ABC der Hormone

ABC der Hormone

Augen:
Sinkt mit den Wechseljahren der Östrogengehalt im Blut, wird auch weniger Tränenflüssigkeit produziert. Deshalb leidet ein Drittel aller Frauen unter „trockenen Augen“ mit Brennen und Schmerzen. Abhilfe schafft die Östrogentherapie.

Blasenleiden:
Östrogen sorgt dafür, dass die Zellen in der Blase gut durchblutet und weniger anfällig für Keime und Bakterien sind. Somit schützt das Hormon vor ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen.

Chemie:
Das Östrogen aus dem Labor ist dem natürlichen Hormon genau nachgebildet. Es gleicht ausschließlich den körpereigenen Mangel daran aus.

Damenbart:
Sind die weiblichen und männlichen Hormone (die auch jede Frau besitzt) nicht mehr in Gleichgewicht, weil es an weiblichem Östrogen mangelt, kommt es häufig zum „männlichen Haarwuchs“, vor allem zum Damenbart.

Eierstöcke:
Sie sind die Produktionsstätte der weiblichen Östrogene.

Falten:
Östrogen bindet Wasser im Gewebe und sorgt für die Bildung von Kollagen, welches die Haut elastischer und dicker macht. Umgekehrt gilt: Fehlt Östrogen, wird die Haut schnell faltiger.

Gedächtnis:
Werden in den Wechseljahren das Gedächtnis, die Konzentrations- und Lernfähigkeit schlechter, kann die Östrogentherapie helfen. Innerhalb weniger Wochen verbessern sich die geistigen Fähigkeiten.

Haarwuchs:
Östrogen fördert das Wachstum der Haare bei Frauen, und zwar dort wo sie für das weibliche Geschlecht normal sind: Auf dem Kopf, in der Schamgegend, unter den Achseln.

Infarkt:
Das Geschlechtshormon Östrogen schützt Frauen bis zu den Wechseljahren weitgehend vor dem Herzinfarkt. Danach kann man das Infarktrisiko um die Hälfte verringern, wenn man das Hormon zuführt.

Jahre:
Eine Hormontherapie kann ohne Probleme zehn Jahre durchgeführt werden.

Kombination:
In der Regel werden die Östrogene heute mit Gestagenen kombiniert.

Linderung:
In erster Linie werden Östrogene immer noch verordnet, um die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen zu lindern.

Nebenwirkungen:
Am häufigsten wird über eine Gewichtszunahme geklagt. Grund ist die stärke Wassereinlagerung im Gewebe.

Osteoporose:
Nichts schützt die Knochen einer Frau so sicher vor dem Knochenschwund, der Osteoporose, wie das Östrogen.

Pflaster:
Immer mehr Frauen führen das Hormon dem Körper über ein Pflaster zu. Der Vorteil: Die Leber wird nicht belastet.

Qualität:
Alle Hormonpräparate unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle.

Rauchen:
Die Östrogentherapie nach den Wechseljahren ist für Raucherinnen nicht verboten.

Spritze:
Depot- Spritzen werden nur bei schweren Östrogen- Mangelzuständen eingesetzt.

Thrombose:
Das Thromboserisiko ist bei einer Hormontherapie kaum erhöht.

Unterleibskrebs:
Untersuchungen zeigten, dass Unterleibskrebs zu 80 % durch die Hormone verhütet wird. Voraussetzung: Kombination der Östrogene mit Gestagenen.

Verstimmungen:
Gegen depressive Verstimmungen, unter denen viele Frauen in den Wechseljahren leiden, ist die Zufuhr von künstlichen Hormonen ebenfalls hilfreich.

Wechseljahre:
Die klimakterischen Beschwerden werden ausgelöst durch den immer stärker absinkenden Östrogenspiegel im Blut.

Xanthippe:
Ein Mangel an Östrogenen macht viele Frauen reizbar und aggressiv. Wird Östrogen zugeführt bessert sich dieser Zustand.

Yale-Universität:
An dieser amerikanischen Universität wird zur Zeit untersucht, ob Östrogenhormone auch vor der Alzheimer-Krankheit schützen.

Zähne:
Auch die Kieferknochen werden nach den Wechseljahren brüchiger und bilden sich zurück. So fallen die Zähne leichter aus. Studien zeigen, dass die Zufuhr von Östrogenen dies verhindern kann.

zuletzt aktualisiert am 8. August 2016 um 11:51 Uhr