingte  Rückbildung des Kieferknochens aufgehalten. Durch Vermehrung der  Herzmuskelmasse kommt es zu einer verbesserten Herzleistung.</span><br /><span class="fs11lh1-15 cf1">Das Wachstumshormon wirkt aber auch auf psychischer Ebene: Es steigert  den Antrieb und beseitigt chronische Müdigkeit. Es fördert die soziale  Bindungsfähigkeit und normalisiert das psychische Wohlbefinden. Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnisleistung werden verbessert.  Wachstumshormon ist der Gegenspieler von Insulin. Dies kann im Alter als  Folge von Ernährungsfehlern und auf Grund altersbedingter Prozesse immer höher ansteigen. Der häufigste sichtbare Grund für den Anstieg des  Insulinspiegels, ist die Adipositas. Dauerhaft erhöhte Insulinspiegel  führen schließlich zu Hochdruck, Diabetes Mellitus Typ II,  Arthereosklerose und erhöhtem Risiko für Herzinfarkt. Neben dem  künstlichen Ersatz von Wachstumshormon gibt es zwei Wege die  körpereigene Produktion anzuregen:</span></div>
<div><strong><span class="fs11lh1-15 cf1">1.</span></strong><span class="fs11lh1-15 cf1"><span> </span></span><span class="fs11lh1-15 cf1">Durch abendliches Fasten wird die nächtliche  Insulinausschüttung unterdrückt, dadurch kommt es zu einer  vermehrten natürlichen Ausschüttung des Wachstumshormons.</span><br /><strong><span class="fs11lh1-15 cf1">2.</span></strong><span class="fs11lh1-15 cf1"><span> </span></span><span class="fs11lh1-15 cf1">Durch Sport wird ebenfalls mehr Wachstumshormon  gebildet, gleichzeitig wird weniger Insulin in das Blut abgegeben, da  Zucker und Fette von der Muskulatur „verbrannt“ werden.</span><br /><strong><span class="fs11lh1-15 cf1">3.</span></strong><span class="fs11lh1-15 cf1"><span> </span></span><span class="fs11lh1-15 cf1">Der Einsatz des Wachstumshormons sollte nur in  begründeten Einzelfällen und nur nach sorgfältiger  Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.</span></div></div>
			</div>
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			</div></p>
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