Leistungen

AMBULANTE LEISTUNGEN

  • Beratung und Untersuchung im Rahmen der Empfängnisregelung
  • Krebsvorsorgeuntersuchung
  • Ultraschalluntersuchungen des Unterbauches und der Brust
  • Schwangerschaftsvorsorge
  • Farbdoppler-Untersuchung (ergänzende Beurteilung der Entwicklung der Feten im Mutterleib)
  • CTG (Beurteilung der fetalen Herztätigkeit, Ausschluß vorzeitiger Wehen)
  • Amniozentese (Fruchtwasserpunktion)
  • Kinderwunsch-Sprechstunde
  • Sterilitätsabklärung und Therapie
  • Beratung und Untersuchung im Rahmen der Wechseljahre
  • Anti-Aging-Sprechstunde
  • Hormonuntersuchung
  • Knochendichtemessung mit Ultraschall
  • H-Scan (Computeranalyse zur Bestimmung des biologischen Alters) 
  • Impfungen

AMBULANTE OPERATIONEN IM KLINIKUM STARNBERG,
OSSWALDSTRASSE 1, 82319 STARNBERG, TEL: 08151/182704

  • Ausschabungen
  • Bauchspiegelungen
    – Sterilisation
    – Eingriffe an Eileiter und Eierstock
    – Myomenentfernung
    – Kinderwunschdiagnostik

Organisatorische Hinweise zu den ambulanten Operationen erhalten Sie bei der Besprechung in der Praxis.

INDIVIDUELLE GESUNDHEITSLEISTUNGEN – Ihr Frauenarzt in Wolfratshausen

In den vergangenen Jahren hat sich unsere Praxis immer um ein möglichst breites und auch spezialisiertes Leistungsangebot für eine optimale medizinische Betreuung bemüht. Durch gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen werden die Ausgaben für die medizinische Versorgung mit der Einführung von Budgets und anderer Maßnahmen streng begrenzt.

Dadurch bin auch ich verpflichtet zu entscheiden, welche Leistungen unter Beachtung des gesetzlich vorgeschriebenen Wirtschaftlichkeitsgebots zu Lasten Ihrer Krankenversicherung erbracht werden können. Diese Leistungen müssen „medizinisch begründbar, ausreichend, zweckmäßig sowie wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“ (SGB V§12 Abs.1).

Obwohl die nachfolgend aufgeführten Untersuchungen im Rahmen der Vorsorge und Schwangerschaft für Ihre medizinische Versorgung durchaus sinnvoll sind, gibt es für deren Durchführung keine zwingende Notwendigkeit. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Um die Qualität Ihrer Betreuung aber auch weiterhin zu sichern, können diese Untersuchungen als privatärztliche Leistungen erbracht werden.

Vorsorge

  • vaginale Ultraschalluntersuchung zur genauen Beurteilung der inneren Genitale
  • Ultraschalluntersuchung der Brust
  • Hormonspiegel-Untersuchung
  • Früherkennung Osteoporose (Knochendichtemessung mit Ultraschall)

Schwangerschaft

  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchung auf Wunsch („Baby-Fernsehn“) incl.Farbdoppler-Sonographie
  • Messung der fetalen Nackenhaut
  • Blutuntersuchungen:
    – Triple-Test zur Risikoabschätzung von Down-Syndrom (Trisomie 21)
       und „offenem Rücken“
    – Bestimmung des Immunstatus für Toxoplasmose
    – Erkennung eines latenten Schwangerschafts-Diabetes

Vorsorge – Ihr Frauenarzt in Wolfratshausen

Vaginale Ultraschalluntersuchung

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, wie sie von den Krankenkassen gezahlt wird, sieht die Spiegeleinstellung mit Abstrichentnahme vom Muttermund, die Tastuntersuchung der Brustdrüse ab dem 30. Lebensjahr sowie eine Darmuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr vor. Diese Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, um Veränderungen an der Gebärmutter und den Eierstöcken rechtzeitig erkennen zu können. Hier empfiehlt sich die ergänzende Ultraschalluntersuchung der inneren Genitale, die im Rahmen der Vorsorge gerne durchgeführt werden kann.

Ultraschalluntersuchung der Brust

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung beinhaltet die Tastuntersuchung der Brustdrüse ab dem 30. Lebensjahr.
Für die Früherkennung des Brustkrebses – der häufigsten Krebserkrankung der Frau – ist neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung die Ultraschalluntersuchung (Mama-Sonographie) medizinisch sinnvoll. Sie ersetzt nicht die Mamographie, hat aber den Vorteil einer bildgebenden Diagnostik ohne Strahlenbelastung.

Hormonspiegel

Bereits ab dem 45. Lebensjahr kommt es bei Frauen und Männern zu ersten Veränderungen im Hormonhaushalt, welche die verschiedensten Symptome zur Folge haben können. Bei nachlassender Vitalität, Gewichtsproblemen, Schlafstörungen, Veränderungen an Haut und Haaren, Infektanfälligkeit, Abnahmen der Libido usw. können Hormonuntersuchungen wichtige Hinweise geben. Falls sich hierbei die Notwendigkeit ergibt, ein Hormonpräparat einzunehmen und dies auch Ihr Wunsch ist, lassen sich die Art und Menge des Hormons sowie die Form seiner Anwendung individuell festlegen. Wenn Sie bereits Hormone ergänzen, können durch eine Blutuntersuchung die individuelle Einstellung optimiert und mögliche Überdosierungen korrigiert werden. Neben den „klassischen“ Östrogenen gibt es eine Reihe weiterer Hormone, deren Wirksamkeit für Ihr Wohlbefinden von Bedeutung ist.

Früherkennung Osteoporose

Zu Beginn der Wechseljahre kommt es zum Hormonmangel, der neben körperlichen Veränderungen auch zur Verminderung der Knochenfestigkeit führen kann. In diesem Lebensabschnitt ist jede 3.Frau vom Knochenabbau bis hin zum Knochenstrukturverlust betroffen.
Bereits vor dem Auftreten erster Symptome dieser Erkrankung (Osteoporose) ist es medizinisch sinnvoll, die Knochenstruktur zu messen. Damit können das Maß der Knochenfestigkeit frühzeitig beurteilt, gegebenenfalls vorbeugende Empfehlungen ausgesprochen, sowie geeignete, prophylaktische Maßnahmen veranlaßt werden.
Die Ultraschalluntersuchung ist schmerzlos und ohne Strahlenbelastung, sie erzielt ein Meßergebnis mit hoher diagnostischer Aussagekraft.

Schwangerschaft – Ihr Frauenarzt in Wolfratshausen

„Baby-Fernsehen“ incl. Farbdoppler-Sonografie

Wie aus dem Mutterpaß ersichtlich, sieht die gesetzliche Schwangerschaftsvorsorge lediglich drei Ultraschalluntersuchungen nach den Mutterschaftsrichtlinien vor:

1. Untersuchung zwischen der 9. und 12. Woche
2. Untersuchung zwischen der 19. und 22. Woche
3. Untersuchung zwischen der 29. und 33. Woche

Verständlicherweise besteht häufig der Wunsch, zusätzliche Untersuchungen durchführen zu lassen. Gleichsam mit Sichtkontakt kann so die Entwicklung des Kindes mitverfolgt und zusätzliche Sicherheit über den Schwangerschaftsverlauf erzielt werden. Hierfür ist insbesondere die Doppler-Sonografie bestens geeignet, bei welcher der Blutfluss in der Nabelschnur oder bestimmten Organen und damit die Sauerstoffversorgung des Kindes gemessen wird. Im Laufe der Schwangerschaft können diese Untersuchungen jedoch nicht bei jedem Besuch in der Praxis zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden. Gerne bespreche ich mit Ihnen, wann welche Untersuchungen nur als privatärztliche Leistungen angeboten werden können.

Messung der fetalen Nackenhaut

Mit Ultraschallgeräten besonders hoher Auflösung kann in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche die Dicke der fetalen Nackenhaut gemessen werden. Ein großer Teil aller Feten mit „Down-Syndrom“ (Trisomie 21) lässt sich mit dieser Methode entdecken, weil bei diesen die Nackenhaut im Durchschnitt dicker ist. Zur weiteren Abklärung sollten dann Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese durchgeführt werden.
Auffallende Nackenhaut weist jedoch nicht in jedem Fall auf eine Trisomie 21 hin, oft bestehen andere, auch harmlose Ursachen. Die Verdickung bildet sich dann spontan, innerhalb kurzer Zeit wieder zurück.

Triple Test

Bei Erkrankungen des Kindes im Mutterleib (z.B. „offener Rücken“), sowie Chromosomenanomalien (z.B. Trisomie 21) können 3 Hormone im Blut der Mutter auffällig verändert sein. Führt man zwischen der 16. und 18. Schwangerschaftswoche eine Blutuntersuchung („Triple-Test“) durch, kann eine Risikoabschätzung dieser Anomalien vorgenommen werden. Bei auffälligen Befunden kommt neben der Wiederholung des Tests eine genaue Ultraschalluntersuchung zum Mißbildungsausschluß bzw. die Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) in Betracht.

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Die Ansteckung erfolgt über den Kontakt mit Haustieren (Katzen, Hamster) oder über die Nahrungsaufnahme (z.B.rohes Fleisch, ungewaschenes Obst oder Gemüse). Eine unerkannte, akute Toxoplasmose-Erkrankung kann beim Ungeborenen zu schweren Missbildung führen.
Mit einer Blutuntersuchung kann – möglichst zu Beginn der Schwangerschaft – festgestellt werden, ob Sie diese Krankheit früher schon einmal, meist unbemerkt, durchgemacht haben und Sie somit immun dagegen sind, oder ob während Ihrer Schwangerschaft zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Bei fehlender Immunabwehr sollte der Test im letzten Schwangerschaftsdrittel wiederholt werden.

Schwangerschaftsdiabetes

In der 2. Schwangerschaftshälfte kann es auch bei Frauen ohne vorausgegangene Blutzuckerprobleme zu einer leichteren Ausprägung von Diabetes kommen. Es besteht die Möglichkeit, daß sich daraus nach der Geburt eine bleibende Form der Diabetes entwickelt, zusätzlich kann auch die Gesundheit des noch ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden. Bei jeder Ihrer Vorsorgeuntersuchungen wird der Zuckergehalt im Urin kontrolliert. Eine zusätzliche Bestimmung des Zuckerspiegels im Blut vor und nach Einnahme einer Traubenzuckerlösung kann jedoch auf einen bereits latent vorhandenen Schwangerschaftsdiabetes hinweisen. Damit besteht die Möglichkeit, frühzeitig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, in erster Linie eine Umstellung der Ernährung.