Tipps für die 2. Lebenshälfte

Tipps für die 2. Lebenshälfte

Vorschläge für Ihre optimierte GESUNDHEITSVORSORGE

Blutuntersuchungen
Im Rahmen meiner Spezialisierung auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention möchte ich Sie auf Vorsorgemaßnahmen hinweisen, deren zunehmende Bedeutung in den letzten Jahren wissenschaftlich gesichert wurde.

Als Basisdiagnostik Ihres aktuellen Gesundheitszustandes empfehle ich Ihnen folgende Blutanalysen:

Selen
Vitamin D3
Omega-3-Fettsäuren
elementares Jod
Homocystein
Vitamin B6, B12 

Zusätzlich:
bei erhöhter Stressbelastung:

11ß – HSD1 Index
11ß – NSD2 zur Untersuchung des Cortisolspiegels

zur Erkennung von Östrogenrisikofaktoren:

Hydroxyöstrogene (Estramet)® ≙ Östrogenmetabolite

bei wiederholten Infekten:

Glutathion – Reserve
NK – Check

Diese Untersuchungen dienen im Wesentlichen der:

Tumorprävention
Verhütung von krankhaften Veränderungen der Brust
Aktivierung der Immunabwehr
Osteoporoseprävention
Positive Beeinflussung des Körpergewichts
Internistische Prävention hinsichtlich

  • Diabetes mellitus
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Demenz

Zeigen sich bei diesen Analysen korrekturbedürftige Werte, können diese mit überwiegend naturidentischen Präparten wieder normalisiert werden.

Ernährung
Keine Diät durchführen, sondern gesunde Ernährung lernen
3 Mahlzeiten täglich (reichliches Frühstück, Mittagessen, Abendessen)

• Grundprinzip:

  • Möglichst geringe Insulinausschüttung erreichen!
  • Kombination von Kohlenhydrat + Eiweiß vermeiden!
  • alles möglichst frisch zubereiten, keine Fertigmahlzeiten
  • Dünsten oder kurz anbraten, nicht grillen
  • keine fetten Saucen, lieber Oliven- / Raps-Öl, Lein-Öl 
  • Zwischendurch-Snacks: z.B. Gemüse, Apfel, Aprikose
  • viel Flüssigkeit (>2,5 Liter / Tag), Tees, Mineralwasser
  • keine Limonade, Fruchtsäfte, Nektare, Pops
  • wenig und kein hochprozentiger Alkohol, max. 1 Bier

• Frühstück:       reichlich, v.a. komplexe Kohlenhydrate (Müsli mit Saft, ohne Milch,                   keine Joghurts), 2 – 3 Scheiben Vollkornbrot

• Mittagessen:     leichte Mischmahlzeit

• Abendessen:     Keine Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis)

    Hochwertiges Eiweiß (Pute, Huhn, Fisch) und Gemüse / Salat

    Wenig Alkohol, Essen nicht nach 20 Uhr, am besten vor 18 Uhr

Fitness
Durch regelmäßiges, angepasstes körperliches Training kann in jedem Alter eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und eine positive Beeinflussung von Risikofaktoren des Herz-Kreislaufsystems (Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Übergewicht / Adipositas) erzielt werden.

Regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere allgemeines aerobes Ausdauertraining ist mit einer Verminderung der Gesamtsterblichkeit, sowie der  Herz-Kreislauf bedingen Sterblichkeit verknüpft.

Empfehlungen:
Zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und zur Prävention arteriosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Sie sich, unabhängig von Ihrem Alter, zu regelmäßiger körperlicher Aktivität und Training motivieren, evtl. hierzu gezielte Anleitung erhalten. Dies gilt im besonderen Maße für die Zeit nach der Menopause, aufgrund der ab diesem Zeitpunkt erhöhten Risikosituation für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Praktische Tipps:

  • täglich 10.000 Schritte gehen (jede Gelegenheit nutzen, kein Fahrstuhl, keine Rolltreppe
  • mindestens jeden 2. Tag 30 – 40 Minuten Bewegung (Abendspaziergang)
  • 2 x pro Woche 1 Std. Gehen / Radfahren / Wandern / Schwimmen / Studio
  • 2 x pro Woche mind. 20 Minuten Muskelaufbautraining

Stress – Management

  • Täglich eine Stunde entspannen (leichter Sport ist eine gute Option)
  • nach 20 Uhr keine beruflichen Arbeiten mehr erledigen
  • Wochenenden frei von beruflicher Arbeit halten, für Hobbies reservieren
  • Schlafzeit zwischen 23 Uhr und 7 Uhr regelmäßig einhalten

Bitte sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben.

zuletzt aktualisiert am 8. August 2016 um 11:51 Uhr