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	<title>Aktuelle Themen für Sie erklärt | Dr. med. Christoph Bauer Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe</title>
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	<title>Aktuelle Themen für Sie erklärt | Dr. med. Christoph Bauer Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe</title>
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		<title>Hausarzt der Frau</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/hausarzt-der-frau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">In Deutschland werden jedes Jahr über 450 Millionen Euro für die  Verordnung von Psychopharmaka ausgegeben, wobei die Geschlechtsspezifität beeindruckend ist.</span></div>
<div>11 Millionen Einzelverordnungen bei Männern stehen 24 Millionen Einzelverordnungen für Frauen gegenüber. Bei der näheren Analyse entdeckt man, dass 89% aller Frauen, die Psychopharmaka einnehmen, älter als 40 Jahre sind. Diese Medikamente werden also rund um die Wechseljahre verschrieben,  was man lange mit einer höheren psychosozialen Sensibilität dieses Lebensalters erklärt hat. Heute weiß man, dass dies auch Ausdruck einer   Hormonstörung sein kann. Neuro-biochemische Vorgänge (GABA-Rezeptor) können in der Peri- und Postmonopause durch das Fehlen bestimmter Hormone depressive Verstimmungen und Schlaflosigkeit erzeugen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Überweisen oder selbst behandeln?<br /></strong>Bei aller notwendigen Kooperation mit den Psychiatern stellt sich die Fragen, ob  ein Teil der klimakterischen, depressiven Patientinnen durch den Frauenarzt mitunter nicht einer kausalen Therapie zugeführt wird. Allerdings muss der Gynäkologe über die Differentialdiagnose und auch über die endokrinen Therapiemöglichkeiten der hormonabhängigen depressiven Verstimmungen Bescheid wissen.</div>
<div>In Deutschland werden  Cholesterinsenker im Wert von fast 700 Millionen  Euro pro Jahr verschrieben. Der Bedarf liegt bei Männer über 65 Jahren  bei 42% und bei  Frauen in diesem Alter bei 62%. Welche Therapie ist bei der perimenopausal auftretenden Hypercholesterinämie die kausalere,  eine Östrogensubstitution oder ein Lipidsenker? Tatsächlich ist Ostrogen in  der Lage, den gesteigerten Cholesterinspiegel zu senken. Ein Effekt, der umgekehrt bei Östrogenmangel zum Anstieg des  Cholesterins führt.</div>
<div>Ähnliches gilt für die labile Hypertonie, die während der Wechseljahre entstehen kann. <br />Auch in diesen Fällen können wir als <a href="https://www.christophbauer.com/">Frauenarzt am Marienplatz</a> diese Frauen kausal behandeln, dies sollte natürlich in Absprache mit dem internistischen Kollegen geschehen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Ein weiteres, beeindruckendes Beispiel ist der perimenopausale Gelenkschmerz. Immerhin werden in Deutschland jährlich Anti-Rheumatika für rund 400 Millionen Euro verschrieben. Ab dem 54. Lebensjahr liegt der Verschreibungsanteil für die betroffenen Männer bei 50 % und für Frauen bei 63 %. Abgesehen davon, dass autoaggressive Erkrankungen bei Frauen häufiger vorkommen, ist die „Athropathia climacteria“ ein menopausales Symptom, das mit dem rheumatischen Formenkreis nichts zu tun hat, obwohl es vorkommt, dass es so behandelt wird. Äußerliche Östrogenanwendung in Salbenform zeigt hier eine sehr gute Wirkung.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Werden also bestimmte Erkrankungen durch eine Störung der Eierstockfunktion ausgelöst, dann ist es Aufgabe des Gynäkologen –  natürlich interdisziplinär – diese Probleme mit seinen Möglichkeiten zu behandeln. Allerdings muss der Frauenarzt die interdisziplinären Aspekte seines Faches kennen, wissenschaftlich begründen und  wahrnehmen, um kausale Hilfestellung zu leisten.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Hormone und Adipositas</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/hormone-und-adipositas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Die Wechseljahre sind nicht zuletzt deshalb bei Frauen gefürchtet, weil sie angeblich zu einer Zunahme des Körpergewichtes führen.  Andererseits steht der Ersatz der fehlenden Östrogene durch eine Hormonsubstitution auch nicht gerade in dem Ruf, schlank zu machen. Im Gegenteil, die Überzeugung „Hormone machen dick“ ist weit verbreitet und stellt eines der wesentlichen Compliance-Probleme der Hormonersatztherapie dar.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Während in der täglichen Praxis der Menopausenberatung der Aspekt des Übergewichtes häufig eine größere Rolle spielt als die Sorge um krebserregende oder thrombosefördernde Nebenwirkungen der Hormonersatztherapie hat die wissenschaftliche Forschung die Frage des Gewichtsverhaltens unter Hormonsubstitution bisher eher beiläufig behandelt.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">In mehreren großen Untersuchungen wurde das Gewichtsverhalten sowie das Fettverteilungsmuster (body composition) postmenopausaler Frauen mit und ohne Hormonersatztherapie untersucht.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Beide Gruppen zeigten nach einem Jahr einen Anstieg des Körpergewichtes um etwa 2 kg. Somit gab es keine statistischen Unterschiede zwischen der Gruppe der hormonsubstituierten Frauen sowie denen, die keine Hormone nahmen. Ein negativer Einfluss der Hormontherapie auf das Köpergewicht konnte nicht nachgewiesen werden.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"> </span></div>
<div><strong class="fs11lh1-15">Postmenopausale Gewichtszunahme</strong></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Die Zunahme des Körpergewichtes in den Wechseljahren ist also eine Tatsache. Sie ist jedoch weitgehend hormonunabhängig und eher auf allgemeine Alterungsprozesse zurückzuführen. Mit zunehmendem Lebensalter kommt es zu einem kontinuierlichen Abbau fettfreier Magermasse, die das stoffwechselaktive Körperabteil darstellt. Dies führt zu einer Verschlechterung der Stoffwechselsituation. Insofern ist die häufig anzutreffende Aussage „Ich esse nicht mehr als vorher und trotzdem nehme ich zu“ durchaus glaubhaft. Ein reduzierter Kalorienverbrauch bei gleichbleibender Kalorienzufuhr führt letztendlich zu einer „positiven kalorischen Bilanz“, die die Grundlage jeder Gewichtszunahme ist. Die postmenopausale Gewichtszunahme trifft in den übrigen Frauen, die bereits vor der Menopause übergewichtig waren, in ganz besonderer Weise.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"> </span></div>
<div><strong class="fs11lh1-15">Umverteilung des Körperfetts</strong></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Während die Zunahme des Gesamtkörpergewichtes also ein hormonunabhängiger, altersspezifischer Prozess ist, wurde durch mehrere Untersuchungen ein anderer Aspekt des Gewichtverhaltens nachgewiesen, der durchaus von Hormonen gesteuert zu sein scheint.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"> </span></div>
<div><span class="fs11lh1-15"><strong>Die Körperfett-Verteilung</strong><br />Adipositasforscher haben bereits seit langem herausgefunden, dass die mit Adipositas verbundenen Gesundheitsrisiken nicht nur vom Ausmaß des Übergewichtes insgesamt, sondern vor allem auch von der Körperfettverteilung abhängen.  Während der so genannte<span> </span><strong>gynoide Fettverteilungstyp</strong><span> </span>(= hüft- / oberschenkelbetont = „Birnentyp“) gesundheitliche Risiken aufweisen, kommt es bei der<span> </span><strong>androiden Fettverteilung</strong><span> </span>(= bauchbetont = „Apfeltyp“) zu einem deutlichen Anstieg von Herz-Kreislauf – sowie Stoffwechsel-Folgeerkrankungen.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Die gynoide Fettverteilung findet sich häufig bei Frauen, da es sich hierbei hauptsächlich um eine Art „zusätzliches Fortpflanzungsfett“ handelt, das dem weiblichen Geschlecht als ein besonderes Energiereservoir für Schwangerschaft und Stillzeit mitgegeben wurde.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">In den Wechseljahren kommt es nun zu einer signifikanten Veränderung der Körperzusammensetzung. Durch das allmähliche Versiegen der Östrogene verschiebt sich das Fettverteilungsmuster auch bei Frauen zunehmend zum androiden Muster. Das deutlich erhöhte Risiko von postmenopausalen Frauen für kardiovaskuläre Erkrankungen ist somit nicht nur durch die fehlende Schutzwirkung der Östrogene bedingt, sondern auch durch das Ausbilden eines ungünstigeren Fettverteilungstyps. Hier wirkt sich eine Hormonersatztherapie eindeutig positiv aus.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">In vielen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass eine Hormonersatztherapie der ungünstigen postmenopausalen Umverteilung des Körperfettes entgegenwirkt. Die gynoide Fettverteilung wird beibehalten und die risikoreiche Ansammlung von Bauch- und Speicherfett vermieden.</span></div>
<div><span class="fs11lh1-15">Das Vorurteil „Hormone machen dick“ kann also als widerlegt gelten.  Die neue Botschaft lautet: Wer als Frau in den Wechseljahren einen Bauchansatz vermeiden will, sollte auf eine Hormonersatztherapie nicht verzichten.</span></div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Hormone und Brustkrebs</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/hormone-und-brustkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[HormoneBrustkrebs]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Der  Östrogen-Gestagen-Ersatz zur Behandlung von  Wechseljahrsbeschwerden und  zur Verhütung der häufigsten und  bedrohlichsten Alterserkrankungen der  Frau ist eines der am besten und  am längsten untersuchten  Behandlungsverfahren, die es in der modernen  Medizin gibt. Es ist im  Vergleich mit anderen Behandlungsmethoden oder  anderen Möglichkeiten  der medikamentösen Vorbeugung von Krankheiten und   Leistungseinschränkungen bei sachgerechter Anwendung nebenwirkungs- und   risikoarm.</span></div>
<div>Die Frage Östrogene  und Brustkrebs wurde weltweit in mehr als 70  wissenschaftlichen  Arbeiten der letzten Jahrzehnte eingehend untersucht.  Dennoch ist zu  diesem Thema viel Widersprüchliches geschrieben worden.  Eine Abnahme,  ein fehlender Einfluss oder eine geringe Zunahme des  Risikos für  Brustkrebs unter Östrogenen wurde jeweils angenommen. Diese  Tatsache  fehlender Übereinstimmung der Statistiken zeigt, dass eine  wesentliche  Zunahme von Brustkrebs unter einer Östrogeneinnahme nicht  vorliegen  kann.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Über  einen Zeitraum von 5 Jahren hat  die Östrogen-Gestagen-Substitution mit  bioidentischen Substanzen, von  denen im Folgenden die Rede ist, nach  Übereinstimmung aller Untersucher  keinen Einfluss auf die  Brustkrebshäufigkeit.</div>
<div></div>
<div>Bei einer  Einnahme von Östrogenen-Gestagenen länger als 5 Jahre   („Langzeitsubstitution“) werden bedeutende Erkrankungen von Frauen in   und nach den Wechseljahren, wie Osteoporose,  Herz-Kreislauf-Erkrankungen  und die Alzheimer-Erkrankung in etwa der  Hälfte der Fälle verhütet und  dadurch eine vorzeitige Invalidität und  Pflegebedürftigkeit, sowie ein  vorzeitiger Tod verhindert. Durch die  Bewahrung der geistigen  Fähigkeiten, wie Konzentration,  Erinnerungsvermögen, Namensgedächtnis  und Wachheit unter einer Einnahme  von Östrogenen wird die Würde der  älteren Frauen bewahrt. Gleichzeitig  wird die Möglichkeit gesichert,  soziale Beziehungsmöglichkeiten zu  anderen Menschen aufrecht zu erhalten  und so Einsamkeit und  Altersdepression zu vermeiden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Bei  einer Langzeiteinnahme von Östrogenen sprechen die  vorliegenden  weltweiten Untersuchungen über viele Jahrzehnte für  folgende Tatsachen:</strong><br /> Unter langzeitiger Einnahme von Östrogenen und Gestagenen (=   Gelbkörperhormon) über 10 Jahre wurde je nach Behandlungsführung und   statistischer Aufbereitung teils eine geringe Zunahme, teils aber auch   eine Abnahme und teils eine fehlende Beeinflussung der Häufigkeit des   Auftretens von Brustkrebs gefunden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Nimmt  man einmal eine geringe Zunahme des Brustkrebsrisikos  unter  langzeitiger Östrogeneinnahme für gegeben an, so würde das  Folgendes  bedeuten:<br /></strong>Nach Einnahme von Östrogenen-Gestagenen über mehr  als 10 Jahre  würden über die immer von selbst auftretenden 60 Fälle  (und mehr, je  nach Lebensalter) hinaus,<span> </span><span class="imUl">zwei</span><span> </span> weitere  Brustkrebs-Fälle pro 1.000 Frauen pro Jahr zur Nachweisbarkeit  durch  Mammographie oder Tastuntersuchung gelangen. Die Einnahme von  Östrogenen  über 15 Jahre würde insgesamt<span> </span><span class="imUl">sechs</span><span> </span>Fälle mehr pro 1.000 Frauen pro Jahr (bei insgesamt 43.800 Brustkrebs-Fällen in Deutschland) bringen.</div>
<div></div>
<div>Eine  auf Kenntnis und Erfahrung gegründete und auf die Besonderheiten  der  betreffenden Frau eingehende Vorabfolgung der Hormone dürfte jedoch  in  der Lage sein, das Brustkrebsrisiko unter Östrogen-Gestagen auf die   Rate der ohnehin spontan auftretenden Brustkrebsfälle zu senken.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Die  Fragen um das Brustkrebsrisiko unter Östrogenen werden  aber durch  folgende Tatsachen zusätzlich zum Positiven hin beeinflusst:</strong><br /> Östrogeneinnahme gewährleistet einen günstigeren Verlauf des Brustkrebs   (wenn er denn eintritt) und verhütet andere Krebserkrankungen des   Unterleibs und des Dickdarms, so dass die Gesamtzahl der Krebsfälle   unter eine langzeitigen Östrogenverabfolgung sogar niedriger zu liegen   scheint als bei vergleichbaren Frauen, die keine Östrogene erhalten   haben.</div>
<div></div>
<div>Tritt unter Einnahme von  Östrogenen-Gestagenen ein Brustkrebs auf, so  ist dieser im allgemeinen  durchweg „gutartiger“ als bei vergleichbaren  Fällen ohne  Östrogeneinnahme: Der Gewebebefund (Histologie) ist weniger  bösartig  (infolge meist niedrigerer Einstufung = Grading.) Der Knoten  ist meist  kleiner als bei nicht mit Östrogenen behandelten Frauen und  auf die  Brust beschränkt, greift also nicht auf die Achsellymphknoten  über und  setzt meist keine Fernabsiedlungen im Körper (Metastasen). Fast  immer  findet sich bei mit Östrogenen behandelten Frauen ein positiver   Östrogen-Gestagen Rezeptorbefund im Tumorgewebe als Zeichen einer   günstigeren Behandlungs- und Heilungschance als bei nicht mit  Östrogenen  behandelten vergleichbaren Fällen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Dementsprechend  ist die Heilungsrate des Brustkrebses unter einer  Östrogeneinnahme  statistisch etwa 30 % besser als bei vergleichbaren  Kontrollfällen.  Ebenso ist auch die Sterblichkeit an Brustkrebs bei mit  Östrogenen  substituierten Frauen statistisch etwa 30 % niedriger. Die  Lebensdauer  bei unter Östrogenen auftretendem Brustkrebs ist länger als  bei  nichtbehandelten Frauen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Da  die langzeitige Östrogensubstitution das Risiko für Dickdarmkrebs   (dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen) sowie auch für das   Gebärmutter- und wahrscheinlich für das Eierstockkarzinom deutlich   senkt, ist die Gesamtzahl der Krebserkrankungen bei Frauen unter   langzeitiger Östrogen-Gestagen-Substitution insgesamt sogar vermindert.</div>
<div></div>
<div>Da  die durch Östrogeneinnahme verhütbaren Erkrankungen wie  Herzinfarkt,  Schlaganfall, Osteoporose und Alzheimer-Erkrankung zusammen  das  15-fache der Krebstodesfälle ausmachen und eine  Langzeitsubstitution  mit Östrogenen die Häufigkeit des Auftretens dieser  Leiden etwa um die  Hälfte vermindert, so sinkt die verhütbare, unnötige  vorzeitige  Sterberate in und nach den Wechseljahren zum Vorteil der  Einnehmerinnen  erheblich ab.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Sie selbst können zur Vorbeugung von Brustkrebs beitragen:</strong></div>
<div></div>
<div>– Vermeidung der Belastung durch Umweltgifte und Schäden über Verhalten und Nahrungswahl<br />– Kalorieneinschränkung. Bei Übergewicht Gewichtsabnahme<br />– Radikalenfänger: Nahrungswahl, z.B. Tomaten, Broccoli, Beerenfrüchte, Zwiebeln u.a.<br />– Sojareiche Ernährung<br />– Pflanzenöle bevorzugen<br />– Zufuhr von Provitamin A, Vitamin C, E, Selen, Folsäure<br />– Weniger tierische Fette. Bevorzugung von weißem Fleisch und Fisch<br />– Ballastreiche Ernährung<br />– Vermeidung von Rauchen und Alkoholkonsum in Maßen<br />– Empfehlung altersentsprechender regelmäßiger sportlicher Aktivität</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Wichtig: Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust.</strong></div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Cellulite</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/cellulite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><strong class="fs11lh1-15">Bindegewebsschwäche ist die Folge einer Hormonstörung</strong></div>
<div></div>
<div>Neben  den klassischen Beschwerden des Klimakteriums-Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und alternde Haut hat die Wissenschaft ein weiteres   Organ entdeckt, das ebenfalls von den Hormonen beeinflusst wird – das  Bindegewebe. In ihm wirken weniger Östrogene und Progesteron, die klassischen Bestandteile der Hormonersatztherapie, sondern männliche  Hormone, die ebenfalls vom weiblichen Eierstock gebildet werden und im   Laufe des Lebens abnehmen. Dies kann sich durch nachlassende Libido und   chronische Müdigkeit äußern.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Aber  auch die typischen diätresistenten Fettpolster am Bauch sind oft  auf  einen Mangel an Androgenen zurückzuführen. Das liegt daran, dass   Androgene die Aufgabe haben, bei Bedarf speziell die Fettsäuren aus dem   Bauchraum freizusetzen; fehlen sie, wird der Bedarf aus anderen  Quellen gedeckt. Die Polster bleiben selbst bei strengen Diäten und  Gymnastik  erhalten. Außerdem fördern Androgene die Bildung kleiner  Moleküle, die  den Zellverband stabil halten. Sie steuern quasi die  Architektur des  Fett- und Bindegewebes unter der Haut. Bei einem Mangel  wird das  Bindegewebe lockerer und an den typischen Problemzonen können  sich Fettzellen nach oben durchdrücken:</div>
<div>Das Resultat<strong><span> </span>– Cellulite.</strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div></div>
<div>Zur  Therapie können Androgene zugeführt werden. Nicht als Tabletten,   sondern in Salben-Darreichungsform werden diese männliche Hormone auf   jene Körperteile aufgetragen, wo Bindegewebsschwäche bzw. Cellulite   manifest ist. Es sollte vorher eine Hormonkontrolle im Blut  durchgeführt  werden, um sicher zu gehen, dass nicht ein zuviel an  Androgenen dem  weiblichen Körper angeboten wird.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Haarausfall</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/haarausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Haarausfall ist  fast immer ein großes psychisches Problem für die Betroffenen. Für  Männer, weil sich ihr äußeres Erscheinungsbild sehr verändert, für  Frauen, weil sie den Verlust ihrer Weiblichkeit befürchten.</span></div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Haarausfall – Wann kommt es dazu?</strong></div>
<div></div>
<div>Haarausfall ist eigentlich etwas Normales, pro Tag verlieren wir im Durchschnitt bis zu 100 Haare.<br />Das hängt mit dem natürlichen Zyklus eines Haares zusammen:</div>
<div></div>
<div>Haarwachstum – Ruhephase– Ausfall – erneutes Haarwachstum</div>
<div></div>
<div>Dieser Wachstumsrhythmus der Haare wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst.</div>
<div>Kommt es zu massiven Störungen, kann vermehrter Haarausfall die Folge sein, z.B. durch</div>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Hormonmangel</li>
<li>Vitamin- oder Mineralstoffmangel</li>
<li>Schwermetallbelastung / – Vergiftung</li>
<li>Schwere Erkrankungen, Unfälle oder Operationen</li>
<li>Medikamenteneinnahme</li>
<li>Entzündungen oder Allergien der Haut</li>
<li>Fehl-, bzw. Unterernährung</li>
</ul>
</div>
<div></div>
<div>Sogenannter diffuser Haarausfall tritt häufig dann auf, wenn der Körper hormonelle Änderung erlebt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Hormonell bedingter Haarausfall</strong></div>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Nach einer Schwangerschaft</li>
<li>Nach Absetzen einer Hormonmedikation</li>
</ul>
</div>
<div></div>
<div>Auch  in den Wechseljahren kommt es oftmals zu Haarausfall. Der Grund ist  meist ein Mangel an Östrogen. In dieser Zeit des Ungleichgewichts   werden männliche Hormone immer wirksamer und können zu vermehrter   Köperbehaarung (Hirsutismus), manchmal auch zu Hautunreinheiten   führen.Hierbei passt sich das Haarwachstum meist innerhalb von 3 bis 6   Monaten der neuen Hormonkonstellation an, eine Therapie ist somit nicht notwendig.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Nicht hormonell bedingter Haarausfall</strong></div>
<div></div>
<div>Ernährungsfehler  sind gelegentlich Ursache für vermehrten Haarausfall. Hier ist vor  allem ein Mangel an Zink, Eisen, Vitamin B12,  Folsäure u.a. bedeutsam.  Vergiftungen durch bestimmte Schwermetalle (Blei, Quecksilber,  Thallium, Selen u.a.) sind zwar möglich, kommen in  der Praxis aber  selten vor. Andere Formen des Haarverlustes (Alopezia  areata) sind  vermutlich immunologisch bedingt. Sie sind oftmals gar  nicht oder nur  sehr eingeschränkt zu therapieren.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Diagnose des Haarausfalls</strong></div>
<div></div>
<div>Je frühzeitiger hormonelle Störungen durch eine Analyse erkannt werden, desto gezielter kann Haarausfall therapiert werden.<br />Folgende Hormonuntersuchungen können hierzu hilfreich sein:</div>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Testosteron</li>
<li>DHEA-S</li>
<li>SHBG</li>
<li>3-alpha-Androstandiol</li>
</ul>
</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Wie behandelt man Haarausfall?</strong></div>
<div></div>
<div><strong></strong>Bei  Hinweisen auf ein Defizit weiblicher Hormone (Östrogenmangel) ist die  zusätzliche Untersuchung der Eierstockfunktion sinnvoll.</div>
<div>Bei  entsprechendem klinischen Verdacht sollte eine   Schilddrüsenfunktionsstörung als Ursache des Haarausfalls  ausgeschlossen werden. Ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel kann ggf.  durch eine Blutanalyse erkannt werden. Besteht der Verdacht auf eine   Schwermetallvergiftung, so ist ihr Nachweis durch eine gezielte Urin-   oder Blutanalyse möglich.</div>
<div></div>
<div>Bei  hormonell bedingtem Haarausfall ist meist eine effektive Therapie  durch  Ausgleich des Hormonmangels oder- Überschuss möglich.</div>
<div>Sind   fehlende Vitamine- oder Mineralstoffe die Ursache, so kann der Mangel   durch entsprechende Nahrungsergänzungen ausgeglichen werden (siehe   auch: Orthomolekulare Medizin). Bei Vergiftungen muss die Ursache der  Schwermetallbelastung gesucht werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Wichtig: Haare wachsen relativ langsam. Therapieerfolge sind somit erst nach frühestens 2-3 Monaten zu erwarten.</strong></div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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		<title>Hormonkosmetik</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/hormonkosmetik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Altersbedingte Hautveränderungen sind zu einem großen Teil durch lokale Hormonanwendung reversibel.</span></div>
<div></div>
<div>Von  der Hormonersatztherapie sind die positiven kosmetischen Effekte  einer  Östrogensubstitution seit langem bekannt. Sie waren aber immer nur   eine „erwünschte Nebenwirkung“, nicht jedoch das primäre Ziel einer   solchen Therapie. Im Rahmen der medizinischen Kosmetik rücken diese   Effekte zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses.</div>
<div>Die  Haut besteht zu einem großen Anteil aus Kollagen und Hyaluronsäure,  und es ist schon seit langem bekannt, dass die Kollagensynthese durch  Östrogene angeregt  werden kann.</div>
<div>Auch  die Hyaluronsäurebildung steht unter dem Einfluss  des weiblichen  Geschlechtshormons, sie bewirkt eine vermehrte  Wassereinlagerung, was  sich auf die Hautdicke bzw. auf die Hautspannung  positiv auswirkt. Wenn  in der Postmenopause ein Verlust von Östrogenen,  Gestagenen und später  auch von Androgenen auftritt, hat das einen  entsprechenden Verlust der  Hautfestigkeit zur Folge. Lokale Anwendung  dieser Geschlechtshormone  können die Hautdicke um etwa 25 % verstärken,  selbst ohne die  systemische Einnahme von Hormonen.</div>
<div>Die  gerade in der  Prä- und Perimenopause auftretenden Hautfalten im  Bereich der Augen  lassen sich durch eine Progesteroncreme ,kombiniert  mit einer geringen  Menge Östrogen sehr günstig beeinflussen.  Progesteron wirkt ebenfalls  positiv auf die bei der Hautalterung häufig  anzutreffenden  „Teleangiektasien“ – kleinste, rot erscheinende,  geschlängelte Gefäße in  der oberen Hautschicht. Diese werden kleiner  oder es kommt zumindest zu einem Wachstumsstillstand. Durch die  Anwendung von Fruchtsäuren  (Alpha-Hydroxysäuren) kommt es zu einer  Re-Kollagenisierung der Haut. Als Kombinationstherapie mit zusätzlicher  lokaler Anwendung von Östrogen  und Gestagen zeigt sich eine verstärkte  Durchblutung und Regeneration der Haut.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Im  Grunde handelt es sich um eine Schälung der oberen Hautschichten  und  einen Reiz auf die unteren Kollagenschichten, die dadurch mit einer   Rekollagenisierung antworten. Die Hormone bewirken dann eine stärkere   Hyaluronisierung. In jüngster Zeit kommen auch östrogenähnliche Stoffe   aus Pflanzen zur Anwendung. So ist bei der lokalen Anwendung von  Rotklee  ein dem natürlichen Östrogen sehr ähnlicher Effekt zu  beobachten.</div></div>
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		<title>Chlamydien</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/chlamydien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Chlamydien sind die häufigsten sexuell übertragenen Erreger, welche zu chronischen Unterbauchschmerzen und Unfruchtbarkeit führen können.<br />Wie  hoch die Infektionsrate genau ist bleibt unklar, denn in Gegensatz zu anderen Ländern wie etwa Schweden, gibt es in Deutschland keine Meldepflicht für Chlamydien-Infektionen. Zunächst kann die Infektion völlig unbemerkt verlaufen, weil Symptome anfänglich fehlen. Das Immunsystem wehrt sich jedoch mit einer heftigen Entzündungs-reaktion  und zerstört dabei auch gesundes Gewebe, welches daraufhin vernarbt. So  wird die eigentlich sinnvolle Gegenwehr zur hauptsächlichen Ursache bleibender Schäden.<br />Chlamydien sind vor allem für sehr junge Frauen gefährlich, weil die lokalen Abwehrkräfte der Scheide noch unvollständig ausgebildet sind. Dies betrifft besonders Raucherinnen. So können die Chlamydien in die Gebärmutter wandern und dort eine Entzündung auslösen. Dies macht sich teilweise durch vermehrten Ausfluss bemerkbar.<br />Bleibt  die Erkrankung unbehandelt, gelangen die Erreger weiter in die Eileiter und in die Bauchhöhle, wo sie zu Verklebung und Vernarbung führen können.<br />Unfruchtbarkeit, Eileiterschwangerschaften und chronische Unterleibsschmerzen sind eventuell die Folge.<br />Eine Chlamydien-Infektion kann mit einem einfachen Abstrich vom Muttermund schnell und zuverlässig nachgewiesen werden und ist, rechtzeitig diagnostiziert, mit einem Antibiotikum effektiv zu behandeln.<br />Bei der Verdachtsdiagnose einer Chlamydien-Infektion ist es wichtig, stets auch den jeweiligen Sexual-partner mit zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln.</p></div>
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		<title>HPV</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/hpv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Drei wichtige Fakten zu HPV:</span></div>
<div>
<ul>
<li><span class="fs11lh1-15">Eine Infektion mit HPV ist noch keine Krankheit.</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Die vorübergehende Infektion mit HPV ist ein normales und sehr häufiges Ereignis.</span></li>
<li><span class="fs11lh1-15">Die meisten HPV-Infektionen sind harmlos.</span></li>
</ul>
</div>
<div></div>
<div>Nur eine über längere Zeit  bestehende Infektion mit so genannten Hochrisiko-HPV-Typen kann Gebärmutterhalskrebs verursachen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Human  Papilloma Viren sind weltweit verbreitet und können bei  Menschen  Warzen und Papillome sowie im gynäkologischen Bereich   Gebärmutterhalskrebs (= Zervixkarzinom) hervorrufen.</div>
<div>Jährlich  werden in Deutschland ca. 7000 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs   diagnostiziert, im Jahr starben etwa 1700 Frauen daran. Nach dem   Brustkrebs ist das Zervixkarzinom der zweithäufigste Krebs bei jungen   Frauen in Europa.<span> </span><span class="fs11lh1-15">Die primäre  Ursache für die Entstehung des Zervixkarzinoms ist eine  Infektion mit  dem humanen Papillomavirus. In über 99% aller  Gebärmutterhalskarzinome  lässt sich eine HPV-Infektion nachweisen.</span></div>
<div>Zusätzliche   Faktoren wie die Langzeiteinnahme der Anti-Baby-Pille, die  Geburtenzahl  wie auch genetische Veränderungen oder erworbene  Immunschwäche können  die Tumorentstehung fördern. Auch Rauchen sowie  andere  Genitalinfektionen sind Risikofaktoren.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Bisher  konnten etwa 100 Typen des Papillomavirus identifiziert  werden, von  denen rund 40 die Genitalschleimhaut befallen. Nur 16 davon können als  potenziell krebsauslösend angesehen werden. Studien haben gezeigt, dass  ca. 70% der Zervixkarzinome von den beiden Typen HPV 16  und 18  verursacht werden.</div>
<div></div>
<div>Wird eine  Infektion mit diesen Hochrisiko-Typen festgestellt, ist dies jedoch  keine Diagnose für Krebs. Es bedeutet für die betroffenen Frauen nur,  dass sie ein erhöhtes Risiko haben, an Gebärmutterhalskrebs  zu  erkranken und entsprechend engmaschig überwacht werden sollten.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Bei  Vorliegen und Andauern einer „High-Risk“-Infektion mit HPV 16  oder 18  entwickelt sich nämlich erst durchschnittlich nach 15 Jahren ein   Zervixkarzinom. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können die   Vorstufen jedoch sicher erkannt werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Rund 1% der Bevölkerung zwischen dem 15. und 44. Lebensjahr in Europa und den USA sind von Genitalwarzen betroffen.</div>
<div></div>
<div>Zur Therapie eignen sich Laser oder immunstimulierende Cremes. In 30% der Fälle heilen die Kondylome auch spontan ab.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>HPV-Übertragung</strong></div>
<div></div>
<div>70%  sexuell aktiver Frauen und Männer infizieren sich zumindest  einmal  während ihres Lebens mit HPV. Der Häufigkeitsgipfel für  nachweisbare  HPV-Infektionen liegt bei Frauen zwischen dem 20. und 25.  Lebensjahr.  In 60-90% der Fälle ist die Infektion nach einem Jahr jedoch  nicht mehr  nachweisbar.</div>
<div></div>
<div>Die Übertragung  erfolgt in der Regel durch Geschlechtsverkehr. Durch  Verwendung eines  Kondoms kann zwar die Infektionsrate vermindert werden, ein sicherer  Schutz vor Ansteckung mit HPV ist jedoch nicht gegeben. Eine  Übertragung ist auch von der Mutter auf das Neugeborene bei der  Geburt  möglich.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>HPV-Impfstoff</strong></div>
<div></div>
<div>Der  mittlerweilen verfügbare Impfstoff ist gegen die HPV-Typen 16 und  18  wirksam, ein zweites Präparat auch gegen die Typen 6 und 11, wodurch   zusätzlich auch die Entstehung von Kondylomen verhindert wird.<br />Eine   breite Immunisierung gegen HPV-Infektionen ist nur dann sinnvoll, wenn   sie vor einer potentiellen Ansteckung erfolgt. Aufgrund der   hauptsächlichen Übertragung durch Sexualkontakt bedeutet dies, dass die   Impfung junger Frauen, aber auch Männer noch vor Beginn der sexuellen   Aktivität erfolgen sollte.</div>
<div></div>
<div>Je nach  Land und sozialem Umfeld sind in Europa zwischen 15% und 40%  der  15-jährigen Mädchen sexuell aktiv. Die Häufigkeit, mit der  15-jährige  Mädchen ihren ersten Sexualkontakt haben ist in den letzten 20-30  Jahren deutlich gesunken und liegt in Deutschland bei etwa 33%.   Aufgrund dieser Tatsache wird eine optimale Immunisierung erzielt, wenn junge Mädchen zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr geimpft werden. Junge   Frauen bis zu einem Alter von 25 Jahren profitieren von einer Impfung,   wenn sie noch keine HPV-Infektion mit dem entsprechenden Virustyp   durchgemacht haben.</div>
<div></div>
<div>Abschließend  ist festzustellen, dass es sich bei der  HPV-Immunisierung um die erste  Impfung handelt, die gezielt dafür  entwickelt wurde, die Entstehung von  Krebs zu verhindern.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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		<title>Dünnschicht-Zytologie</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/duennschicht-zytologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Dünnschicht-Zytologie]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Ein regelmäßiger  Abstrich vom Gebärmutterhals („Krebsvorsorge“) ist wichtig zur  Vorbeugung des Zervixkarzinoms, des 2.-häufigsten bösartigen Tumors der  Frau. Ziel ist es, Zellveränderungen, welche später einmal bösartig  werden können, frühzeitig zu erkennen.</span></div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Welche Möglichkeiten gab es bisher?</strong><br />Der  heute  übliche Krebsabstrich (nach dem griechischen Professor der  Anatomie Papanicolaou auch „Pap-Test“ genannt) wurde vor über 50 Jahren entwickelt. Hierbei werden bei der gynäkologischen Untersuchung mit   einem Wattestäbchen Zellen vom Gebärmutterhals und Gebärmutterhalskanal entnommen und direkt auf einen Objektträger aus Glas abgestrichen.   Dieser wird dann im Labor gefärbt und die Zellen mikroskopisch   untersucht. Wenn dies optimal geschieht, ist auch bei diesem Verfahren,   das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, eine relativ hohe   Sicherheit gegeben.<br />Die Nachteile dieser Methode bestehen darin,  dass  die Zellen oft sehr ungleich über dem Objektträger verteilt sind,   Bereiche mit Überlappungen sind schwierig auszuwerten; außerdem können  Zellen durch Schleim, Blut oder Entzündungszellen überlagert werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Die Vorsorge lässt sich mit neuer Technologie verbessern</strong><br />Bei   der Dünnschicht-Zytologie wendet man eine neue Methode an, bei der die   Zellen von der Gebärmutter auf ähnliche (ebenfalls schmerzlose) Weise   entnommen werden. Statt dem Wattestäbchen wird aber ein spezielles   Entnahmebürstchen benutzt.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Die  so gewonnenen Zellen werden nun nicht auf einen Glasträger   ausgestrichen, sondern in einer speziellen Flüssigkeit ausgewaschen. So   werden viele Zellen im Bürstchen aufgenommen und diese später auch  alle wieder abgegeben. In einem Speziallabor wird mit Hilfe eine   Mikrofilter-Präparation ein übersichtliches, reines Zellbild  geschaffen,  welches optimale Vorraussetzungen für die Beurteilung  bietet.</div>
<div>Zahlreiche Studien  weltweit haben gezeigt, dass mit der Dünnschicht-Zytologie eindeutig  mehr Vorstufen von bösartigen Veränderungen sowie Zellen des   Gebärmutterhalskrebses erkannt werden als mit dem herkömmlichen   Pap-Abstrich.</div>
<div></div>
<div>Wenn die  Testergebnisse auffällig sind oder sich Hinweise auf eine HPV-oder  Chlamydieninfektion ergeben, so können aus dem Rest des bereits   entnommenen Abstriches weitere Untersuchungen vorgenommen werden, eine   erneute Abstrichentnahme ist nicht erforderlich. So kann bequemer,   schneller und ohne erneuten Arztbesuch entschieden werden, ob eine   sofortige weiterreichende Abklärung sinnvoll ist.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Auffällige  Ergebnisse bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass  Krebsverdacht besteht.  Oft werden sie durch Entzündungen, Reizungen oder  Infektionen der  Scheide oder des Gebärmutterhalses verursacht und können leicht  abgeklärt und behandelt werden.</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<item>
		<title>Regelschmerzen</title>
		<link>https://www.christophbauer.com/2024/03/11/regelschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 15:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen für Sie erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Regelschmerzen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div><span class="fs11lh1-15">Tips, die Sie unabhängig von gezielten therapeutischen Maßnahmen im täglichen Leben selbst beachten können:</span></div>
<div>    </div>
<div>
<ul>
<li>Jede  Form der Wärme ist gut. Ein Gang in die Sauna, ein warmes Bad  oder  eine Wärmeflasche auf dem Bauch helfen, Gebärmutterkrämpfe zu  lösen.</li>
<li>Sehr  wirksam sind auch „Akupressur-Massagen“. Ein Reflexpunkt  befindet sich  eine Handbreit unterhalb des Knies an der Bein-Innenseite.  Mit Daumen  und Zeigefinger mehrmals täglich für jeweils rund fünf Minuten  dagegenpressen.</li>
<li>Aromaöle  aus ätherischen Extrakten von Majoran oder Wacholder  stabilisieren die  Stimmungslage und helfen so die innere Ruhe und  Balance  wiederzufinden.</li>
<li>Eine  regelmäßige Einnahme von Magnesium kann bei leichten bis  mittelstarken  Schmerzen vorbeugend wirken. Ein hoher Magnesiumgehalt  findet sich  auch in Nüssen, Weizenkeimen, getrockneten Hülsenfrüchten und  ungeschältem Reis.</li>
<li>Frauen,  die regelmäßig Sport treiben, beugen dem Risiko von   Menstruationsbeschwerden vor. Gleichzeitig durchblutet der Organismus   das Becken besser und löst so in vielen Fällen Verkrampfungen. Vor  allem Fahrradfahren und Walking eignen sich.</li>
<li>Das  eigene Wohlbefinden hängt auch von einer gesunden Ernährung ab. Diese  sollte ausgewogen und ballaststoffreich sein. Den Konsum von Kaffee,  Tee und Cola bei Regelschmerzen möglichst einschränken!</li>
</ul>
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